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Heller Bier, dunkler Raum


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Natürlich gab´s gleich wieder Leute, die sich wunderten, dass wir diese Brauereigaststätte erst jetzt entdeckt haben, wo wir doch schon so viele kennen im überwiegend fränkischen Raum und da natürlich in erster Linie im gelobten Bierland Oberfranken. Aber auch Mittelfranken hat sehr kultige. Eine mehr kennen wir jetzt.

Schon vorletzten Winter weilten wir mal in Herzogenaurach und wären nach einem Bummel durch die kleine, aber feine Fußgängerzone gerne im Wirtshaus der Brauerei Heller eingekehrt. Das hatte damals aber schon geschlossen, es war Samstagnachmittag – und da wie auch Sonntagnachmittag ist die Türe eben zu.


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Diesmal kamen wir an einem Mittwoch, kurz nach 16 Uhr und nach der Besichtigung des neuen Gebäudes für die Adidas-Mitarbeiter sowie des neuerlichen Besuchs der beiden direkt nebeneinander liegenden Fußballplätze des FC und des ASV Herzogenaurach.


Vor der Breuereigaststätte stand bereits ein älterer Herr, der zum Rauchen nach draußen gegangen war und der uns mitteilte, dass drinnen noch Platz sei. Meine dreimal gestellte Frage, ob es auch einen Biergarten gibt, verstand er leider nicht. Vielleicht fränkle ich zu wenig.

Drinnen in der Stube in einem relativ dunklem Raum saßen nur ein paar Männer und natürlich der Wirt, der gleich mehrere Biersorten zu bieten hatte. Ich entschied mich für ein Zwickl, Petra nahm das Kirchweihbier und unser Begleiter Andreas ein alkoholfreies Weizen, das aber nicht aus dem Hause Heller kommt, sondern von der Brauerei Tucher. Und das trotzdem im Erdinger-Glas serviert wurde.

Mein Zwickl kam in einer 0,33er Flasche, was natürlich glänzend war, weil ich ohnehin danach nicht mehr selbst fahren wollte und so das Export vom Faß noch versuchen durfte. Es mundete alles und wir kamen ein bisschen ins Gespräch mit den Männern im Raum. Immer mehr traten nun ein, einige spielten Karten. Und einer brachte sogar seine Frau mit. Zwei weibliche Wesen zeitgleich in dieser Gaststube – ich vermute, das gab´s zuvor noch nie.

Wir hatten im Vorfeld beschlossen, dass wir bei einem entsprechenden Essensangebot – Andreas ist konsequenter Vegetarier – zum Speisen bleiben. Auf der Internetseite von Brauerei und Gaststätte sieht man nur fränkische Bratwürste, was schon mal nicht schlecht ist. Doch weder fragte uns der Wirt, ob wir speisen wollten noch lag irgendwo eine Karte herum.

Also machten wir uns auf den Weg nach Erlangen, wo ein Fußballspiel gegen Großbardorf anstand. Im Vorfeld hatte ich mich informiert, dass die Sportheim-Gaststätte des ATSV eine ordentliche Küche haben soll. Trotz unter 200 Zuschauer fanden wir nur schwer einen Parkplatz im angrenzenden Wohngebiet, waren aber erstaunt, als uns der Mann an der Kasse anstandslos auf das Gelände ließ, ohne dass einer von uns Eintritt zahlen musste.

Wir wollten ja auch in erster Linie etwas essen, mussten dann aber akzeptieren, dass es aufgrund des Fußballs nur eine kleine Karte gab mit zumindest ein paar Pizzen (auch fleischlos) und Schnitzel. Und man hatte eine höchst ordentliche Auswahl an fränkischen Bieren, nicht nur von Tucher, sondern sogar von Rittmayer. Ob es sich um die Brauerei aus Adelsdorf, Willerndorf oder Hallerndorf handelt, wo es welche gibt mit diesem Namen, war in dem Trubel leider nicht zu erfahren.

Schade nur, dass die Großbardorfer verloren haben. Dabei hatte ich gefühlt deren Führungstor doppelt gesehen 😉

Michael Horling
redaktion@sw1.news



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