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Auf dem Bild: Der diesjährige Preisträger Prof. Dr.-Ing. Volker Bräutigam (Mitte) freut sich über den Spendenscheck aus den Händen von Prof. Dr. Robert Grebner (FHWS-Präsident, links) und Jürgen Bode (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, rechts). Foto: dino/IHK

FH-Förderpreis: Mainfränkische Wirtschaft unterstützt multimediale Übertragungssysteme


Anja Weisgerber

SCHWEINFURT / MAINFRANKEN – Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, Jürgen Bode, hat am 8. Juni in Schweinfurt den mit 2.938 Euro dotierten FH-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft an Professor Dr.-Ing. Volker Bräutigam von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) überreicht.

Mit dem Preis würdigt die regionale Wirtschaft das Projekt „BEST-FIT Modul PIONIER“, das unternehmerisches Denken bei Studenten durch ein multimediales Übertragungssystem fördern soll.


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Das Geld hilft Professor Bräutigam dabei, das Lehrformat „Campus Startup Night (CSUN)“ in Zusammenarbeit mit dem Nachfolgeprojekt „Entrepreneur.SHIP“ zu digitalisieren und es in eine hybride Veranstaltung zu transformieren. Auf diesem Wege will Bräutigam – unabhängig von der Coronapandemie – die Reichweite des Formats erhöhen. Die jährlich stattfindende Veranstaltung soll im Rahmen der FHWS-Gründungsausbildung die Fähigkeit vermitteln, Wissen zu reflektieren und zielgerichtet anzuwenden. Studenten arbeiten über Nacht an skizzierten Ideen, die sie konkretisieren, visualisieren und vor einer Jury „pitchen“. Durch die Förderung entsteht für kooperierende Unternehmen eine interaktive Plattform, auf der aktuelle Themen eingebracht werden können und auf der Firmen digital mit Studenten und Lehrbeauftragten sowie Netzwerkpartnern in Kontakt treten können.


Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln

Im Beisein des FHWS-Präsidenten Prof. Dr. Robert Grebner betonte Bode die Bedeutung praxisnaher Forschung für den Wissenschaftsstandort Mainfranken. „Die Coronapandemie zeigt bereits Auswirkungen – besonders betroffen sind dabei Start-ups. Um angesichts wirtschaftlich unsicherer Zeiten unternehmerisch erfolgreich sein zu können, braucht es neben der Integration einer modernen Gründungsausbildung in die Lehre auch eine hochschulübergreifende Sensibilisierung, eine ganzheitliche Unterstützung von Gründern, Gründungsvorhaben sowie die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln.“ Der FH-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft wolle insofern die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, IHK und Wirtschaft stärken, betonte Bode. „Ich freue mich, wenn auch weitere Praxispartner akquiriert werden können.“

Was ist der FH-Förderpreis?

Mit dem FH-Förderpreis unterstützt die mainfränkische Wirtschaft seit 2013 praxisnahe Forschungsprojekte der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Die jährlich ausgezahlte Summe orientiert sich an den Zinserträgen des Stiftungskapitals und variiert je nach Zinslage. Bisher konnte die Stiftung mit rund 15.000 Euro FHWS-Projekte fördern. Die IHK hatte zuletzt 2019 anlässlich ihres 175-jährigen Jubiläums einen Spendenaufruf in der mainfränkischen Wirtschaft gestartet und konnte das Stiftungskapital auf rund 500.000 Euro aufstocken.

Auf dem Bild: Der diesjährige Preisträger Prof. Dr.-Ing. Volker Bräutigam (Mitte) freut sich über den Spendenscheck aus den Händen von Prof. Dr. Robert Grebner (FHWS-Präsident, links) und Jürgen Bode (stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, rechts).
Foto: dino/IHK


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