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Erweiterung des Digitalisierungsangebots: SKF eröffnet „REP Center“ in Schweinfurt


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SCHWEINFURT – SKF verfügt über maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen samt Expertenwissen für die verschiedensten Branchen. Alles zusammen hilft den Kunden, die Betriebskosten zu senken und den Ausstoß zu erhöhen. Die dafür erforderlichen Kompetenzen bündelt das Unternehmen nun im „Rotating Equipment Performance“ (REP) Center: Durch die umfassende Vernetzung aller effizienzsteigernden Faktoren will SKF einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Kunden leisten.

Das REP Center in Schweinfurt ist eines der ersten seiner Art in Europa. „Es stellt einen wesentlichen Baustein der ,Accelerate‘-Strategie dar, mit der wir uns und unseren Kunden den Weg ins Digitalisierungs-Zeitalter ebnen wollen“, so SKF Konzernchef Alrik Danielson bei der feierlichen Eröffnung. „Denn dieses Zentrum trägt maßgeblich dazu bei, auf Basis moderner Kommunikationsmittel neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sich zum beiderseitigen Vorteil nutzen lassen!“

Im Kern des Konzepts steckt die grundsätzliche Überlegung, das Geschäft des Kunden ganzheitlicher zu betrachten als bislang üblich. „Natürlich liefern wir unseren Märkten seit je her hervorragende Produkte und Services“, erläutert Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH, „aber aus Kundensicht sind unsere einzelnen Angebote ja nur Mittel zum Zweck: Im Endeffekt geht es jedem produzierenden Betrieb darum, dass seine Fertigung zu möglichst geringen Kosten einen möglichst hohen Output erzielt. Das bedeutet für uns, dass wir für jeden Anwender ein maßgeschneidertes Lösungspaket aus Hardware, Software, Service und Know-how schnüren müssen, mit dem der Kunde ein Maximum an Profitabilität erreicht. Genau dazu haben wir das REP Center geschaffen, in dem sämtliche technisch, kaufmännisch und logistisch sinnvollen Möglichkeiten eruiert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Kunden zu verbessern!“


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Vom Konzept zur Umsetzung





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Zu diesem Zweck können sich interessierte Anwender im Schweinfurter REP Center beispielsweise mit Anwendungsexperten, Schmierungsprofis, Zustandsüberwachungsspezialisten, Instandhaltungsfachleuten oder auch Wälzlager- sowie Spindel-Wiederaufarbeitungskoryphäen von SKF vernetzen. „Konkret kann man sich das etwa so vorstellen, dass ein Kunde im Rahmen von Videokonferenzen seine Problemstellung schildert und dabei – auf einen Schlag! – alle an einer optimalen Lösungsfindung beteiligten SKF Experten ,an einem Tisch‘ hat“, wie Michael Emmert berichtet, der als Manager Business Support im Industrial Sales-Bereich der deutschen SKF zugleich „treibende Kraft“ hinter dem Schweinfurter REP Center ist.

Bei solch anfänglichen „Sondierungsgesprächen“ spiele es zudem keine Rolle, wie umfangreich der Kunde seine eigene Fertigung schon mit Sensoren bestückt bzw. digitalisiert habe, betont Emmert – im Gegenteil: „Beispielsweise setzt einer unserer Pilotkunden aus der Stahlindustrie nach wie vor auf eine intervallbasierte Instandhaltung. In deren Rahmen wird – unabhängig vom tatsächlichen Zustand – aus Sicherheitsgründen jedes Mal ein definiertes Kontingent an Wälzlagern pro Produktionseinheit ausgetauscht. Dank der direkten Vernetzung mit unseren Fachleuten fand der Kunde heraus, dass nicht sämtliche Lager in diesem Aggregat durch komplett neue Lager ersetzt werden müssen – weil professionell wiederaufgearbeitete Lager an vielen Stellen dieser Einheit unter den gegebenen Produktionsbedingungen vollkommen ausreichen. Wiederaufgearbeitete Lager sind natürlich deutlich kostengünstiger, also spart der Kunde durch unseren Tipp richtig viel Geld!“

Hinzu kämen beiderseitige Vorteile in punkto Wälzlager-Logistik, da beide Partner wüssten, zu welchem Zeitpunkt welche Mengen an brandneuen bzw. wiederaufgearbeiteten Lagern zur Verfügung stehen müssen. Das beuge eventuellen Lieferengpässen vor, ergänzt Emmert. Und das gelte umso mehr, wenn – wie in diesem Fall – auch die zuständigen Vertragshändler in das entsprechende Versorgungskonzept eingebunden seien.

