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Schweinfurter Verbraucherzentrale veröffentlicht Jahresbilanz 2020 und rät zum Ausschalten von Elektrogeräten


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SCHWEINFURT – Ob abgesagte Reisen, überteuerte Schutzmasken oder fragwürdige Corona-Wundermittel – die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig ein gut funktionierender Verbraucherschutz ist. Das betont Stefanie Gold von der Schweinfurter Beratungsstelle anlässlich ihrer Vorstellung der Jahresbilanz 2020.

Zu Beginn der Pandemie rollte eine große Welle an Anfragen auf die Beraterin zu. „In dieser Zeit kam es drauf an, den Ratsuchenden schnell mit verlässlichem Rat zur Seite zu stehen. Gerade das Thema Reisen stand im Vordergrund. Hier konnten wir Betroffene in Bezug auf ihre Rücktrittsmöglichkeiten beraten“, so die Verbraucherschutzexpertin.


Abenteuer & Allrad

Über 1.000 Ratsuchende hat die Schweinfurter Verbraucherzentrale im Jahr 2020 ausführlich beraten. Zusätzlich erteilte die Beraterin knapp 2.400 Kurzinformationen und Auskünfte. „Der Schwerpunkt lag bei abgesagten Reisen, stornierten Veranstaltungen und geschlossenen Fitnessstudios“, sagt Stefanie Gold. Aber auch der Alltagsärger mit Telekommunikationsanbietern erwies sich einmal mehr als Dauerbrenner. „Dabei waren mit der Arbeit im Homeoffice viele Berufstätige mehr denn je auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen“, so Stefanie Gold. Hinzu kamen gerade im Lockdown viele Beschwerden über Abzocke bei Online-Käufen und Fake-Shops.


Persönliche Beratung wieder möglich

Auch die Schweinfurter Beratungsstelle in der Judengasse 10 musste immer wieder für den per-sönlichen Kontakt geschlossen werden. Für gute Erreichbarkeit sorgte ein zusätzliches Servicetelefon im Zusammenschluss aller Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Bayern. „Wir öffnen die Beratungsstelle wieder am 23. Juli“, freut sich Stefanie Gold. Die persönliche Beratung findet nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Ratsuchende können Termine vereinbaren unter (089) 55 27 94-0 oder direkt online auf www.verbraucherzentrale-bayern.de.

Finanzen und Versicherungen

Ungebrochen hoch war in Corona-Zeiten das Interesse an Finanzthemen. Die Fragen betrafen die Themen Geldanlage, Altersvorsorge, Versicherungen und Kredite. „Dabei ging es sowohl um rechtliche als auch um wirtschaftliche Aspekte“, berichtet Stefanie Gold. Viele Verbraucher beschäftigte in 2020 das Thema Beitragserhöhung ihrer privaten Krankenkasse. Denn zahlreiche private Krankenversicherer drehten die Beitragsschraube wieder nach oben. Die Ratsuchenden nahmen deshalb eine Beratung zum Tarifwechsel in Anspruch. Diese umfasst zudem einen com-putergestützten Tarifvergleich auf der Basis des persönlichen Versicherungsumfanges.

Energieberatung: Die Nachfrage ist hoch

Im Corona-Jahr haben sich mehr Menschen als bisher mit Energieeinsparung und ihrem Gebäude beschäftigt. Förderprogramme und gesetzliche Neuerungen zur energetischen Gebäudesanierung, insbesondere zum Einbau neuer Heizungen, ließen die Nachfrage an Energiebera-tung deutlich steigen. Sehr gefragt waren auch die Online-Vorträge zu Themen wie Heizungser-neuerung, Altbausanierung und Photovoltaikanlagen.

Die aktuellen Vortragstermine sind zu finden unter www.verbraucherzentrale-bayern.de/veranstaltungen.

Vor dem Urlaub Elektrogeräte ausschalten: Wie Verbraucher in der Reisezeit Energie und Geld sparen

Wer die Koffer für eine Urlaubsreise packt, sollte sein Zuhause vor der Abreise mit wenigen Handgriffen in den Energiesparmodus versetzen. Dadurch spart man Geld und tut etwas für den Klimaschutz. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schweinfurt rät, vor der Abreise alle nicht benötigten elektrischen Geräte auszuschalten oder deren Stecker zu ziehen. Denn je nach Anzahl und Art der elektrischen Verbraucher kann der Stand-By-Betrieb bis zu 20 Prozent der Stromkosten ausmachen. Praktisch sind Steckdosenleisten mit Schalter. Damit können mehrere elektrische Geräte gleichzeitig vom Stromnetz getrennt werden. „Wichtig ist auch, daran zu denken, den Computer herunterzufahren, Ladegeräte aus den Steckdosen zu ziehen und Klimageräte sowie den Router auszuschalten“, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schweinfurt.

Vor einer Reise sollte auch geprüft werden, ob die Kühlschranktür tatsächlich geschlossen ist. Bei sehr langer Abwesenheit lohnt es sich, das Gerät auszuschalten und bei der Gelegenheit gleich abzutauen. Wer seine Heizung selbst steuern kann, hat die Möglichkeit, den Sommerbetrieb einzuschalten. Denn auch mit kalten Heizkörpern verbraucht eine Heizungsanlage un-nötig Energie, wenn beispielsweise die Umwälzpumpe weiterläuft. In Einfamilienhäusern ist es ratsam, die Warmwasserbereitung und -zirkulation auszuschalten. Das dauerhafte Warmhalten des Wassers kostet Energie und macht insbesondere Elektro-Boiler zu Energiefressern. Es lohnt sich, den Boiler abzuschalten, wenn man längere Zeit nicht da ist. Nach dem Urlaub sollten Verbraucherinnen und Verbraucher das Wasser aus hygienischen Gründen einmalig auf 70 Grad Celsius aufheizen.

Fragen zu effizienten Haushaltsgeräten und zu Möglichkeiten Energie im Haushalt zu sparen, beantwortet die Energieberatung der Schweinfurter Verbraucherzentrale kostenlos. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


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