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Sein eigener Chef werden: Uwe „Randy“ Rindt berichtete beim 7.Netzwerktreffen von StartUpSchweinfurt


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SCHWEINFURT – Warum sich nicht selbständig machen, wenn man mit dem Chef nicht übereinkommt!? So kann man die Motivation von Uwe Rindt zusammenfassen, der sich mit seinem Startup International Medical Healthcare Group nach 14 Jahren Angestelltendasein mit einem Kollegen selbständig gemacht hat. Seinen abwechslungsreichen Gründerbericht hat er beim 7. Netzwerktreffen des Gründernetzwerkes StartUpSchweinfurt der Wirtschaftsjunioren vorgestellt.

Seit April 2014 hat das Unternehmen von Rindt, der als Zeitsoldat, Krankenpfleger, Rettungsassistent und Headhunter umfangreiche Vorkenntnisse hat, seinen Sitz im Schweinfurter Gribs. „Man muss es nicht nur können und der Markt dafür da sein – man muss mehr können!“, rät der Hobbyrennfahrer den anwesenden Gründern und empfiehlt sich viel Wissen anzueignen, von Marketing über Steuern bis hin zur Personalführung. Von seinem einstigen Kompagnion hat er sich längst getrennt; auch das passiert – nicht nur Gründungen – jungen Unternehmen immer wieder, wenn die Persönlichkeiten der Gründer zu unterschiedlich sind.


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Für sein junges Unternehmen, das vorallem europaweit pflegerisches Festpersonal sowohl in Festanstellung, wie auch vorübergehend, für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vermittelt, sieht er die Zukunft positiv. Denn es finden sich in Deutschland wegen der wenig attraktiven Arbeitsbedingungen zu wenig Pflegekräfte. „Wir kriegen hier keine Pfleger. Und die, die da sind, wollen weg“, resümiert Rindt, der davon überzeugt ist, dass der Pflegenotstand noch mindestens zwei Jahrzehnte anhalten wird. Sein wachsendes Unternehmen sucht derzeit eine Assistentin mit medizinischem Hintergrund.

Im Anschluss gab es einen interessanten Fachvortrag zum Thema „Fallstricke in Gewerbemietverträgen“ vom Fachanwalt für Miet- und WEG-Recht Johannes Will-Fuchs aus der Kanzlei Blatt&Kollegen. Wegen der aktuellen Vermietungssituation in der Schweinfurter Innenstadt sieht er eine erleichterte Verhandlungsposition für Existenzgründer wirtschaftlich tragfähige Konditionen aushandeln zu können, zum Beispiel Gewerbemietverträge mit kürzeren Mietzeiten. Im Hinblick auf die Mietverträge warnt er die jungen Existenzgründer davor zu rasch zu unterschreiben, weil sich oft auch weitreichende Regelungen zu Kaution, Nebenkosten oder Schönheitsreparaturen finden, die jungen Unternehmern die Existenz kosten können, wenn das eigene Geschäft doch nicht so gut klappt, wie erhofft.











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