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Auf dem Foto: Anlaufstelle in der Krise: Sechs Millionen Kurzarbeitende zählte die Arbeitsagentur auf dem Höhepunkt des Lockdowns im letzten Frühjahr. Besonders betroffen ist nach wie vor das Hotel- und Gaststättengewerbe. Foto: NGG

Positiver Trend am Arbeitsmarkt setzte sich seit Jahresbeginn auch im Juni ungebrochen fort


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SCHWEINFURT / MAIN-RHÖN – Die sukzessiven Öffnungsschritte der regionalen Wirtschaft wirkten sich positiv auf den Arbeitsmarkt der Region Main-Rhön im Juni aus. Im Berichtsmonat setzte sich der seit Anfang des Jahres abzeichnende positive Trend am Arbeitsmarkt weiter fort.

7.769 Menschen waren im Juni arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent. Hierbei ist positiv hervorzuheben, dass der Rückgang von aktuell 216 arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Vormonat stärker ausgefallen als in den letzten fünf Jahren.


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„Die Stimmung in den regionalen Unternehmen hellt sich dank sinkender Corona-Infektionszahlen und der damit einhergehenden Lockerungen der behördlichen Maßnahmen auf. Die Arbeitslosigkeit sowie die Unterbeschäftigung und die Kurzarbeit sanken. Der Stellenzugang seit Jahresbeginn stieg weiter an. Gerade bei Dienstleistern, im Gastronomie– und Tourismus-Sektor ist dies der Fall. Im Bauhauptgewerbe bleibt die Stimmung gut, wenngleich momentan eine verschärfte Materialknappheit dort in vielen Bereichen eingetreten ist. Die Belebung am Arbeitsmarkt zeigt sich bei der Entwicklung der offenen Stellen in vielen Branchen deutlich. So lag der Stellenbestand im Berichtsmonat mit 5.042 Stellen sogar deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre“, erläutert Thomas Stelzer, der Leiter der Agentur für Arbeit Schweinfurt, die regionale Arbeitsmarktsituation.


Im Vorjahr betrug die Arbeitslosenquote im Juni 3,8 Prozent. Im Vergleich Juni 2020 sank diese um 0,7 Prozentpunkte und die Arbeitslosigkeit ging deutlich um 1.756 Personen zurück. Vergleicht man allerdings die aktuellen Arbeitslosenzahlen mit dem Juni 2019, vor der Corona-Pandemie, mit 7.131 arbeitslosen Menschen und einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent, so sind noch 638 Menschen (+ 8,9 Prozent) mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Von der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten nicht alle Personengruppen profitieren. So wuchs die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen (Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind) während der Pandemie auf 2.623 Personen an. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 632 Personen (plus 31,7 Prozent). „Der Einbruch am Arbeitsmarkt durch die Pandemie ging im Schwerpunkt zulasten der Helfertätigkeiten und das Risiko langzeitarbeitslos zu werden hat sich noch verstärkt. Im Vergleich Juni 2019 (Vorkrisenniveau) zu Juni 2021 stieg die Anzahl der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen um 945 Personen (56,3 Prozent) an. Zwar hat sich die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern deutlich wiederbelebt. Allerdings liegt diese aber weiterhin unter dem Vorkrisenniveau. Viele Betriebe werden zuerst Kurzarbeit nach und nach zurückfahren, bevor sie neue Mitarbeiter einstellen“, laut Stelzer.

Der Rückgang in die Arbeitslosigkeit begründet sich dadurch, dass mehr Menschen Arbeit finden und weniger ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Minus von 46 Personen (5,7 Prozent) auf 763 gesunken. Die Zugänge aus Erwerbstätigkeit mit einem Minus von 149 Personen (18,5 Prozent) mit 658 arbeitslosen Menschen sind ebenfalls rückläufig.

Arbeitslose Arbeitslosen- Veränderung in %-Punkten
Anzahl absolut Quote zum Vormonat zum Vorjahr

AA Schweinfurt 7.769 3,1 % – 0,1 – 0,7

Stadt Schweinfurt 1.662 5,8 % – 0,2 – 1,7

Lkr. Schweinfurt 1.596 2,4 % +/ – 0,0 – 0,6

Lkr. Bad Kissingen 1.874 3,2 % – 0,1 – 0,5

Lkr. Rhön-Grabfeld 1.241 2,7 % – 0,1 – 0,6

Lkr. Haßberge 1.396 2,8 % – 0,1 – 0,6

Die positiven Effekte der Kurzarbeit stabilisieren den Arbeitsmarkt weiterhin

Im Juni lagen von 2.361 Betrieben im Arbeitsagenturbezirk Schweinfurt Kurzarbeitsanzeigen für 29.422 Arbeitnehmer vor. Dies entsprach knapp einem Fünftel der Betriebe sowie rund einem Sechstel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserer Region. Vor einem Jahr noch zeigten rund ein Drittel der Betriebe für ein Drittel ihrer Arbeitnehmer Kurzarbeit an. Im Vergleich zum Vormonat gab es einen Rückgang von 125 Betrieben mit einer gleichzeitigen Reduzierung von 3.135 Arbeitnehmern.

