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Startup aus Oberbayern meldet großen Zuspruch: Das Kaufhaus des Guten ist die soziale Alternative zu Amazon


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TEGERNSEE – In dieser so schwierigen Zeit gibt es wenig Gutes: vielleicht gehört dazu, dass wir jetzt mehr Zeit zum Lesen finden. Ganz sicher gehört dazu, dass wir mehr auf den Nächsten achten und helfen wollen. Das Kaufhaus des Guten (kadegu) möchte beides zusammenführen: Das Online-Kaufhaus spendet bei jedem Einkauf etwas an Waisenkinder und macht damit dem amerikanischen Online-Händler Amazon moralisch Konkurrenz.

Dabei funktioniert es genauso wie Amazon, hat exakt dieselben Preise, dieselbe kurze Lieferzeit und ein Sortiment von 6 Millionen sofort lieferbarer Bücher. Gegründet wurde kadegu vor drei Jahren von dem damals 18-Jährigen Studenten Valentin Weimer aus Tegernsee in Oberbayern. Seither ist es eine echte Erfolgsgeschichte: Neben einem der deutschlandweit größten Buchsortimente gibt es bei kadegu weitere Angebote wie Filme, Musik, Hörbücher und Kalender. Und immer mehr Menschen gefällt die Idee, aus jedem Online-Einkauf fortan eine gute Tat zu machen.


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„Es begann erst in den örtlichen Gemeinden, dann kamen lauter gutherzige Bücherfreunde von überall dazu, inzwischen sind wir eine echt große Gemeinschaft. Wir sind total dankbar – vor allem für die Waisenkinder“, sagt Weimer erfreut. Als kadegu-Kunde wird man zum direkten Unterstützer, gewissermaßen zu einem Paten der Waisenkinder.

Das macht kadegu zum Kaufhaus des Guten: sein Geld geht an das argentinische Kinderdorf Hogar Jesús Niño im Außenbereich von Puerto Rico. Dort leben Kinder, die von ihren Eltern im Wald oder am Straßenrand einfach ausgesetzt wurden, sie sind also wirklich die Ärmsten der Armen. In der großzügigen Anlage des Kinderdorfs leben 25 bis 35 Kinder, die durch gute Betreuung die Chance auf Bildung und ein „normales“ Leben bekommen sollen. Um den argentinischen Waisenkindern zu helfen, spendet das kadegu für jeden verkauften Artikel direkt an die Pfarrer-Walter-Waldschütz-Stiftung.

In Ausnahmesituationen, wie der aktuellen Coronakrise, unterstützt kadegu auch zielgerichtet andere soziale Einrichtungen. Derzeit gehen die Zuwendungen auch an Kinder, die aufgrund der Corona Pandemie dringend Lebensmittel benötigen. „Deswegen unterstützen wir das Hilfsprojekt Lebensmittelpakete für die Arche-Kinder und ihre Familien“, sagt Gründer Valentin Weimer.

Diese Unterstützungen kostet den Buchkäufer keinen Cent extra: Die Titel kosten exakt so viel wie bei Amazon & Co.. Kadegu liefert nicht nur nach Deutschland, sondern auch in die europäischen Nachbarländer. Die Geschicke vom Kaufhaus des Guten aber werden letztlich vom Tegernsee aus gelenkt – von einem Studenten mit einer guten Idee.

Hier gelangen Interessierte direkt auf die Homepage vom Kaufhaus des Guten: www.kadegu.de



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