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Im Zeichen der Wende: Vier regionale Energieeffizienz-Netzwerke trafen sich bei der ÜZ Mainfranken


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LÜLSFELD – Das dritte Netzwerktreffen hielten die vier Energieeffizienz-Netzwerke am 21. Januar gemeinsam bei der ÜZ Mainfranken ab. Insgesamt haben sich rund 60 Bürgermeister und kommunale Netzwerkvertreter in Lülsfeld eingefunden, um sich über das Thema Klärschlammverwertung zu informieren und auszutauschen.

Sophia Badenberg vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und Prof. Dr. Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik (IfE) als Netzwerkpartner referierten über das hochaktuelle Thema Klärschlammverwertung, das eine echte Herausforderung für die Kommunen darstellt. „Unser Konzept für eine umweltfreundliche Klärschlammverwertung sieht vor, den Klärschlamm nach der Faulung zunächst zu entwässern, anschließend zu trocknen und letztendlich zu verwerten. Dieses Verfahren ist für eine einzelne Kommune meist zu aufwändig und nicht wirtschaftlich.


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Es sollten daher Synergieeffekte, Standortvorteile und vorhandene Strukturen genutzt werden. Außerdem möchten wir den Energieeinsatz und die Umweltbelastung durch den Transport möglichst reduzieren. Wir empfehlen daher, benachbarte Kommunen – auch über Landkreisgrenzen hinweg – sinnvoll zu clustern und die Herausforderung Klärschlammverwertung gemeinsam zu stemmen.“ so Prof. Dr. Markus Brautsch.

Dass eine sinnvolle Klärschlammverwertung wahrscheinlich nur gemeinsam in einem Verbund aus mehreren Kommunen möglich ist, war auch das Fazit der abschließenden Podiumsdiskussion mit fünf Fachexperten.


Die ÜZ Mainfranken nimmt ihre Verpflichtung Ernst, die Region auf dem Weg zur CO2-freien und effizienten Energieversorgung voranzubringen und hat daher zusammen mit 39 Kommunen und dem Landkreis Schweinfurt vier Netzwerke ins Leben gerufen, die sich dem wichtigen Anliegen „Energieeffizienz“ verschrieben haben.

Energieeffizienz-Netzwerke sollen einen erheblichen Beitrag zur Energieeinsparung leisten, um insbesondere die Reduktion der CO2-Belastungen und damit das Erreichen der Klimaschutzziele zu unterstützen. Die Netzwerke wollen Maßnahmen zum Energiesparen umsetzen, um damit die Umwelt zu entlasten, aber auch den Ausbau regenerativer Energieerzeugung vorantreiben. Als Netzwerkträger unterstützt die ÜZ Mainfranken diese Bemühungen über eine Dauer von drei Jahren. Für ihre Arbeit erhielten die Netzwerke eine Fördersumme von insgesamt fast einer Million Euro.

In jährlich vier Netzwerktreffen werden Themen rund um die Energieeffizienz bearbeitet, über Förderprogramme und Gesetzesänderungen informiert und realisierte Praxisbeispiele besichtigt. Im Zuge der energietechnischen Beratung können in jeder Kommune beliebige fachspezifische Detailprojekte bearbeitet werden. Nach den Erstaudits in 37 Kommunen wurden bisher rund 300 Projekte identifiziert. Hierbei liegt der Schwerpunkt bei Themen wie Umstellung der Ortsbeleuchtung auf LED, Dach-PV-Anlagen, energetische Gebäudesanierung, Kaltwärme und Klärschlamm-verwertung.

Auf dem einen Bild: Die Teilnehmer des dritten Netzwerktreffens Bei der ÜZ Mainfranken.
Fotos: Eva Gerhart, ÜZ Mainfranken



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