Eine Anzeige wird oft auch vorsorglich gestellt. Daraus lässt sich nicht schließen wie viele Beschäftigte am Ende tatsächlich in Kurzarbeit waren und in welchem Stundenumfang. Diese Angaben der Betriebe liegen erst mit Zeitverzögerung vor. Für die tatsächlich eingetretene Kurzarbeit tritt der Betrieb mit der Lohnabrechnung in Vorleistung und muss danach bei der Agentur für Arbeit für den jeweiligen Monat einen Antrag auf die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes stellen. Aktuelle Hochrechnungen unserer amtlichen Statistik zur realisierten Kurzarbeit der regionalen Unternehmen liegen uns bis zum Monat Februar 2021 vor. Demnach wurde im Februar für 2.277 Betriebe und 15.458 Beschäftigte Kurzarbeitergeld abgerechnet. Im Vergleich zum Vormonat war dies ein Anstieg von 46 Betrieben. Im Gegenzug allerdings mit einem Rückgang von 1.935 betroffenen Arbeitnehmern. Die Statistik weist seit Ende 2020 die Kurzarbeiterquote aus. Diese berechnet sich als Verhältnis aus der Zahl der Personen in Kurzarbeit, bezogen auf die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Beschäftigungsstatistik.

Die Quote weist das relative Ausmaß und die Bedeutung der Kurzarbeit für eine Region aus. Die Kurzarbeiterquote im Februar lag über alle Branchen hinweg bei 8,7 Prozent. Diese entsprach annähernd dem November Wert 2020. Den Höchststand erreichte dieser Wert im Mai 2020 mit 21,6 Prozent. „Die Kurzarbeit wirkt nach wie vor und stabilisiert den Arbeitsmarkt, indem Beschäftigung erhalten bleibt und Arbeitslosigkeit verhindert wird. Das Arbeitsmarktinstrument Kurzarbeitergeld ist auch deshalb so wirksam, da es sich aufgrund der hohen Flexibilität den unterschiedlichen Auftragssituationen schnell anpassen kann. Zwar ist die Anzahl der Menschen in Kurzarbeit weiterhin hoch, aber es ist ein positiver Abwärtstrend zu verzeichnen. Allerdings sind aktuell verschiedene Branchen von Lieferschwierigkeiten betroffen. Dies gilt nicht nur für die Automobilbranche und deren Zulieferer, sondern auch für die Bau- und Holzbranche sowie die Möbelindustrie. Hierdurch könnte es auch in unserer Region vorübergehend zu einem erneuten Anstieg in der Kurzarbeit kommen“, berichtet Stelzer.

Leicht rückläufige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Zum letzten Quartalsstichtag am 31. Dezember 2020 sank die Beschäftigung in der Region Main-Rhön um 892 Personen (0,5 Prozent) auf 177.287 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte (SvB) im Vergleich zum Vorjahr.

Männer und Frauen waren von dieser Entwicklung unterschiedlich stark betroffen. Bei den Männern sank die Anzahl der Beschäftigten um 808 Personen (- 0,8 Prozent) auf 97.576 SvB und bei den Frauen um 84 Personen (- 0,1 Prozent) auf 79.711 SvB. Nach Altersgruppen nahmen an der rückläufigen Entwicklung die 25 bis unter 55 Jahre alten Personen mit einem Rückgang von 1.726 SvB (- 1,5 Prozent) und die 15 bis 25 Jahre alten Personen mit einem Rückgang von 230 SvB (- 1,1 Prozent) teil. Im Gegenzug hierzu stieg die Erwerbstätigkeit bei den über 55 Jahre alten Personen um 1.063 SvB (+ 2,7 Prozent). Unterteilt nach Arbeitszeiten verringerte sich die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 611 SvB auf 50.381 sowie die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 281 SvB auf 126.906.

