20. 11. 2017

Die Auto-Freizeit-Sport geht ins 41. Jahr: Die Ausstellung strahlt immer weiter in die Region aus



SCHWEINFURT – Es war eine Idee von zwei Schweinfurter Autoleuten, Otto Kümmeth und Heinrich Vossiek. Die fragten beim Vogelschuss – damals noch am Gottesberg – ob das Fest-Zelt ein paar Tage stehen bleiben könne und stellten darin Autos aus.

Rückblickend kann berechtigt gesagt werden, da waren zwei große Visionäre am Werk. Heute hat die daraus entstandene Autoschau Auto-Freizeit-Sport absolut auch im 41. Jahr nichts von ihrer Bedeutung verloren. Ganz im Gegenteil, die Ausstellung strahlt immer weiter in die Region aus.

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Vossiek Vostellung T-Roc

Aber die Autolandschaft hat sich verändert, eine Reihe von Händlern gibt es in Schweinfurt nicht mehr. Damals waren mehr Fahrzeugmarken vertreten. „Wir verkaufen mit Leib und Seele die Marke xy.“ Der Markt habe sich gewandelt, eine Reihe von ehemals eigenständigen Herstellern befinden sich heute unter dem Dach eines Konzerns.

Aus den „Schauräumen“ von damals sind wahre Autotempel geworden. Aber gerade das könnte manche Kunden auch abschrecken, die nur mal ganz unverbindlich schauen möchten, welches Fahrzeug möglicherweise zu Hause in die Garage rollt. Diese Besucher möchten nicht gleich einen Verkäufer mit strahlendem Lächeln als Begleitung haben.

„Hier auf dem Volksfestplatz kann man bummeln, mit zwei drei Schritten zur nächsten Marke wechseln, zwischendrin eine Stärkung zu sich nehmen, ganz ungezwungen sehen, was der Auto-, Zweirad- und Zubehörhandel in Schweinfurt und Landkreis anbietet. Die AFS hat auch dazu beigetragen, dass die Kollegialität der Händler sich trotz allem notwendigen Wettbewerb deutlich verbessert habe.

Zweimal jährlich sitzen sie fast alle am runden Tisch zusammen und besprechen wichtige Dinge und neue Strategien. Die zunehmenden Ansprüche der Kunden betreffen letztendlich alle und der Markt wird härter und enger. Der Verein Auto-Freizeit-Sport versteht sich als Mittler, der die Plattform bereitstellt und die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt, wie Kontakte mit den Medien, Pressemeldungen, Webseiten und sich auch in sozialen Medien darstellt.

Auch die AFS wandelt sich, so waren in den ersten Jahren ausschließlich Schweinfurter Autohäuser auf dem Volksfestplatz vertreten gewesen. Im Zuge der Marktveränderungen gibt es ja etliche Auto-Marken in Schweinfurt nicht mehr. So gibt es, in Abstimmung mit den Vereins-Mitgliedern, seit einiger Zeit auch für die Gäste aus dem Umkreis die Möglichkeit, sich hier bei der Auto-Freizeit-Sport zu präsentieren.

Dieses Angebot wird auch gerne angenommen, denn auch bei der diesjährigen Auto-Freizeit-Sport gibt es wieder neue Aussteller. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Auto-Freizeit-Sport ihre Attraktivität nicht nur erhalten hat, sie hat in all den Jahren diese kontinuierlich gesteigert und strahlt immer weiter in die Region aus.

Von einer ‘kleinen IAA’ wollen die Verantwortlichen zwar nicht sprechen, aber es ist ganz ohne Zweifel die für die Region wichtigste Mobilitäts-Ausstellung und man ist sich sicher, dass die Auto-Freizeit-Sport mit ihrem attraktiven Angebot auch in den kommenden Jahren die Menschen in der Region begeistern wird. Alle haben nur ein Ziel: Die „Faszination Automobil und Mobilität erlebbar zu machen“.







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