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Experten fordern Umdenken im Umgang mit Wäldern – Neue Erkenntnisse auf Fachtagung Wald.Wasser.Klima in Ebrach

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EBRACH – Der volle Saal im Klosterbräu Ebrach bei der Tagung „Wald.Wasser.Klima“ zeigte, wie sehr diese Themen die Menschen aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz sowie die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen.

Hochrangige Fachleute aus ganz Deutschland stellten im Rahmen der Tagungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“ des BUND Naturschutz (BN) aktuelle Forschungsergebnisse vor. Dabei wurde deutlich, dass die Klimakrise die Wälder stark unter Druck setzt, was sie sogar zu Kohlenstoffquellen anstatt -senken gemacht hat.

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Richard Mergner, der BN-Landesvorsitzende, forderte mehr Klimaschutz und betonte die Notwendigkeit, dass die Forstwirtschaft angepasst werden müsse, um den Wäldern in dieser Notsituation zu helfen. Ralf Straußberger, Waldreferent des BN, hob hervor, dass Wälder nicht weiter durch Straßen zerschnitten und gerodet werden dürfen. Labile Nadelwälder sollten rechtzeitig umgebaut und nicht kahlgeschlagen werden, und naturnahe Mischwälder sollten alt werden dürfen, um wieder Kohlenstoff zu speichern. Es sei außerdem notwendig, den Wasserhaushalt im Wald durch eine klügere Landnutzung zu verbessern, so der Agrarwissenschaftler Prof. i.R. Karl Auerswald. Er erklärte, dass versiegelte Flächen und große Felder ohne Begrünung den Wäldern das Wasser entziehen.

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Dr. Martin Flade, Leiter des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, riet dazu, Waldtypen zu fördern, die sich positiv auf das Lokalklima auswirken. Insbesondere alte Buchenwälder haben durch ihr feuchtes Waldinnenklima eine enorme Kühlwirkung und tragen stark zur Grundwasserneubildung bei.

Prof. Erwin Hussendörfer von der Forstlichen Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erklärte, dass die Buche im Klimawandel besonders anpassungsfähig sei, da sie eine breite genetische Vielfalt besitzt. Alte Wälder haben zudem die Fähigkeit, diese Anpassungsfähigkeit an kommende Generationen weiterzugeben.

Zusammenfassend betonten alle Referenten die Bedeutung einer naturnahen Waldbewirtschaftung, die den Wasserhaushalt und das Waldinnenklima erhält, um die Wälder als wichtige Kohlenstoffsenken und Ökosysteme zu bewahren.

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