Nach Wirtschaftsbereichen gab es absolut betrachtet die stärksten Beschäftigungszuwächse im Baugewerbe mit 503 Personen, im Gesundheitswesen mit 391 Personen, in der Verwaltung mit 251 Personen sowie im Sozialwesen mit 223 Personen. Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe mit einem Beschäftigungsrückgang von 1.915 Personen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 386 Personen sowie dem Bereich Verkehr und Lagerwirtschaft mit 201 Personen.

„Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (SvB) war in unserer Region bis zum September 2019 auf ein Rekordhoch von 179.939 Personen angestiegen. Danach gab es einen Abwärtstrend, der konjunkturell, teilweise strukturell und durch die dann einsetzende Pandemie bewirkt wurde. Bis Ende 2020 konnte diese Beschäftigungsverluste noch nicht vollständig wieder aufgeholt werden. 2.652 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte fehlen noch dem regionalen Arbeitsmarkt, um an diesen Höchststand im Herbst 2019 wieder anzuknüpfen“, betont Stelzer.

Die Unterbeschäftigungsquote sank um 0,1 Prozentpunkte im Vormonatsvergleich und folgt somit weiterhin dem Rückgang der Arbeitslosenquote

Die Arbeitsmarktstatistik erfasst zudem die Unterbeschäftigung. Diese beinhaltet neben den arbeitslosen Menschen beispielsweise auch Personen in Weiterbildungen sowie Selbständige, die mit einem Gründungszuschuss gefördert werden und daher nicht als arbeitslos gelten. Sie vermittelt damit einen umfassenderen Einblick über die Lage auf dem Arbeitsmarkt. 10.518 Menschen waren im Juni von Unterbeschäftigung betroffen. Hier gab es im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 321 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote ist mit 4,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat 0,1 Prozentpunkte rückläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat war ebenso ein Rückgang in Höhe von 1.654 Personen zu verzeichnen. Damals lag die Quote bei 4,8 Prozent (12.111 Personen) und somit um 0,6 Prozentpunkte höher. Ebenso liegt das Niveau von 10.518 Menschen, welche im Juni von Unterbeschäftigung betroffen waren, unter dem Durchschnitt (Fünfjahresdurchschnitt Juni: 10.909 betroffene Personen). Zahlreiche Menschen mit Fluchthintergrund befinden sich aktuell in Sprach- und Integrationskursen. Die Teilnehmerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich, um knapp ein Fünftel, auf 368 Personen zurückgegangen.

Juni Stellenbestand wieder auf Vorkrisenniveau

Die Vermittlungsfachkräfte im gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und der Jobcenter hatten im Berichtsmonat 1.138 neue Suchanfragen nach Arbeitskräften von Arbeitgebern entgegengenommen. Das waren 94 Stellenzugänge weniger als im Vormonat allerdings 537 Stellen oder 89,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Mit insgesamt 5.042 Arbeitsangeboten im Bestand, stieg dieser im Vergleich zum Vormonat um 373 Stellen (+ 8,0 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahr um 1.514 Stellen (+ 42,9 Prozent) an. „Der aktuelle Stellenbestand hat in diesem Berichtsmonat das Vorkrisenniveau (Juni 2019) mit 5.058 Stellen nahezu erreicht. Auch lag der aktuelle Stellenbestand deutlich über den durchschnittlichen Stellenbeständen der letzten Jahre mit einem monatlichen durchschnittlichen Bestand von 4.384 Stellen. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bleibt auch trotz Pandemie hoch. Die Pandemie verschärft eher den Druck in Unternehmen, den Strukturwandel erfolgreich zu meistern und dem demografischen Wandel etwas entgegenzusetzen“, kommentiert Stelzer.

Jugendliche haben nach wie vor gute Chancen auf dem regionalen Ausbildungsmarkt

Im Juni waren noch 671 Jugendliche auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Dies waren 152 Personen oder 18,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dem stehen aktuell noch 1.489 unbesetzte Berufsausbildungsstellen gegenüber. Das waren 28 oder 1,8 Prozent weniger als im Juni 2020. Damit standen im Berichtsmonat rein rechnerisch, 100 jungen Menschen 220 offene Ausbildungsstellen (Juni 2020: 180 offene Stellen; Juni 2019: 220 offene Stellen) zur Auswahl.

