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Auf dem Foto: Werkzeugbau des Jahres 2021: ZF Friedrichshafen AG aus Schweinfurt (v.l.n.r. Hans-Dieter Franke (Jury, MPower Franke GmbH), Dr. Philipp Kuske (Jury, Trumpf Schweiz AG), Dr. Markus Heseding (Jury, VDMA), Christian Selinka, Sven Kaufmann (beide ZF), Dr. Rolf A. Schmidt (Jury, EVRAZ Vanadium) , Steffen Drabek (Director Tech Center Werkzeuge, Messmittel & Automation, ZF Friedrichshafen), Prof. Günther Schuh (Jury, WZL/Fraunhofer IPT), Gerd Ringelmann (ZF), Dr. Volker Franke (Vorjahressieger HARTING Applied Technologies), Prof. Thomas Bergs (Jury, WZL/Fraunhofer IPT) Bild: Fraunhofer IPT

Schweinfurter Werkzeugbau von ZF erneut zum Sieger des Branchenwettbewerbs „Excellence in Production“ gekürt


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SCHWEINFURT – Bereits zum zweiten Mal wurde das ZF TechCenter Werkzeuge, Messmittel und Automation am Standort Schweinfurt zum Gesamtsieger des Branchenwettbewerbs „Excellence in Production“ gekürt. Neben dem Titel „Werkzeugbau des Jahres 2021“ ging auch die Auszeichnung in der Kategorie „Interner Werkzeugbau ab 50 Mitarbeitende“ an die ZF Friedrichshafen AG.

Der jährlich stattfindende Wettbewerb wird seit 18 Jahren vom Werkzeugmaschinenlabor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) veranstaltet. Der konzernweit agierende Werkzeugbau von ZF konnte sich gegen 265 Mitbewerber durchsetzen und gilt somit als bester Werkzeug- und Formenbaubetrieb im deutschsprachigen Raum. Im November wurde die Auszeichnung im Krönungssaal des Aachener Rathauses an die Vertreter der ZF Friedrichshafen AG, Steffen Drabek, Gerd Ringelmann, Sven Kaufmann und Christian Selinka, übergeben.


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Weltweit beachteter Vorreiter bei Automatisierung
Die Schweinfurter Werkzeugbauer haben die Jury mit der konsequenten Umsetzung und Weiterentwicklung von Industrie 4.0-Lösungen überzeugt. So sorgt beispielsweise eine automatisierte Fertigungslinie genauso für ein effizienteres Arbeiten wie die digitale und modularisierte Erstellung von Arbeitsplänen.


„Mit unseren innovativen Ideen haben wir es geschafft, die interne Wertschöpfung weiter zu verbessern“, so Steffen Drabek, Director Tech Center Werkzeuge, Messmittel & Automation, ZF Friedrichshafen.

Der sehr hohe Automatisierungsgrad, die ganzheitliche Umsetzung einer getakteten Einzelteilfertigung und die technologie-übergreifende Verkettung von Fertigungsanlagen waren letztendlich ausschlaggebende Kriterien für die Entscheidung der Jury. Dem Werkzeugbau sei es damit auf hervorragende Weise gelungen, sich als konzernweites Technologiecenter für die Entwicklung und Anwendung von Industrie-4.0-Lösungen zu positionieren, lautete das Urteil der Jury.

Am ZF-Standort Schweinfurt entwickeln und produzieren 170 Angestellte sowie 40 Auszubildende Werkzeuge für die Umformtechnik (Walzen, Schmieden, Pressen) sowie Messmittel und Messanlagen für Produktionsmaschinen aller internationalen Divisionen des Konzerns. Sie alle freuen sich über die erneute Auszeichnung und Bestätigung ihrer Arbeit.

Nachhaltigkeit und Innovationsgeist in der Produktion
Die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen ist nicht nur die Basis für eine effizientere Gestaltung einer vernetzten Arbeitswelt, sie kann beispielsweise auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in den Produktionsbereichen leisten. Wurden vor einiger Zeit noch Auftragsblätter aus Papier verwendet, so werden diese heute durch elektronische Labels ersetzt, die alle relevanten Informationen speichern. Durch diese Innovation können pro Jahr 80.000 Bögen Papier eingespart werden.

Als strategisches Kompetenzzentrum spielt der Werkzeugbau für den Konzern eine bedeutende Rolle im Hinblick auf die Entwicklung zukunftsfähiger Technologien und innovativer Materialien. Neben komplexen Werkzeugen, sowohl für die Kaltmassivumformung als auch für die Umformung von Dick- und Dünnblech, sowie Werkzeugen für Faserverbundkunststoffe, umfasst das Werkzeugportfolio mittlerweile immer mehr Anwendungen für Komponenten der Elektromobilität.

„Die Besonderheit am Standort Schweinfurt ist, die eigenen Entwicklungen direkt vor Ort testen und in den Fertigungsbereichen anwenden zu können. Aktuelle Herausforderungen in der Automobilbranche verlangen von uns eine höhere Flexibilität. Dank des Innovationsgeistes unseres Internen Werkzeugbaus können wir schneller reagieren als Mitbewerber und uns unserem Marktumfeld anpassen“, so Standortleiter Manfred Süß.

In Schweinfurt werden damit nicht nur neue Produkte für die Elektromobilität entwickelt und gefertigt, gemeinsam mit den Kollegen der Produktions- und Prozessplanung fungiert der interne Werkzeugbau hier als Innovationstreiber für die effiziente Herstellung von elektrischen Antrieben weltweit.

Auf dem Foto: Werkzeugbau des Jahres 2021: ZF Friedrichshafen AG aus Schweinfurt (v.l.n.r. Hans-Dieter Franke (Jury, MPower Franke GmbH), Dr. Philipp Kuske (Jury, Trumpf Schweiz AG), Dr. Markus Heseding (Jury, VDMA), Christian Selinka, Sven Kaufmann (beide ZF), Dr. Rolf A. Schmidt (Jury, EVRAZ Vanadium) , Steffen Drabek (Director Tech Center Werkzeuge, Messmittel & Automation, ZF Friedrichshafen), Prof. Günther Schuh (Jury, WZL/Fraunhofer IPT), Gerd Ringelmann (ZF), Dr. Volker Franke (Vorjahressieger HARTING Applied Technologies), Prof. Thomas Bergs (Jury, WZL/Fraunhofer IPT)
Bild: Fraunhofer IPT

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