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Sieger des 35. Regionalwettbewerbs Unterfranken „Jugend forscht – Schüler experimentieren 2019“ gekürt


SKD

WÜRZBURG – Groß war die Spannung bei der Feierstunde in der Blauen Halle der Firma va-Q-tec. Die Region Mainfranken GmbH konnte zur Abschlussveranstaltung am Freitag Nachmittag über 350 Gäste in Würzburg begrüßen. Insgesamt hatten am diesjährigen Regionalwettbewerb 120 Jugendliche mit 80 Arbeiten teilgenommen.

Die Preise für die Regionalsieger wurden vom Vorsitzenden der Region Mainfranken GmbH Landrat Wilhelm Schneider, Dr. Joachim Kuhn, Gründer der va-Q-tec AG, Staatssekretärin Anna Stolz, Regierungsvizepräsident Jochen Lange, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, der stellvertretenden Landrätin Karen Heußner sowie dem Regionalwettbewerbsleiter OStD Joachim Fertig übergeben.


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Seit vielen Jahren unterstützt die Regionalentwicklungsgesellschaft Region Mainfranken GmbH das Engagement der Jugendlichen, um die gute Position der Innovationsregion Mainfranken nachhaltig zu sichern. Besonders erfreulich bewerten die Veranstalter das hohe Qualifikationspotenzial des mainfränkischen Nachwuchses in den technischen Bereichen, die auch das Profil der Region in Zukunft deutlich kennzeichnen werden. Die mainfränkische Wirtschaft kann sich demnach auf den hoch qualifizierten Nachwuchs „direkt vor der Haustüre“ freuen.

Der diesjährige Wettbewerb wurde von ZF Friedrichshafen, Knauf, Preh, Garmin, den unterfränkischen Sparkassen, der VDI Unterfranken Stiftung, Schneider Electric sowie von Franken Guss unterstützt.


Auf Messeständen, die von den Teilnehmern in Eigenregie ausgestaltet und eingerichtet wurden, präsentierten die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer harten Arbeit.

Der Wettbewerbsmodus unterscheidet zwei Alterssparten (Schüler experimentieren unter 15 Jahre, Jugend forscht ab 15 Jahre) und sieben Fachbereiche (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik). Die Bewertung der Arbeiten erfolgte durch 19 Juroren aus Schule und Wirtschaft unter Leitung von OStD Joachim Fertig (Miltenberg) nach inhaltlichen, konzeptionellen und gestalterischen Aspekten.

Folgende Arbeiten wurden Sieger und haben sich nach der Beurteilung der Jury für die Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ (01.-03.04.) Vilsbiburg und „Schüler experimentieren“ (11.-12.04.) in Dingolfing qualifiziert:

Schüler experimentieren

· Sigourney Lee Hilkert, vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium im Fachbereich Biologie

· Anastasia Haak und Eva Seidl vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften

Foto: Rudi Merkl, Region Mainfranken GmbH

Im Fachgebiet Mathematik wurden zwei Sieger gekürt:

· Klara Voß, Annika Lenz und Karolin Groß vom Martin-Pollich Gymnasium

· Paul Rott

· Dilan Seibel vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium im Fachbereich Physik

· Roman Posselt von der Walter-Rathenau-Realschule im Fachbereich Technik

Unser Bild zeigt Roman Posselt (Foto: Rudi Merkl. Region Mainfranken GmbH)

Jugend forscht

· Philipp Geßner und Lucie Brejtrova vom der Staatlichen Realschule Großostheim mit der Arbeit „Gas statt Kompostanlage!?- Laub als Biogaslieferant“ im Fachbereich Biologie

· Paul Kunisch und Thomas Derra vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium mit der Arbeit „Ein Papierleimungsmittel als Superabsorber bei Ölverschmutzungen“ im Fachbereich Chemie

· Jonas Köhler vom Hans-Seidel-Gymnasium Hösbach mit der Arbeit „Analyse von oben-Analyse des Spessartwaldes durch Fernerkundung anhand Art, Alter und Diversität mit Hilfe eines für den Spessart entwickelten Index“ im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften

· Yannick Pieper vom Hans-Seidel-Gymnasium Hösbach mit der Arbeit „Programmierung einer Mitfahrvermittlung für Android Smartphones“ im Fachbereich Mathematik

· Tilman Jackel vom Wirsberg-Gymnasium Würzburg mit der Arbeit „Open Light Server“ im Fachbereich Technik

Weitere Teilnehmer wurden für ihr Engagement mit Buchpreisen und weiteren Sachpreisen ausgezeichnet.

Der Preis der Region Mainfranken GmbH für Schulen mit besonderem Engagement wurde zweimal überreicht. Empfänger waren die Leiter bzw. Vertreter folgender Schulen:

· Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg
· Staatliche Realschule Großostheim
· Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
· Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt

Das Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg wurde für den Titel „Bayerische Forscherschule des Jahres 2019“ nominiert.

„Die Motivation und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist ansteckend!“ so Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH. Diese Begeisterung und die alljährlichen Erfolge seien Beleg für die tiefe Verwurzelung von Jugend forscht in der Region und ein wichtiger Baustein zur Förderung des dringend notwendigen Nachwuchses an Technikern und Ingenieure.“

OStD Joachim Fertig, Leiter des Regionalwettbewerbs, dankte den Schulleitern, Betreuungslehrkräften und Juroren für ihre Mitarbeit. Deren ehrenamtliches Engagement sei ein wichtiger Baustein von Jugend forscht und leiste Hilfestellung für die motivierten Schülerinnen und Schüler.

Auf dem Bild: Die Erstplatzierten mit Wettbewerbsleiter Joachim Fertig, Landrat Wilhelm Schneider und Åsa Petersson vom Patenunternehmen Region Mainfranken GmbH“
Foto: Region Mainfranken GmbH, Rudi Merkl



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