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Der Amateur aus Bamberg


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Manchmal passieren einem Dinge, die man einfach nicht fassen kann. So am letzten Samstag in Bamberg im Moment der größten Freude, als die Fußballer des TSV Aubstadt gerade Bayernliga-Meister wurden und in die Regionalliga aufstiegen.

Seitens der lokalen Rhön-Tageszeitung war der geschätzte Kollege Rudi Dümpert diesmal nicht dabei als Reporter und Fotograf. Zum 70. Geburtstag bekam er Karten für den Club geschenkt und verfolgte leicht zeitversetzt den Nürnberger Abstieg, während seine geliebten Grabfelder ohne ihn aufsteigen mussten.


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Mit ihm als Berichterstatter wäre das nicht passiert, was der dafür bestellte Kollege von einer Bamberger Sportfotoagentur sich leistete. Dass er in der Schlussphase der Partie, als sich Aubstadts Triumph abzeichnete, über das Spielfeld lief, um die Bank der Gäste besser fotografieren zu können, ist nur das eine der Geschichte und an sich geschenkt.

Auch dass er danach nervte und mitten im Jubel der Grabfelder unbedingt sein Meister-Mannschaftsbild machen wollte, zu dem man ihn beauftragt hatte, lässt sich verkraften. Man erlebt das gerade jetzt in der heißen Fußballzeit immer wieder, dass Kollegen einfach kein Gespür haben und leidenschaftslos nur ihren Job machen. Der Autor dieser Zeilen hingegen liebt es, mit Bier vollgespritzt zu werden und mitten im Jubel-Trubel zu stehen.


Nun stellten sich die Aubschter Jungs später dann eben doch mal vor ihren Fans auf, um sich ablichten zu lassen. Der Fotograf aus Bamberg aber hatte anscheinend sein normales Objektiv vergessen und nur das Tele dabei. Das bedeutet, dass er nicht aus unmittelbarer Nähe das Bild machen konnte, sondern einen gewaltigen Abstand brauchte.

Jedenfalls scheint das so gewesen zu sein. Anstatt aber darüber zu reden und darauf hinzuweisen, dass man ihm die Sichtbahn freihält, ging er als großer Bamberger Sportfotograf vermutlich davon aus, dass die Aufsteiger-Truppe sich exklusiv für ihn präsentierte. Allerdings waren der Verfasser dieses Beitrags und seine filmende Partnerin natürlich ja auch noch da. Mit normalem Kameraobjektiv und daher sich aufstellend unmittelbar vor den Jungs.

Was dann passierte, war einfach nur noch peinlich. Der alte Mann geiferte von hinten sekundenlang mit einem ständigen „Dunnerwedder, weg da!“ und wollte damit allen Ernstes erreichen, dass die anderen Medien Platz für ihn machen. Freilich konnte er seine Bilder später auch noch schießen, aber halt erst dann, als die anderen Fotografen und Filmer ihren Job erledigt hatten.

Das aber passte ihm rein gar nicht und er beschimpfte den Autor dieses Textes auch noch als „Amateur“, was man im Video unten genauso hören kann. Er hingegen sei ja von der Rhön- und Saalepost beauftragt gewesen – und da könne es doch nicht sein, dass irgendwelche Nichtsnutze hobbymäßig Bilder machen, die er ja als großer Profi an sich exklusiv für sich beansprucht hatte.

Der „Amateur“ ist aber leider er: Denn anders als der Verfasser dieses Beitrages hat unser neuer Bamberger Fotografen-Liebling scheinbar keinen Plan, wie man neben dem Erstellen von Bildern auch noch einen schönen Beitrag über das Spiel und den Aufstieg der Aubstadter schreibt.

Den Text überließ er lieber dem nicht anwesenden Rudi Dümpert, der nach dem Abstieg des Clubs an diesem Tag zumindest ein bisschen Freude verspüren konnte, weil er auf der Heimfahrt zum feierlichen Abendessen des TSV in den Brauereigasthof Kraus in Hirschaid dazu stieß.

Alles Gute nachträglich zum 70., lieber Rudi. Bleib´ gesund und verspreche mir, dass Du beim nächsten großen Spiel des TSV Aubstadt eine Anwesendheit dieses unerträglichen Bamberger Typen unnötig machst!

Michael Horling
redaktion@sw1.news

Und hier noch das Video:

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