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Kernkraftwerk Grafenrheinfeld: Knapp 500 von insgesamt 31.500 Tonnen sind rückgebaut


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GRAFENRHEINFELD – Anlagenleiter Bernd Kaiser begrüßte knapp 100 Vertreter aus Kommunalpolitik, Behörden, Wirtschaft und Presse zum 11. Kraftwerksgespräch im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Dazu betont er: „Das Kraftwerksgespräch ist ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Standortkommunikation. Der regelmäßige persönliche Austausch mit unseren Nachbarn ist durch nichts zu ersetzen.“

Da der Rückbau von außen nicht sichtbar ist, nahm der Anlagenleiter die Gäste mit auf eine Bilderreise durch die Anlage und erläuterte dabei die wichtigsten Fortschritte in den vergangenen zwölf Monaten.


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Als Vorbereitung für die Probenahme vom Reaktordruckbehälter inklusive Einbauten, wurde dieser zu Beginn des Jahres von allen Hauptkühlmittelleitungen getrennt und verschlossen. Das Ergebnis der Probenahme wird für die Ausarbeitung des Zerlegekonzepts benötigt.

Zudem wurden weitere Systeme wie zum Beispiel das Leckabsaugsystem, die Abgaskompressoren oder eine Nachkühlpumpe stillgesetzt und demontiert, da sie für den Restbetrieb nicht mehr benötigt werden. Der gewonnene Platz wird genutzt, um neue Einrichtungen wie eine Kammerstrahlanlage für das Reststoffbehandlungszentrum aufzubauen oder als Pufferfläche für die Reststoffe aus dem Rückbau.


Seit Beginn des Rückbaus im April 2018 wurden bisher rund 5.000 Komponenten von insgesamt 20.500 Komponenten stillgesetzt und knapp 500 Tonnen von insgesamt 31.500 Tonnen rückgebaut.

Auch auf Themen, die mittelbar mit dem Rückbau einhergehen, wie die angestrebten Veränderungen bei der Werkfeuerwehr, ging Kaiser ein und betonte: „Wir sind sehr früh auf die betroffenen Behörden, Gemeinden und Feuerwehren zugegangen, um den Übergang von einer Werkfeuerwehr zu einer Betriebsfeuerwehr nicht nur transparent zu machen, sondern gemeinsam zu gestalten“, so Kaiser.

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld war von 1982 bis 2015 in Betrieb. Der Druckwasserreaktor hatte eine elektrische Leistung von 1.345 MW brutto. Die Anlage verlor im Rahmen der 13. Novelle des Atomgesetzes ihre Berechtigung zum Leistungsbetrieb und wurde am 27. Juni 2015 endgültig abgeschaltet. Derzeit sind am Standort knapp 200 PreussenElektra-Mitarbeiter beschäftigt.



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