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IG Metall kritisiert: Ankündigung zum Arbeitsplatzabbau bei ZF zum völlig falschen Zeitpunkt


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SCHWEINFURT – Von der Ankündigung des Unternehmens ZF, bis 2025 viele tausend Arbeitsplätze weltweit zu streichen, ist die IG Metall in Schweinfurt überrascht und irritiert.

Nach Aussage von Peter Kippes, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Schweinfurt, der auch Mitglied des Aufsichtsrats bei ZF ist, waren solche Ankündigungen nicht zu erwarten.


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Aus Sicht der IG Metall ist gerade der Zeitpunkt für solche Vorhaben mehr als unpassend. Es käme jetzt darauf an, bei den Beschäftigten Vertrauen in das Unternehmen zu sichern.

Gerade die letzten Wochen haben mehr als deutlich gezeigt, wie engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ZF die Krise gemeinsam bekämpfen wollen.


Die IG Metall wird gemeinsam mit den Betriebsräten alles Notwendige tun, um den Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern.

Mit dem Abbau von weltweit bis zu 15 000 Arbeitsplätzen – rund die Hälfte davon allein in Deutschland – will der ZF-Konzern in Friedrichshafen den Folgen der Corona-Krise entgegensteuern. Was das für die Werke in Schweinfurt mit zusammen gut 9000 Beschäftigten bedeutet, ist noch nicht klar.

In dem Schreiben teilt der Vorstandsvorsitzende Scheider mit, dass der Stellenabbau bis 2025 durchgezogen werden soll.

Scheider kündigte an, dass ZF Investitionen kürzen, Projekte streichen und sonstige Ausgaben massiv drücken müsse.



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Ein Kommentar

  1. Wodan Gottheit

    Hallo liebe Leserinnen und Leser,
    wundert mich dass die IG-Metall Schweinfurt nicht über das Vorhaben der ZF Friedrichshafen AG informiert war. Die Arbeitnehmervertretung kooperiert seit Monaten mit den Arbeitgebern, ohne seine Mitglieder mit einzubeziehen, um dann die beschlossenen Maßnahmen mit Handouts, die an die Vertrauenskörpern verteilt wurden zu besänftigen. In den letzten Monaten wurden Einsparungsmaßnahmen beschlossen, welche tief in die Tasche der schwerstarbeitenden Schichtarbeiter greifen, die Ihre Gesundheit auf Spiel setzen, um Ihre Arbeitgeber zufrieden zu stellen, während diese Schlafen. Maßnahmen die einen Volumen von jährlich 80 Millionen Euro erreichen soll, um Schweinfurt Wettbewerbsfähigkeit zu machen und Arbeitsplätze zu sichern. Was für eine Ironie, das jetzt doch Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Hoffe für alle Noch-Mitglieder der IG Metall und der restlichen Belegschaft, dass Ihre Vertreter diesmal alles Notwendige tun werden um den Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern. MfG

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