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SPD fordert mainfränkischen Industriedialog mit Unternehmen und Betriebsräten


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REGION SCHWEINFURT – Der Veränderungsdruck der Automobilzulieferindustrie in Schweinfurt zeigt nach Überzeugung der unterfränkischen SPD-Abgeordneten, dass der Erhalt der Industriearbeitsplätze nur mit einer gemeinsamen regionalen Kraftanstrengung gelingen kann.

Deshalb haben sich die Abgeordneten Bernd Rützel, Sabine Dittmar und Volkmar Halbleib jetzt mit einem Antrag an den Rat der Region Mainfranken gewandt, in dem sie die Einrichtung eines „Industriedialog für die Region Mainfranken“ unter gleichwertiger Beteiligung von Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen in Betriebsräten und Gewerkschaften fordern.


AOK - Keine Kompromisse

Der Antrag ist für die Abgeordneten die unmittelbare Konsequenz aus dem Fachgespräch, das die SPD-Landtagsfraktion am 16. Oktober in Schweinfurt durchgeführt hat. Dort tauschten sich Unternehmensvertreter und Betriebsräte von ZF und Schaeffler unmittelbar mit Bundes-, Landes-, und Kommunalpolitikern aus. „Ein zentrales Ergebnis war, dass die Herausforderungen der mainfränkischen Industrie nur gemeinsam gelöst werden können“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib.


„Deshalb brauchen wir einen gleichberechtigten Dialog auf Augenhöhe mit Unternehmen und Arbeitnehmervertretern“. „Die Beteiligung der Beschäftigten ist ein großer Standortvorteil für Deutschland und damit auch für Mainfranken“, zeigt sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel überzeugt. Umso wichtiger sei es, den Veränderungsprozess im Interesse der Beschäftigten und der regionalen Wertschöpfung aktiv zu gestalten und damit die Zukunft der Branchen und der industriellen Arbeitsplätze zu sichern.

„Der Industriedialog soll zugleich den Informationsfluss zwischen den beteiligten Akteuren verbessern und ein regionales Netzwerk aufbauen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar. Aus den Ergebnissen des Industriedialogs könne man auch Maßnahmen für die regionale Infrastruktur und die Qualifizierung der Beschäftigten sowie zur zukünftigen Gewinnung von Fachkräften entwickeln.

„Nach unserer Auffassung sollte die aktuelle Situation der Automobilzulieferbranche in Mainfranken ein erster Schwerpunkt des Industriedialogs sein“, fordern die Abgeordneten. Eine gute Möglichkeit zur Stärkung der industriellen Arbeitsplätze in Mainfranken und vor allem der Region Schweinfurt gerade in diesem Bereich sehen die Abgeordneten im Konjunkturpaket der Bundesregierung, das in Jahren 2020 bis 2024 Jahren für transformationsrelevante Innovationscluster in der Automobil- und Zulieferindustrie insgesamt 2 Milliarden Euro Fördergelder vorsieht. „Es sollte in einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelingen, dass wir gute Projekte anstoßen und davon auch profitieren können“, so Rützel abschließend.



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