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Management und Betriebsrat verabschieden Spar- und Zukunftsprogramm für den SKF-Standort Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Der SKF Standort Schweinfurt soll wieder eine gute Zukunftsperspektive bekommen. Management und Betriebsrat haben nach intensiven Gesprächen gemeinsam ein Programm verabschiedet, das den Standort wettbewerbsfähiger und stärker macht.

Im Rahmen einer ordentlichen Betriebsversammlung informierten Norbert Völkl, Vorsitzender des Betriebsrats, und Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Belegschaft über die Eckpunkte der Vereinbarung. Details werden in den nächsten Wochen entsprechend ausgearbeitet.


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Wegen der sich weiter verschärfenden Wettbewerbssituation muss die Kostenstruktur am Standort Schweinfurt angepasst werden. Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, die Fertigung bestimmter Produkte lokal und international so zu steuern, dass Kundenanforderungen sowohl bei der Qualität als auch beim Preis gleichermaßen erfüllt werden können.

Trotz derzeit guter wirtschaftlicher Lage und insgesamt noch gutem konjunkturellen Umfeld ist allen bewusst, dass aufgrund von Transformationsprozessen in neue Technologien und notwendige Verlagerungen ein Personalüberhang entstehen wird. Mit dem vorgesehenen Maßnahmenpaket sehen sich Geschäftsführung und Betriebsrat entsprechend vorbereitet.


Martin Johannsmann sagt: „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Zukunft des Standorts Schweinfurt zu sichern, indem wir ihn so wettbewerbsfähig wie möglich machen. Mit den vereinbarten Maßnahmen – die sowohl ehrgeizig als auch ausgewogen sind – haben wir hierfür die richtigen Voraussetzungen geschaffen. Wir werden weiter nachhaltig sowohl in die Fertigungs-Technologie als auch in die notwendigen Kompetenzen der Mitarbeiter investieren, müssen aber auch die Belegschaftsgröße überprüfen. Der SKF Standort Schweinfurt steht damit vor einem Kraftakt. Aber ich bin überzeugt, dass uns dieser mit der nun erreichten gemeinsamen Entschlossenheit gut gelingen wird.“

Das Ziel der vereinbarten Maßnahmen ist es, die jährlichen Kosten des Standorts Schweinfurt nachhaltig um 100 Millionen Euro zu senken. Deshalb wollen Geschäftsführung und Betriebsrat durch weitere Investitionen in Maschinen und Anlagen die Produktivität verbessern, Kosten im Einkauf senken und die Effizienz der Abläufe durch bessere Planungsinstrumente, optimierten Produktionsfluss und den Ausbau des SKF Produktionsprozesses steigern. Parallel dazu wird der Belegschaft und Organisation ermöglicht, die notwendigen Kompetenzen für die zukünftigen Anforderungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 aufzubauen.

Norbert Völkl stellt fest: „Uns ist der Spagat gelungen, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und dennoch die Beschäftigungsperspektive zu sichern. Die Angst um die Zukunft des Standortes Schweinfurt und damit um die Arbeitsplätze war eine Zumutung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jetzt herrscht Klarheit in den zentralen Punkten. Das Ergebnis wurde von den Kolleginnen und Kollegen mit Erleichterung aufgenommen.“

Auch Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Harald Speck ist überzeugt: „Mit den getroffenen Vereinbarungen haben wir Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft des Standortes definiert. Es ist gelungen, sowohl Unternehmens- als auch Belegschaftsinteressen gleichermaßen zu berücksichtigen.“

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotierende Wellen – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmierung sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern zusammen.
Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 85,713 Mrd. SEK und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
In Deutschland zählt SKF rund 6.600 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, Hauptsitz der SKF GmbH und größter Produktionsstandort der Gruppe. www.skf.de

®SKF ist eine eingetragene Marke der SKF Gruppe.



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