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Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft: Hochschulexperten unterstützen Produktionsprozesse mit digitalen Methoden


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SCHWEINFURT / WÜRZBURG – Interdisziplinär forschen und die neuen Erkenntnisse direkt für die heimische Wirtschaft nutzbar machen: Dies sind die Ziele des „Instituts Digital Engineering“, IDEE, an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Fakultätsübergreifend wird die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen weiter vorangebracht.

Ein Expertenteam aus den Disziplinen Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Wirtschaftsinformatik, der Elektrotechnik sowie dem Maschinenbau entwickelt neue Ideen, Inspirationen und Impulse. Ende 2018 gegründet, ist nun das Team mit der Besetzung der vierten Forschungsprofessur durch Prof. Dr.-Ing. Andreas Schiffler komplett. Er trat zum Wintersemester 2019/20 seine Forschungsprofessur für „Produktion und Datentechnik im Maschinenbau“ an.


AOK - Keine Kompromisse

Institutsleiter ist Prof. Dr. Tobias Kaupp aus der Fakultät Elektrotechnik mit dem Forschungsbereich „Robotik und Digitale Produktion“, Stellvertreter ist Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt aus der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Forschungsbereich „Prozessmanagement in der digitalen Produktion“. Prof. Dr. Christian Bachmeir aus der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik mit dem Forschungsbereich „Internet of Things und Cybersecurity“ sowie Prof. Dr. Jürgen Hartmann aus der Fakultät Elektrotechnik mit dem Forschungsbereich „Sensoren und Aktoren“ vervollständigen das Kompetenzportfolio des IDEE. Die Hochschule bildet mit der Zusammenlegung dieser Kompetenzen den stark interdisziplinären Themenkomplex der digitalen Ingenieurtätigkeiten und der Produktion ab.


Ziel ist es, mit dem Institut die Forschung im Themenbereich der digitalen Produktion und Industrie 4.0 an der FHWS voranzutreiben, an öffentlichen Förderausschreibungen teilzunehmen und Ansprechpartner vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region zu sein. „Die Bündelung der Kompetenzen über die Fakultätsgrenzen hinweg trägt der aktuellen technischen und gesellschaftlichen Entwicklung im Bereich der Digitalisierung aller Lebensbereichen und besonders den Herausforderungen der Produktion Rechnung“, sagt Prof. Dr. Hartmann, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der FHWS.

Zum Hintergrund:

Die Forschungsprofessuren sind für fünf Jahre mit einer Reduzierung der Lehrstunden ausgestattet, um die anspruchsvollen Aufgaben der Fördermittelbeantragung, Erhöhung der Sichtbarkeit in der Forschung und vor allem den Aufbau des IDEE gestalten zu können.

Das IDEE-Team hat bereits für einige Projekte Konzepte entwickelt. Beispielsweise wird das vor kurzem genehmigte Projekt Validad im IDEE integriert: Ziel dieses vom Freistaat Bayern geförderten Projektes ist es, regionale klein- und mittelständische Unternehmen bei der bedarfsgerechten Auswahl von additiven Fertigungsverfahren u.a. durch wissensbasierte Methoden zu unterstützen, sie kompetent zu beraten und ihnen Lösungsvorschläge anzubieten.

Außerdem wurden bereits im ersten Jahr nach der formellen Institutsgründung mit diversen Firmen Projektanträge auf den Weg gebracht oder bilaterale Kooperationen geschlossen. Beispielsweise fördert die Bayerische Forschungsstiftung ein Vorhaben des IDEE in Zusammenarbeit mit einem großen Medizintechnikhersteller, das sich mit Untersuchungen von Mensch-Roboter-Kollaboration in der Montage beschäftigt. Ein weiteres Vorhaben mit einem bayerischen KMU dreht sich um Digitalisierungstechnik als Voraussetzung zur Automatisierung in der Lebensmittelwirtschaft. „Dies sind nur zwei Beispiele von Win-Win-Situationen, die durch die Kooperation zwischen IDEE und regionaler Wirtschaft zu Stande kommen können“, betont Prof. Dr.-Ing Jan Schmitt. Prof. Dr. Kaupp ergänzt: „Wir sind sehr gespannt auf die Herausforderungen, die unsere Industriepartner uns in den nächsten Jahren stellen werden, und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Weitere Informationen unter idee.fhws.de



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