27. 11. 2014
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Wassertourismus ist in: Mit „Gelben Wellen“ signalisieren nun auch Stadt und Landkreis Schweinfurt ein „Willkommen”

Wassertourismus ist in: Mit „Gelben Wellen“ signalisieren nun auch Stadt und Landkreis Schweinfurt ein „Willkommen”

Schweinfurt – Ein buntes Faltprospekt ist zum Thema erschienen und zeigt das, was sich die Regionalmanagements der Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt zusammen mit den Kommunen und dem Flussparadies Franken e.V. ausdachten: Einen Wasserwanderweg für großen Paddelspaß von „B” nach „W”, von Bischberg bis Wipfeld, vom Bier zum Wein. Für weiter gereiste Touristen würde sich ein „von Bamberg nach Würzburg” vielleicht noch aufregender anhören. Doch das Mainwandern auf dem Wasser soll ja auch dazu beitragen, schöne Landschaften und kleine Dörfer zu erkunden. Bei der Vorstellung des Leitsystems saßen auch deshalb Stadt und Landkreis Schweinfurt in einem Boot.

600 Meter sind es mainabwärts bis zum nächsten Halt direkt im Stadtgebiet an der Mainlände, wo ja noch gebaut und zur Anlegestelle eine Abstufung errichtet wird. Also stellten Landrat Harald Leitherer und Oberbürgermeister Sebastian Remelé ihre „Gelbe Welle“ am Halt Schweinfurt / Sennfeld vor. Der liegt offiziell im 1. Wehr 5, für Nicht-Insider: beim Schwimmclub. Und wer damit noch immer nichts anfangen kann: An einem privaten Bootsplatz gleich unterhalb des italienischen Restaurants „Sul Meno”.

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Eines der vielen Zeichen auf dem blau gehaltenen Schild mit dem gelben Zacken weist dank Messer und Gabel eben genau darauf hin: Man kann aus dem Boot aussteigen und bekommt nicht weit richtig gute Speisen geboten. „Das Schild signalisiert eine optimale Ausstiegsstelle, eine gewisse Infrastruktur und dass der Tourist hier herzlich willkommen ist”, fasst Remelé es zusammen. Beim neu aufkommenden Tourismus-Zweig möchte man freilich nicht außen vor bleiben. Auf Übernachtungsmöglichkeiten wird hingewiesen, genauso auf die vorhandenen Schwimmbäder. Im konkreten Fall sind das Naturfreibad und das Freizeitbad in Sennfeld gemeint, weshalb mit Emil Heinemann auch der Bürgermeister der Nachbargemeinde großes Interesse zeigt. Auf das touristische Angebot Schweinfurts weist wenige Meter danach noch eine eigene Tafel hin.

6000 Mitglieder habe der Bayerische Kanuverband bereits, hat Landrat Leitherer in Erfahrung gemacht. Von dem wachsenden Markt will man in der Region profitieren. Wirtschaftsförderer und Tourismus-Insider Hans Schnabel weiß: „Wenn man am Wochenende hier radelt, dann sieht man schon mal Bootsfahrer!” Das Wiederbeleben eines einst vorhandenen Kanuverleihs wäre vielleicht die richtige Maßnahme, um die Schweinfurter dazu zu bekommen, die diversen Anlegestationan anzupaddeln oder anzurudern. Eltmann beispielsweise grüßt mit seiner Wallburg, Haßfurt mit der Ritterkapelle, Obertheres mit gleich zwei Schlössern, Mainberg mit einem, Schonungen zuvor schon mit seinen einstigen Baggerseen. Und südlich dann hat – nach Schweinfurt selbst mit seinen Museen und natürlich vielen Sehenswürdigkeiten mehr – auch Garstadt seinen Reiz. Man muss ja nicht unbedingt voll auf die beiden Kühltürme blicken…


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„S” wie Schweinfurt, „S” wie Sennfeld, „S” wie Schwimmclub – der Halt östlich von Schweinfurt, den sich die Verantwortlichen zum Vorstellen ihre Teilnahme aussuchten, ist einer von 23 auf der 67 Kilometer langen Strecke von Bischberg nach Wipfeld. Der Main fließt ja geschickt an Bamberg vorbei, wobei dort der Kanuwanderweg Obermain anschließt und bis nach Bad Staffelstein führt. Und ab Wipfeld muss natürlich auch noch nicht Schluss sein: Das flächendeckende Netz führt danach weiter auf dem Main bis Segnitz, aber eben heraus aus dem Landkreis Schweinfurt.

Unser Aufmacherbild zeigt von links: Schweinfurts Baureferenten Jochen Müller, OB Sebastian Remelé, das neue Schild, Sennfelds Bürgermeister Emil Heinemann, Schweinfurts Wirtschaftsförderer Hans Schnabel und Landrat Harald Leitherer.




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