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Solidarität mit den über 1000 Kollegen/innen im ukrainischen Lutsk: SKF-Belegschaft setzt vor den Werkstoren ein Friedenszeichen


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SCHWEINFURT – Dienstagmorgen hat die Belegschaft von SKF in Schweinfurt ein deutliches Zeichen gesetzt und die Solidarität zu den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck gebracht.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schweinfurter SKF-Werke haben um 10 Uhr die Arbeit ruhen lassen und vor den Werkstoren ein Friedenszeichen in die Ukraine senden.


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Hintergrund der gemeinsamen Aktion von Geschäftsführung und Betriebsrat ist die enge Verbundenheit der Schweinfurter Belegschaft mit über 1.000 Kolleginnen und Kollegen im ukrainischen Lutsk. Das dortige Werk gehört zum Fertigungscluster für Kegelrollen- und Zylinderrollenlager unter der Leitung des SKF-Deutschlandchefs Martin Johannsmann.


Die Bilder sind von Friedenszeichen vor Werk 2 (ca. 1200 Leute), gleichzeitig fanden Solidaritätsaktionen vor Werk 3 (800) und vor dem Hochhaus (120) statt. Es gab kurze Ansprachen von CEOMartin Johannsmann und vom Betriebsratsvorsitzenden Norbert Völkl vor Werk 2. Es wurde eine Schweigeminute abgehalten. Und diese Erklärung gemeinsam verlesen:

Unten geht´s weiter…

GEMEINSAME ERKLÄRUNG

Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SKF in Schweinfurt sind tief bestürzt über die Ereignisse in der Ukraine. Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die von den russischen Angriffen betroffen sind. Wir denken an die Verletzten, darunter auch zahlreiche Kinder. Wir denken an die Angehörigen der Toten der ersten Kriegstage. Wir denken an alle, die jetzt in Furcht vor neuen Angriffen in ihren Wohnungen, in U-Bahn-Schächten oder Bunkern ausharren. Leidtragende solcher kriegerischen Auseinandersetzungen sind immer die Menschen.

Wir werben für Frieden und ein Ende der Kampfhandlungen auf ukrainischem Boden.

Unsere Gedanken sind fest bei unseren Kolleginnen und Kollegen in unserem ukrainischen Schwesterwerk in Lutsk. Wir fühlen mit ihnen, wenn sie Angst um ihre Kinder, ihre Angehörigen und ihre Freunde haben. Wir wissen um die Bedrohung, die für sie schon in diesen Tagen durch Raketenbeschuss greifbar nah war. Wir hoffen, dass sie und die Menschen in der Stadt in den werkseigenen Schutzräumen vorerst sicher sind und von Verletzungen und Zerstörungen verschont bleiben.

Unsere Gedanken sind auch bei unseren SKF-Kolleginnen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die unmittelbar der Bedrohung feindlicher Angriffe ausgesetzt sind. Wir wünschen ihnen die Kraft, die psychische Belastung der dauerhaften Gefahrensituation zu ertragen und hoffen inständig, dass sie in Sicherheit bleiben.

SKF ist ein internationales Unternehmen mit Mitarbeitern in allen Teilen der Erde. Wir leben Vielfalt und arbeiten über alle kulturellen Unterschiede hinweg vertrauensvoll zusammen. Wir verstehen uns gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, als eine weltumspannende SKF-Familie.

Für die Geschäftsführung
Martin Johannsmann, Vorsitzender

Für den Betriebsrat
Norbert Völkl, Vorsitzender


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