„Die Ausbildungsstellenvermittlung läuft aktuell auf Hochtouren und immer mehr Jugendliche erhalten erfreulicherweise jetzt eine Zusage für einen Ausbildungsplatz ab September 2021. In den Branchen kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb sowie Tourismus gab es noch 440 freie Ausbildungsangebote und in der Rohstoffgewinnung, Produktion sowie Fertigung noch 376 freie Ausbildungsplätze. Ähnlich günstig verhielt es sich für die Bewerberinnen und Bewerber in den Branchen Bau, Architektur, Vermessung sowie Gebäudetechnik hier waren noch 269 Ausbildungsplätze für die jungen Menschen zur Besetzung ausgeschrieben. Die kaufmännische Branche, mit z.B. der Versicherungs- und Finanzbranche sowie die der Steuerberatung, verzeichnete noch 133 freie Ausbildungsplätze. Ebenso in der Gesundheitsbranche mit 119 offenen Lehrstellen im Berichtszeitraum, sind die Chancen für die Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz sehr gut. Diejenigen Jugendlichen, die aktuell noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten sich nicht scheuen erneut auf unsere Berufsberater*innen zuzugehen, um gemeinsam nach einer passenden Ausbildungsstelle zu suchen“, regt Stelzer an.

Seit Oktober 2020 wandten sich 2.350 Jugendliche bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Schweinfurt. Dies war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 120 junge Menschen und entsprach einem Minus von 4,9 Prozent, was größtenteils am Rückgang der Anzahl der Schulabgänger, in etwa der gleichen Höhe, liegt. Im gleichen Zeitraum wurden der Arbeitsagentur 3.605 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 215 Ausbildungsplätze oder 5,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie bereits in den vergangenen Jahren überstieg die Anzahl der gemeldeten Lehrstellen die Zahl der registrierten Bewerber deutlich. Seit Anfang Juni wurde der Schutzschirm für Ausbildung finanziell aufgestockt. Die Ausbildungsprämie wurde verdoppelt.

Nähere Einzelheiten zum Bundesprogramm „Ausbildungsprämie (plus) sind im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie zu finden. Damit können auch Ausbildungsbetriebe, die finanzielle Unterstützung benötigen, um eine eigene Fachkräftesicherung zu betreiben, unterstützt werden“, informiert Stelzer.

IAB-Arbeitsmarktbarometer: erreicht Allzeithoch

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt erneut deutlich zu und ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,7 Punkte auf 107,4 Punkte gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) klettert damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt fallen für die nächsten Monate stark positiv aus. „Die Arbeitsagenturen haben noch nie eine so starke Verbesserung der Arbeitsmarktlage erwartet. Die Infektionszahlen in Deutschland sind niedrig und die Weltkonjunktur zieht an. Jetzt ist das Zeitfenster da für eine starke Arbeitsmarkterholung. Der noch immer große Rückstand gegenüber dem, was ohne Kriseneffekte erreichbar gewesen wäre, könnte so verringert werden. Ein Risiko bleibt allerdings durch eine mögliche erneute Zunahme des Infektionsgeschehens im Zuge der Ausbreitung neuer Virusmutationen und damit verbundener Eindämmungsmaßnahmen. Sowohl die Aussichten für die Beschäftigungsentwicklung als auch für die Arbeitslosigkeit zeigen erneut starke Verbesserungen“, so ein Experte des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

„Wenn man die aktuellen Eckdaten des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes betrachtet, steht unsere Region Main-Rhön im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet günstig da. Der regionale Arbeitsmarkt zeigt sich nach wie vor sehr widerstandsfähig. Dennoch stehen viele unserer Unternehmen in der Region vor großen Herausforderungen. Die anhaltenden unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, ausgelöst durch die Pandemie, machen es schwierig, die Entwicklungen am regionalen Arbeitsmarkt vorherzusagen. Unsere Forscher vom IAB gehen dabei davon aus, dass zum Jahresende das Vorkrisenniveau erreicht wird. Die jüngsten Zahlen geben hier Anlass, optimistisch zu sein. Die zunehmenden Lockerungen und Öffnungsschritte, die wir sehen, sind vor allem für die besonders betroffenen Branchen wie Gastronomie, Kultur oder Einzelhandel gut. In der Region Main-Rhön zeichnet sich weiterhin einen erheblichen Bedarf an Fachkräften ab. Dies betrifft insbesondere die Branchen Gesundheit, Pflege, Erziehung und weite Teile des Handwerks. Auch wechselten viele Fachkräfte aus der Hotel- und Gaststättenbranche während des Lockdowns die Branche. Nicht alle kehren wieder zum alten Arbeitsplatz zurück und verschärfen dadurch den dort herrschenden Arbeitskräftemangel“, resümiert Stelzer.


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