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Equal Pay Day am 20. März: Für die Linken sind die Fakten skandalös


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SCHWEINFURT – Die Fakten sind laut den Linken skandalös und den politisch Verantwortlichen bekannt: Frauen müssen im Durchschnitt fast 15 Monate arbeiten, um das Geld zu erhalten, das ihre männlichen Kollegen innerhalb eines Jahres bekommen.

„Der 20. März ist bewusst gewählt. Er ist nach wissenschaftlichen Erhebungen genau der Tag im Jahr, ab dem eine Frau tatsächlich für ihren Geldbeutel arbeitet. Daran hat sich auch im vergangenen Jahr nichts geändert, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Gegen diese Lohndiskriminierung gehen Frauen und Männer am 20. März auf die Straße“, erklärt Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern, zum Equal Pay Day am Freitag.


DB Oktober-November

Bulling-Schröter weiter: „Seit über 15 Jahren liegt in Deutschland der Verdienstabstand zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf einem konstant hohen Niveau von über 20 Prozent. In Bayern sind das sogar 25 Prozent. Während andere europäische Länder ihren Gender Pay Gap erfolgreich schmälern, rangiert Deutschland inzwischen auf dem drittletzten Platz. Nur in Österreich und Estland werden Frauen beim Lohn noch mehr diskriminiert.

Die Hauptursachen sind bekannt: Frauen arbeiten häufiger in gesellschaftlich abgewerteten Berufen, etwa in Erziehung und Pflege, wo grundlos schlecht bezahlt wird. Ungerecht zwischen den Geschlechtern verteilt sind darüber hinaus die unbezahlten Tätigkeiten zu Hause, die sich ebenso auf das Erwerbsleben auswirken. Auf die Rente geschaut ergibt sich sogar eine Kluft von sogar 40,8 Prozent. Das sind jedoch Ursachen, die mit dem entsprechenden politischen Willen beseitigt werden könnten.


Im Bundestag hat DIE LINKE gerade einen Antrag eingebracht, um die Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern endlich wirksam durchzusetzen. Wir brauchen einen Maßstab, um Arbeiten miteinander vergleichen zu können. Wir brauchen ein kollektives Klagerecht, das der Frau nicht auch den individuellen Kampf aufbürdet. Wir brauchen eine Aufwertung frauentypischer Tätigkeiten, wie sie z. B. in der momentanen Tarifauseinandersetzung in den Sozial- und Erziehungsdiensten stattfindet. Und vor allen Dingen brauchen wir dafür einen lauten gesellschaftlichen Aufschrei!“



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