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Azpilicueta und Arrizabalaga


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Das war ein schlechter Traum letzte Nacht. Immer wieder tauchte ein kettenrauchender Italiener auf und lachte mich an, erzählte mir, er würde seine Marlboros bei Emerson bestellen. „Lasse nie einen Portugiesen oder Österreicher beim Elfmeterschießen antreten“, riet er grinsend.

Dann wachte ich auf und bemerkte, dass der Fernseher noch lief. Ich war bei den Interviews nach dem Frankfurt-Spiel auf der Couch eingeschlafen. Nach zwei Frust-Gläsern Wein, einem Grünen Veltiner aus dem Burgenland und einem 2017er Atlântico de São Miguel dos Descobridores. Wenigstens das können sie.


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Ich kramte, ehe ich für ein paar Reststunden zu Bette ging, in kurzfristigen Gedanken und erinnerte mich an Ruben Loftus-Cheek, an den unaussprechlichen Cesar Azpilicueta und an Keeper Kepa, der gleich mal seinen Vornamen auf dem Trikot trägt, weil der Nachname Arrizabalaga auch nach 21 Versuchen unaussprechlich ist. Zumindest für mich nach dem Wein.

Nein, ehrlich: Das hat die Frankfurter Eintracht nicht verdient. Wäre sie beim FC Chelsea 0:4 unter gegangen, alles hätte man schnell abhaken können und in die Schublade „Geld schießt halt doch mehr Tore“ stecken können. Aber so ein Fight auf Augenhöhe, nur durch die Fehlschüsse von Hinteregger und Paciencia verloren… Bitter!


Ich erinnerte mich an den Oktober 2017, Runde zwei des DFB-Pokals in Schweinfurt. Luka Jovic war schon dabei, fiel aber kaum auf. Ante Rebic saß 90 Minuten auf der Ersatzbank. Sebastian „Helmut“ Haller erzielte zwei Tore beim 4:0. Hätte aber Marius Willsch beim Stand von 1:0 für die Hessen seinen Sololauf gekrönt, die Eintracht wäre womöglich noch nicht mal nach Heidenheim in Runde drei gekommen, schon gar nicht nach Berlin, erst recht nicht nach Marseille, Rom, Mailand, Lissabon, London….

Von den knapp über 40.000 Fans im Stadion an der Stamford Bridge hörte man letzten Donnerstag 120 Minuten lang und länger nur die Frankfurter. Während die Arena ansonsten schon fast leer war, feierte der Gästeblock das Team so, als wäre es ins Finale eingezogen. Am Donnerstagabend beschloss ich, demnächst mal ein Bundesligaspiel über 100 Kilometer westlich am Main anzuschauen. Weil die Eintracht fasziniert. Dieses Halbfinale berührte mich mehr als alle Spiele der Münchner Bayern in den letzten 40 Jahren zusammen.

Jetzt fliegen jeweils 30.000 Anhänger von Chelsea London und von Arsenal London am 29. Mai zum Endspiel nach Baku. Fast 4000 Kilometer Luftlinie. Anstatt die Partie – was locker machbar wäre – ins 90.000 Zuschauer fassende Wembleystadion zu verlegen. Der Klimawandel, er hat schon seine Gründe…

Michael Horling
redaktion@sw1.news

Das Bild entstand im Oktober 2017 beim Gastspiel der Frankfurter Eintracht in Schweinfurt. Im Mai 2018 gewannen die Hessen das Finale in Berlin gegen Bayern München. Rund neun Monate nach dem Sieg in Schweinfurt in Runde zwei flogen sie in Runde eins des Folgewettbewerbs bei Regionalligist SSV Ulm raus…..



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