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Tu felix Bavaria?


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Ob Österreich so glücklich sein kann mit der neuen Regierung, ist eine Frage, die wir hier nicht stellen wollen. Felix Austria aber grenzt an Bayern – und auch da wird 2018 mal wieder gewählt.

Nun gab´s den neuen Bayerntrend, anscheinend vom Bayerischen Rundfunk initiert. Mit seltsamen Zahlen: Die Alleinherrschaft der CSU im Freistaat scheint eventuell zu enden. Die 40 Prozent, das schlechtestes Ergebnis überhaupt, redet Markus Söder dennoch schön und sieht seine (schwarzen) Farben wieder im Aufwind. Klar ist: Aufwind muss auch her, denn ohne die „4“ vorne dran wäre schon im Oktober das Aus für ihn als Ministerpräsident besiegelt, der er ja noch gar nicht ist.

Viel erschreckender aber: Die SPD findet ihre 16 Prozent auch einigermaßen okay, weil sie bei den letzten Umfragen nur bei 14 Prozent lag. Gruselige Zahlen, die durch zehn Prozent für die AfD noch verstärkt werden. Beide sind halbwegs auf Augenhöhe, was für eine Schande für die großen Volksparteien, die schon lange nicht mehr daran interessiert sind, was das Volk will! Jedenfalls sorgt – auf Bundesebene – der einzig gefasste Beschluss seit den Deutschland-Wahlen weiter für Politik-Verdrossenheit: Nur ihre eigenen Diäten haben sich unsere Politiker erhöht…


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Während ich an dieser Stelle gerade google, weil ich nicht auswendig wusste, dass jetzt Natascha Kohnen an der Spitze der Bayern-SPD steht, die im Herbst 2018 umsonst als Ministerpräsidentin-Kandidatin antreten wird…., während ich parallel auch ein Foto von ihr suche, weil ich wirklich nicht weiß, wie sie aussieht…, währenddessen höre ich auf Bayern 5 ein Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher, der doch allen Ernstes sagt, seine SPD setze nun auf die soziale Gerechtigkeit. Bursche, warum habt ihr das die letzten 20 Jahre dann nicht gemacht?





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Prognostizierte 14 Prozent für die Grünen erfreuen, sieben Prozent für die Freien Wähler sind sicher auch okay. Ich finde aber weder in den Berichten auf den BR-Seiten noch in deren Nachrichten eine Aussage zu den Linken. Die werden natürlich mal wieder nicht erwähnt, obwohl sie auch in Bayern durchaus noch Chancen haben auf den erstmaligen Einzug. Bei drei Prozent scheinen sie zu liegen, so die Wahlprognose. Also denken sich die Bayerischen Medien: Besser mal nicht darüber reden, denn sonst könnte ja am Ende jemand noch die Linken wählen.

Übrigens: Die Linken haben gegen die Diäten-Erhöhung gestimmt und spenden wie immer einen Teil ihrer Bezüge für soziale Zwecke. Der brave Bürger, der sich über zu gierige Politiker aufregt, scheint jedoch nicht in Bayern zu leben, wo man in der Regel brav sein Kreuz bei der CSU macht. Auch 2018 wird das so sein. Tu felix Bavaria!?

Michael Horling
redaktion@inundumsw.de







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