Vorausschauendes für Fortgeschrittene

Selbst Anwender, die sich bereits mit Hilfe modernster Sensortechnik in Richtung „Vorausschauende Instandhaltung“ vorgearbeitet haben, können von der neuen Einrichtung profitieren, so der REP Center-Protagonist: „Stellen Sie sich vor, Sie wissen, dass ein Lager zu einem absehbaren Zeitpunkt ausfallen wird. Sie wissen aber nicht, warum es zu diesem Zeitpunkt versagen wird und wie künftige Ausfälle reduziert oder gar vermieden werden können. Auf genau diese Frage kann das im REP Center gebündelte SKF Know-how Antworten liefern“, erklärt Michael Emmert. Denn die reinen Zustandsüberwachungsdaten in Kombination mit den individuellen Anwenderinfos würden die erfahrenen SKF Experten in die Lage versetzen, den wahren Auslöser für die bevorstehenden Ausfälle zu identifizieren.

„Wer die Ursachen kennt, kann das Kernproblem beseitigen“, betont Emmert. „Und wenn wir das Problem beim Kunden beseitigen, läuft dessen Produktion umso reibungsloser.“ Da SKF inzwischen über genügend Mittel und Wege verfüge, um Verantwortung für die höchsteffiziente Funktionstüchtigkeit des rotierenden Equipments beim Kunden zu übernehmen, sei nun der Zeitpunkt gekommen, ergebnisorientierte Vereinbarungen mit den Anwendern zu etablieren.

Paradigmenwechsel für optimierte Produktivität

Grund für Emmerts Annahme ist der Umstand, dass man die erzielten Leistungssteigerungen messen kann – und an diesen will sich SKF messen lassen: „Mit unseren Spezialisten in der Produktion, in der Anwendungsberatung, in unseren Remote Diagnostic Centern und mit allen anderen Wissens- und Erfahrungsträgern im Hause SKF können wir einen maximalen Kundenmehrwert erzeugen“, so Stefan Gladeck, Leiter Industrial Sales Central Europe und Mitglied der Geschäftsleitung der SKF GmbH.

Dieser Mehrwert bestehe u. a. darin, dass der Kunde von SKF ebenso faktenbasierte wie praxisorientierte Handlungsempfehlungen erhalte – bspw. zur vorausschauenden Instandhaltung, zu individuellen Wartungszyklen oder auch zu Lagervorhaltungen, etc. Diese Empfehlungen würden maßgeblich dazu beitragen, die Produktivität des Anwenders spürbar zu steigern.

„Wir liefern dem Kunden also nicht mehr nur erstklassige Produkte, sondern optimieren auch die Verfügbarkeit seines Maschinenparks und dessen betriebswirtschaftliche Effizienz. Deshalb möchten wir mit unseren Kunden jetzt auch performance-abhängige Vereinbarungen treffen“, erläutert Gladeck. „Denn mit der Investition der SKF Gruppe in das REP Center am Standort Schweinfurt schlagen wir eine extrem wichtige Brücke von unserer ,Weltklasse-Fertigung‘ hin zur Entwicklung moderner, zukunftsorientierter Geschäftsmodelle. Und die basieren auf leistungsorientierten Deals zum beiderseitigen Vorteil!“

Wer sich für das geschäftsoptimierende REP Center von SKF interessiert, kann sich gerne an seinen jeweiligen Kundenbetreuer wenden.

Auf den Fotos:

Die Schweinfurter Hauptverwaltung von SKF beherbergt das neue REP Center, das eines der ersten seiner Art in ganz Europa ist.

Im Schweinfurter REP Center können sich die Kunden beispielsweise mit Anwendungsexperten, Schmierungsprofis, Zustandsüberwachungsspezialisten, Instandhaltungsfachleuten oder auch Wälzlager- sowie Spindel-Wiederaufarbeitungskoryphäen von SKF vernetzen.

Bilder: SKF







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