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Sie sind Vorbilder: Zu den Siegern des Nachhaltigkeitspreises Mainfranken 2019 gehört auch die Unterfränkische Überlandzentrale


Beständig

MAINFRANKEN / LÜLSFELD – Auch in diesem Jahr suchte die Region Mainfranken GmbH wieder Unternehmen, die in Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel vorangehen. Und wurde fündig: Gewinner des Nachhaltigkeitspreises Mainfranken 2019 sind die WUQM Consulting GmbH (Kategorie „1-10 Mitarbeiter“), die Albert HausGmbH & Co. KG (Kategorie „11-50 Mitarbeiter“), die Unterfränkische Überlandzentrale eG (Kategorie „51-250 Mitarbeiter“) sowie die Hanse Haus GmbH & Co. KG (Kategorie „mehr als 250 Mitarbeiter“).

Aus einem hochklassigen Bewerberfeld stachen die Sieger durch ihren herausragenden Einsatz in den Schwerpunktthemen Klima, Energie und Ressourcen heraus und wurden von der mit Vertretern der IHK Würzburg-Schweinfurt, der Handwerkskammer für Unterfranken und der Energieagentur Unterfranken besetzten Fachjury zu den Gewinnern der diesjährigen Wettbewerbsrunde gewählt.


AOK - Keine Kompromisse

Ihre Würdigung fanden die unternehmerischen Leistungen bei der Eröffnung der diesjährigen Mainfranken-Messe.

Kategorie „1-10 Mitarbeiter“


Nachhaltigkeit wird bei der WUQM Consulting GmbH (Würzburg) ganz groß geschrieben. Das Unternehmen betreibt ein zertifiziertes Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystem nach
EMAS/EMASplus, zeichnet sich durch seine nachhaltige Betriebsführung aus und optimiert in diesem Rahmen etwa das eigene Mobilitätsverhalten durch überwiegende Nutzung des ÖPNV – 70 % aller Dienstreisen werden mit der Bahn getätigt. Für die Mitarbeiter gibt es ein Car Sharing- und ein Jobrad-Leasing-Angebot. Besonders hervorzuheben sind neben dem weit überdurchschnittlichen ehrenamtlichen Engagement in Umwelt- und Nachhaltigkeitsverbänden die umfangreichen Maßnahmen im betrieblichen Ressourcenmanagement. Ausgewählte Highlights sind die Beschaffung von ökofairen Büromaterialien in Mehrweg-Boxen, die Durchführung eigener Veranstaltungen nach dem „FAIRpflichtet“-Kodex der Veranstaltungsbranche, oder Teppichfliesen aus nachwachsenden Rohstoffen nach dem cradle-to-cradle® Prinzip.

Kategorie „11-50 Mitarbeiter

Nachhaltigkeit ist für die Albert Haus GmbH & Co. KG (Burkardroth), einem Hersteller von Holz-Fertighäusern, Voraussetzung für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. So wird ganz im Sinne eines nachhaltigen Ressourcenmanagements im Produktionsprozess auf Holz aus der Region und aus nachhaltiger Holzwirtschaft zurückgegriffen, Produktionsabfälle in der betriebseigenen Hackschnitzelanlage verwertet oder für jedes gebaute Haus ein Baum in einer Plantage des Projekts „Treeme“ gepflanzt. Aber auch in puncto erneuerbarer Energien hat der Betrieb aus dem Landkreis Bad Kissingen Vorzeigecharakter: beispielsweise wurden alle Dächer der Produktionsgebäude und des Musterhauses mit Photovoltaikanlagen bestückt, so dass beeindruckende 80 Prozent des Strombedarfs für Produktion und Verwaltung gedeckt werden können.

Kategorie „51-250 Mitarbeiter“

In Sachen betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes setzt die Unterfränkische Überlandzentrale eG (Lülsfeld) Maßstäbe – etwa bei der energetischen Sanierung von Gebäudehülle und Betriebsanlagen. So wurden Wärmeschutzverglasungen eingebaut, ein ganzheitliches Wärmekonzept installiert, die Beleuchtung wurde auf LED-Technik umgestellt und ein BMW i3-Speicher als Basis für ein firmeninternes E-Mobilitäts-Ladekonzept installiert. Letzteres stärkt auch die Rolle der Unterfränkischen Überlandzentrale als Vorreiter nachhaltiger Mobilitätslösungen. Neben E-Bikes befinden sich aktuell auch sieben E-Mobile inklusive drei Hybrid-Fahrzeugen im betrieblichen Fuhrpark – Tendenz steigend. Innovative Lösungen im Bereich regenerativer Energien bietet der Gewinner des Bayerischen Energiepreises 2018 nicht nur seinen Kunden, sondern setzt diese auch konsequent auf dem eigenen Betriebsgelände um. Und mit der Initiierung von vier kommunalen Energieeffizienznetzwerken stellt die Unterfränkische Überlandzentrale letztlich auch ihr großes außerbetriebliches Engagement eindrucksvoll unter Beweis.

Kategorie „mehr als 250 Mitarbeiter“

In der Betriebsgrößenklasse „mehr als 250 Mitarbeiter“ hat die Hanse Haus GmbH & Co. KG aus Oberleichtersbach das Rennen gemacht. Besonders punkten konnte der Fertighausanbieter bei den energetischen Maßnahmen an Gebäudehülle, Betriebsanlagen und Produktionstechnik – von einem Neubau im KfW 40-Standard über den Austausch von Fensterflächen samt Verschattung und die Umrüstung der kompletten Beleuchtung auf LED-Technik bis hin zum Einsatz von Brennstoffzellentechnik, Batteriespeichern und Wärmepumpen in Musterhäusern. Auch nachhaltiges Ressourcenmanagement nimmt im Unternehmen eine zentrale Rolle ein. So werden sämtliche Prozesse auf nachhaltiges Bauen ausgerichtet, was sich sowohl im Betriebsgebäude als auch in den Kundenhäusern widerspiegelt: verwendet werden ausschließlich Produkte, die den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bzw. der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau entsprechen.

Mainfranken nachhaltiger gestalten

Im Rahmen der Preisverleihung würdigte Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, die unternehmerischen Leistungen. „Nicht nur die Sieger, alle Bewerber treten den Beweis an, dass Ökonomie, Ökologie und Soziales in Einklang zu bringen sind, ohne den wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden. Mit ihrem Einsatz, der weit über das Normalmaß hinausgeht, leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, Mainfranken nachhaltiger zu gestalten.“

REGION MAINFRANKEN GMBH

Als Trägerplattform der Regiopolregion Mainfranken und Regionalentwicklungsgesellschaft der mainfränkischen Landkreise, der kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie der Wirtschaftskammern bündelt die Region Mainfranken GmbH die regionalen Kräfte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für potenzielle Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar.

Die Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH sind neben den beiden kreisfreien Städten Würzburg und Schweinfurt die sieben mainfränkischen Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main‐Spessart, Rhön‐Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg sowie die IHK Würzburg‐Schweinfurt und die Handwerkskammer für Unterfranken.

Auf dem Bild: Die Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2019 (v.l.n.r.): Staatsministerin Judith Gerlach, Dr. Stefan Müssig (WUQM), Michael Albert (Albert Haus), Bürgermeister Elmar Henke (Unterfränkische Überlandzentrale), Dieter Bienmüller (Hanse Haus), Åsa Petersson (Region Mainfranken GmbH)
Bild: Foto: Region Mainfranken GmbH – Rudi Merkl



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