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Auszeichnung für Vorzeigeprojekte: Stadtwerke Schweinfurt sind nominiert für Stadtwerke Award 2021


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SCHWEINFURT – Auch 2021 wird wieder der renommierte STADTWERKE AWARD vergeben, der jährlich Vorzeigeprojekte aus der Stadtwerke-Landschaft für Ganzheitlichkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovationskraft sowie Nachhaltigkeit auszeichnet. Mit 52 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und erstmals auch den Niederlanden wurde in diesem Jahr ein neuer Beteiligungsrekord im Wettbewerb um die begehrte Auszeichnung aufgestellt.

„Die Vielzahl an Bewerbungen spiegelt erneut die Heterogenität der Stadtwerke-Landschaft sowie die Vielfalt der Herausforderungen wider: Klimawandel, Demografie und Digitalisierung fordern die Daseinsvorsorge heraus. Stadtwerke zeigen, mit welcher Innovationskraft sie die kommunale Infrastruktur umbauen und ihre Kunden an sich binden“, sagt Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU und Juror des STADTWERKE AWARD. „Charakteristisch für die diesjährigen Bewerbungen ist ihr Nachhaltigkeitsgedanke und ihr Mut zur Veränderung“, so Liebing weiter.


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Stadtwerke Schweinfurt für klimaneutrale Wasserversorgung in Mainfranken nominiert


Nun stehen die Nominierten für die Verleihung des STADTWERKE AWARD 2021 fest. Eine hochkarätig besetzte Fachjury hat unter den 52 Einreichungen sechs herausragende Projekte für die Endrunde nominiert. Mit dabei ist auch die Stadtwerke Schweinfurt GmbH, die das Thema Sektorenkopplung über das Thema Energie hinausdenkt und intelligent auch die Wasserversorgung mit einbindet. Durch Sektorenkopplung und Digitalisierung arbeitet die Stadtwerke Schweinfurt GmbH mit ihrem Projekt „Klimaneutrale Wasserversorgung in Mainfranken“ an der umweltfreundlichen und autarken Wasserversorgung auf der „unterfränkischen Trockenplatte“.

Hierzu nutzen die Stadtwerke Erneuerbare Energien und stellen die Wassererzeugung auf Grünstrom um. Die bestehenden Wasserspeicher werden als Energiespeicher genutzt, indem die stromintensive Wassererzeugung und -verteilung intelligent an die aktuelle Energieerzeugung aus einer PV-Anlage angepasst wird. Die zusätzliche Verknüpfung mit einem Batteriespeicher und einem Blockheizkraftwerk sichert dabei Spitzenzeiten und Dunkelflauten ab und optimiert den Eigenstromverbrauch. Um das komplexe, spartenübergreifende Gesamtsystem zu steuern und Prognosen für Verbrauch, Speicher und Erzeugung kontinuierlich zu optimieren, soll Künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Die Wasserversorgung wird durch das Projekt noch nachhaltiger und krisensicherer werden. „Ich freue mich sehr über die Nominierung der Stadtwerke Schweinfurt“, kommentiert Geschäftsführer Thomas Kästner. „Das ist eine großartige Bestätigung und Ansporn zugleich für alle Kolleginnen und Kollegen, die an 365 Tagen im Jahr unsere Versorgung sichern“, so Kästner weiter.

26 km lange Wasserverbundleitung verbindet die Region

Über die derzeit im Bau befindliche 26 km lange Wasserverbundleitung der Stadtwerke können rund 220.000 Einwohner in der Region von dem Projekt profitieren. Die Region zwischen Main und Rhön zählt mit 550 bis 850 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Jahr zu den trockensten Gegenden Bayerns, weshalb auch von der so genannten „unterfränkischen Trockenplatte“ die Rede ist. Der Klimawandel mit weiter steigenden Temperaturen stellt die Wasserversorger vor die zusätzliche Herausforderung, das Trinkwasser langfristig zu sichern.

Um die vorhandenen Ressourcen bestmöglich für alle zu nutzen und nachhaltig für die nächsten Jahrzehnte zu sichern, entsteht deshalb derzeit eine neue Wasserverbundleitung für große Teile Mainfrankens, die auch vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen unterstützt wird. Diese führt dank interkommunaler Zusammenarbeit über eine Länge von 26 km durch 8 Gemeindegebiete in der Region. Das Projekt entspricht damit der Bayerischen Wasserstrategie – eine zentrale Säule der Strategie ist die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung auf Basis regionaler Wasserversorgungsbilanzen und der Förderung von Verbundleitungen zwischen den Wasserversorgungsgebieten.

Publikumsstimme geht in das Award-Ergebnis mit ein

Wer von den Nominierten die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen darf, hängt jedoch nicht allein vom Votum der achtköpfigen Jury ab. Auch die Publikumsstimme ist gefragt und fließt zu einem Drittel in das Endergebnis ein.

Vom 5. bis 19. Juli 2021 haben alle die Möglichkeit, unter www.zfk.de/unternehmen/stadtwerke-award eine Stimme für ihren Favoriten abzugeben.

„Als Stadtwerke sind wir für die Bürgerinnen und Bürger in der Region da. Daher freut es uns besonders, wenn wir auch aus der Region eine große Unterstützung für unser Engagement erhalten“, erklärt Thomas Kästner weiter.

Für die Stadtwerke Schweinfurt ist es nicht die erste Nominierung im Wettbewerb. Bereits 2017 wurde das Unternehmen für das innovative und nachhaltige Versorgungskonzept für das Konversionsgebiet Askren Manor mit dem STADTWERKE AWARD ausgezeichnet, welches heute als neuer Stadtteil Bellevue wieder erblüht.

Der STADTWERKE AWARD wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal vergeben und zeichnet jährlich Vorzeigeprojekte aus der Stadtwerke-Landschaft aus. Verliehen wird er von der Stadtwerke-Kooperation Trianel, dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) und der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK). Die Preisverleihung findet im Rahmen des VKU-Stadtwerkekongresses am 7. und 8. September 2021 statt.


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