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Rezertifizierung des Leopoldina-Krankenhauses als EndoProthetikZentrum sowie Neu-Zertifizierung als Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie


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SCHWEINFURT – Die Zertifikatsurkunden machen es deutlich, die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Leopoldina-Krankenhaus erfüllt höchste medizinische Standards: so wurde das Leopoldina-Krankenhaus als EndoProthetikZentrum rezertifiziert und – besonders erfreulich – nun ebenfalls als Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie.

Die Zertifizierungen, so Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke, garantieren dem Patienten nachweisbar die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik.

Seit 01.12.15 bereits ist das Leopoldina-Krankenhaus nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädischer Chirurgie (DGOOC) als EndoProthetikZentrum zertifiziert. Die strengen Richtlinien erfüllen nur 8 Häuser in Unterfranken. Weit über 500 endoprothetische Eingriffe am Knie-, Hüft- und Schultergelenk inklusive Wechseloperationen werden pro Jahr am Leopoldina durchgeführt und im Rahmen der jährlichen Überwachungsaudits überprüft.


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Alle Patientenfälle werden zentral in einer elektronischen Datenbank erfasst und nach Jahresschluss ausgewertet. Die einzelnen operativen Interventionen können so jederzeit nachvollzogen und sowohl für interne als auch externe Audits aufbereitet werden. Das Leopoldina-Krankenhaus nimmt außerdem am Endoprothesenregister Deutschland teil und misst sich laufend mit den führenden Kliniken Deutschlands bezüglich endoprothetischer Operationen.





Seit kurzem nun ist die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie auch als zertifiziertes Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie anerkannt. Das „Gütesiegel“ wird nach den Richtlinien der Deutschen Assoziation für Fuß- und Sprunggelenkchirugie (DAF) vergeben. In Deutschland sind derzeit lediglich 25 Kliniken zertifiziert, berichtet Dr. Blanke und freut sich sehr, dass das Leopoldina-Krankenhaus in Unterfranken eines von nur zwei Zentren ist, das die Anforderungen für das begehrte Zertifikat erfüllen kann.

Die Bandbreite der am Leopoldina behandelten strukturellen Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen und Verletzungen erstreckt sich sowohl auf Weichteileingriffe von der Achillessehnenruptur bis zur komplexen plastischen Deckung größerer Defekte, über die Versorgung von Sprunggelenks- sowie Mittelfuß- und Fußwurzelfrakturen und auch der komplexen Vorfußchirurgie insbesondere zur Korrektur von Fehlstellungen der Großzehen (Hallux valgus und Hallux rigidus). Auch hier erfolgen jährliche Audits zur Überwachung der geforderten Qualitätsindikatoren. Fünf Hauptoperateure führen hier pro Jahr regelmäßig über 300 operative Interventionen durch.
Das Personal, so der Chefarzt sei von zentraler Bedeutung und werde kontinuierlich weitergebildet. Um den hohen Standard zu gewährleisten sei aber auch die personelle Kontinuität nicht zu unterschätzen und so ist Dr. Blanke stolz, dass sich die Zusammensetzung der Hauptoperateure seit Beginn der Zertifizierung nicht verändert habe.

Auf dem Bild v.l.n.r. Oberarzt Dr. med. Michael Völk, Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke und leitender Oberarzt Dr. med. Martin Feustel freuen sich über die (Re)Zertifizierung
Foto: Veit Oertel







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