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Journalisten-Reisen zu Herrn Müller


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Carsten Müller ist sicher ein perfekter Pressesprecher. Der Leiter der Stabsstelle Presse & Kommunikation in Bad Mergentheim wird öfters wohl auch angeschrieben, wenn Journalisten Infos möchten aus seiner Stadt. So wie ich jüngst.

Wir planten einen Ein- oder Zwei-Tages-Ausflug und hatten Bad Mergentheim als mögliches Ziel ausgesucht. Auch deshalb, weil es das verbindet, was wir mögen: Ein nettes Städtchen mit Fachwerk, eine Brauereigaststätte in fußläufiger Erreichbarkeit, eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit mit einem Weinfass.


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Also fragte ich dort an, bei der Stadt, auch beim Tourismusverband, ob es für Journalisten irgendwelche Angebote gibt. Denn wir berichten ja auch immer von solchen Reisen, schwärmen von den besuchten Regionen, geben unseren Lesern Tipps und empfehlen die Ecken weiter.

Im Frühling waren wir beispielsweise in Neumarkt, liefen eine Runde um die Stadt mit vier Brauereien, machten viele schöne Fotos (eines davon sieht man als Aufmacher dieses Beitrags). Den Stadtoberen und Touristikern in der Oberpfalz gefiel das richtig gut. Man lud uns – auch als Gegenleistung für die Bereitstellung einiger Bilder – über Nacht ein. Alle hatten etwas davon: Der Bericht über die Bierwanderung wurde auf google ganz vorne gelistet, wir hatten Spaß – Win-Win-Situation nennen so etwas die studierten Fachleute.


Herr Müller aus Bad Mergentheim ist sicher so ein studierter Fachmann. Er bekam meine nette Anfrage, sah in der Mail, dass ich auch Nadine Schuster, die Leiterin der Tourist-Information, angeschrieben hatte. Die mir dann übrigens zwei Freikarten für den Wildpark vor Ort anbot. Das fanden wir klasse – und wollten eigentlich schon ein Quartier suchen.

Ehe ich Frau Schusters Antwortmail im Gesamten lesen sollte. Unterhalb Ihres Angebotes stand der Schriftverkehr mit Herrn Müller. Und der schrieb ihr:

Hallo Nadine,

Ihr habt das ja auch bekommen. Als Stadt würde ich lediglich ein Pressepaket (Mappe) von Euch anbieten und vielleicht noch eine Stadtführung. Aber mehr nicht. Ich sehe in diesem „Portal“ keinen großen Wert für uns. Ist eher semi-professionell. Und diese Schnorrer-Anfragen kann ich schon aus Prinzip nicht leiden …

Gruß, Carsten

Nunja: inundumsw.de ist für den Diplom-Medienmanager Prof. Dr. Müller lediglich ein semi-professionell gemachtes „Portal“, ein Beitrag dort über seine Stadt hat für ihn keinen großen Wert. Damit müssen wir, damit können wir leben. Der letzte Satz freilich ist in dem Zusammenhang, dass seine Meinung letztlich wohl ungewollt auch bei mir landete, aus meiner Sicht höchst…. na, nennen wir´s „semi-professionell“.

Ich hatte an dem Tag Zeit und habe gleich mal die wichtigsten touristischen Einrichtungen Bad Mergentheims, darunter alle größeren Hotels und Reiseziele für Touristen, angeschrieben und sie in Kenntnis gesetzt, wie ihr Pressesprecher mit nett gemeinten Anfragen von Leuten umgeht, die über diese Stadt berichten wollen. Und ich habe ihn auch direkt angeschrieben:

Hallo Thomas,

Du hast das ja auch bekommen. Als Portal würde ich lediglich mit ein paar warmen Worten (ironisch) absagen und das vielleicht noch begründen. Aber mehr nicht. Ich sehe in dieser „Stadt“ keinen großen Wert für uns. Ist eher semi-interessant. Und diese Antworten von arroganten Menschen kann ich schon aus Prinzip nicht leiden…

Gruß, Michael

Das dürfte ihn verwirrt haben. Vielleicht hat er sich auch ein bisschen geschämt. Frau Schuster habe ich übrigens, mich für die angebotenen Freikarten bedankend, abgesagt. Bad Mergentheim sei es nicht zuzumuten, Schnorrer als Touristen begrüßen zu müssen. Ältere, betuchte wie betagte Kurgäste sind dort sicher besser aufgehoben. Wobei wir das Bier in der benachbarten Brauerei irgendwann trotzdem mal testen wollen.

Michael Horling
redaktion@inundumsw.de



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