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Online-Umfrage zu Coworking in Gerolzhofen: Gründungen ermöglichen, Denkern einen Platz bieten


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GEROLZHOFEN – „Wir möchten Gründungen ermöglichen, Denkern Platz bieten und Pendlern die Möglichkeit geben, wohnortnah zu arbeiten“, begann Bürgermeister Thorsten Wozniak nach seiner Begrüßung bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung zum Projekt „Coworking Spaces für Gerolzhofen“.

Auf der Auftaktveranstaltung informierten die Beteiligten am 29. Juni anwesende Unternehmen, Wirtschaftsvertreter, Immobilieneigentümer und weitere Interessierte über das Coworking-Projekt in der Stadt.



Nutzeranforderungen herausfiltern


Coworking Spaces sind Räume des gemeinsamen und flexiblen Arbeitens. „Sie sind schon lange dort zu Hause, wo etwas bewegt wird. Sie nehmen auch Platz im ländlichen Raum ein. Dort haben sie oft andere Hintergründe“, so der Bürgermeister. Denn insbesondere im ländlichen Raum erreichen Coworking Spaces nicht nur Gründer, Freelancer und Selbstständige oder andere Menschen, die Ideen und Austausch suchen, sondern auch Pendler, die in Unternehmen angestellt sind und ihre Arbeitswege verkürzen möchten. „Die Menschen sollen nicht gezwungen sein, zur Arbeit in die Metropolregionen zu pendeln. Die Klimafreundlichkeit ist also auch ein großer Punkt beim Coworking, der ebenfalls einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger darstellt.“

Konkrete Pläne für die Eröffnung eines Coworking Spaces gibt es in Gerolzhofen aktuell noch nicht, allerdings arbeitet die Stadt genau darauf hin – gemeinsam mit der Aachener cowork AG, die erfahrene Coworking-Experten mitbringt. „Wir starten mit einer Studie, aber wir werden auch einen Pilotbetrieb anhängen“, betonte Wozniak. „Wir möchten damit so früh wie möglich beginnen, denn Angebot schafft Nachfrage. Die Nachfrage ist auch schon da, jetzt müssen wir das Angebot zu den Menschen bringen.“

Wie genau dieses Angebot aussehen soll, wird die cowork AG mittels einer quantitativen und qualitativen Potenzialanalyse herausstellen. Jedoch unterstrich Thorsten Wozniak: „Wir wollen das Potenzial für gemeinsames innovatives Arbeiten stärken und erheben. Es soll keine klassische Potenzialanalyse werden, sondern uns darin bestätigen, einen Coworking Space zu installieren. Wir möchten konkret wissen, wie dieser aussehen soll.“

Um einen Coworking Space so umzusetzen, dass er den Vorstellungen der zukünftigen Nutzer entspricht, läuft bis Mitte August eine Online-Befragung, an der die Bürgerinnen und Bürger aus Gerolzhofen und Umgebung teilnehmen können. (www.coworking-gerolzhofen.de)

Parallel werden Interviews mit Entscheidern aus Unternehmen geführt, um herauszufinden, welche Ansprüche diese an einen Coworking Space haben, um ihre Angestellten dort unterzubringen.

Gemeinsam mit der Bevölkerung Gerolzhofen in Szene setzen

„Wir haben vor Jahren begonnen, den Wirtschaftsstandort Gerolzhofen mehr in Szene zu setzen“, gab der Bürgermeister einen Rückblick. „Jetzt geht es darum, einen weiteren Baustein, nämlich die Coworking-Szene, zu installieren. Mit einem Coworking Space möchten wir Raum schaffen für Denker, Gründer und alle anderen, die wohnortnah arbeiten möchten. Dafür fällt nun der Startschuss.“

Einen weiteren Startschuss gab Daniel Hausmann. Er erklärte ganz offiziell den Start der OnlineUmfrage und rief die Anwesenden sowohl zur Teilnahme als auch zur Verbreitung auf. „Alle hier Anwesenden sind wichtige Multiplikatoren“, betonte er. Sowohl Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Umfrage zu bewerben und weiterzuleiten, um zahlreiche Teilnehmer zu akquirieren. So können möglichst stichhaltige Ergebnisse erzielt und die Bedarfe der potenziellen Nutzer genau erfasst und bei der späteren Umsetzung eines Coworking Spaces berücksichtigt werden.

Abrufbar ist die Umfrage unter www.coworking-gerolzhofen.de. Den Teilnehmern winkt ein Gewinnspiel als Dankeschön für die Unterstützung.

REACT-EU: Dieses Projekt wird finanziell aus dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung als Teil der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie) unterstützt.


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