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Mobil bleiben im Lockdown


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Auch wenn jetzt für einige Wochen wieder so gut wie alles stillsteht, braucht man das eigene Auto doch ab und zu. Wer nicht den Vorteil hat, im Home-Office zu arbeiten und auch weiterhin zur Arbeit fahren muss, oder um den Wocheneinkauf zu erledigen, oder für den Notfall – das Auto muss auch während des Lockdowns fitbleiben. Vor allem jetzt im Winter hat das längere Stehen eines Autos Nachteile. Daher sollte man so viel wie möglich tun, um es gut in Schuss zu halten, dass es jederzeit zuverlässig bleibt, wenn man es doch einmal braucht.

Rost an Bremsen und Schlössern vorbeugen
Gegen Salz und Feuchtigkeit an den Schlössern hilft, wenn man diese großzügig ölt. So haben Salzfraß und Rost keine Chance. Es hilft, wenn man dem Auto im Winter ein wenig Extrapflege zukommen lässt, wie zum Beispiel das Auftragen von Wachs auf die Karosserie, um diese vor Salz zu schützen.


AOK - Keine Kompromisse

An den Bremsen gestaltet sich das Vorbeugen gegen Rost etwas aufwändiger. Generell sollte die Handbremse nicht über einen längeren Zeitraum angezogen sein, denn so bildet sich leicht Rost an den Bremsbacken und Bremsscheiben. Das hat manchmal zur Folge, dass die Bremsen regelrecht festrosten und dann nur noch der Abschleppdienst und eine Fahrt in die Werkstatt das Problem beheben können.
Wenn das Auto also für längere Zeit unbewegt an einer schrägen Stelle stehen muss, sollte man anstatt Ziehen der Handbremse lieber Keile unter die Reifen legen, um das Auto gegen Wegrollen zu sichern.
Gegen Rost sind trotz Unterkeilen die Bremsen jedoch nicht gänzlich gefeit. Es kann sich immer noch Flugrost bilden. Und dagegen hilft nur Bewegung. Wenn man ab und zu eine Runde dreht und dabei mehrmals kräftig bremst, kann man den Flugrost aber leicht wieder loswerden.


Entladung der Batterie verhindern und Reifen aufpumpen
Im Winter passiert es gerne, dass vor allem betagte Batterien den Dienst beim Anlassen des Motors verweigern. Um das zu vermeiden, sollte das Auto mindestens alle zwei Wochen für 30 Minuten gefahren werden, sodass sich die Batterie wieder auflädt. Noch besser ist es, wenn man die Batterie regelmäßig mittels eines Ladegeräts auflädt. So wird auf jeden Fall ein zuverlässiges Starten auch bei Minustemperaturen gewährleistet.

Steht ein Auto lange Zeit unbewegt nur herum, können auch die Reifen außer Form geraten, denn durch das Eigengewicht des Autos werden sie nur einseitig belastet. Daher ist es empfehlenswert, den Reifen jeweils 0,5 Bar extra zu spendieren, bevor man das Auto in die Zwangspause schickt.
Wer auch im Winter auf schneebedeckten oder eisglatten Straßen fahren muss, sollte zudem Winterreifen aufziehen, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Die Mindestprofiltiefe darf 1,6 Millimeter nicht unterschreiten, sonst kann ein Bußgeld drohen. Bei Winterreifen ist es ohnehin ratsam, eine Profiltiefe von 4 Millimetern nicht zu unterschreiten, da darunter die Haftung auf Schnee schon stark nachlässt.

Lockdown – die Gelegenheit für Schrauber und Hobby-Tuner
Wer gerne selbst an seinem Auto herumschraubt, hat mit dem Lockdown jetzt noch mehr Zeit, das zu tun. So bietet er die günstige Gelegenheit, Arbeiten, die man schon lange durchführen wollte, jetzt endlich anzugehen.

Wer sein Auto sportlicher machen und ihm eine etwas andere Optik verleihen möchte, kann das Fahrwerk tunen, indem es tiefergelegt wird. Das erhöht auch die Performance des Autos und die Stabilität auf der Straße. Beim Tieferlegen werden die standardmäßig verbauten Federn und Stoßdämpfer gegen kürzere Federn und härtere Stoßdämpfer ausgetauscht. Außerdem sind die Reifen bei tiefergelegten Fahrzeugen oft breiter, was den Grip in Kurven erhöht. Damit lassen sich diese mit höherer Geschwindigkeit fahren und das Fahrgefühl verbessern.
Online findet man zum Beispiel Ersatzteile von Febi Bilstein, einem namhaften Hersteller von Sport-Stoßdämpfern und vielem anderen Zubehör, das für das Fahrwerktuning benötigt wird.

Wer sich etwas ganz Besonders gönnen möchte, baut ein Gewinde- oder Schraubfahrwerk ein. Die Dämpfer verfügen hierbei über ein Gewinde, mit dem man die Tieferlegung des Fahrzeugs beeinflussen kann, wodurch man Fahrwerk und Bereifung perfekt aufeinander abstimmen kann.

Wenn man nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden will, kann man seinem Auto einen Endschalldämpfer spendieren. Dieser sieht nicht nur schöner aus als das standardmäßig verbaute Auspuffrohr, sondern liefert zusätzlich noch einen dumpferen Sound. Häufig geht mit dem Einbau eines Sportauspuffs auch eine Performancesteigerung einher, da die Abgase durch die Bauform schneller ins Freie gelangen.



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