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Studie „Wie heizt Deutschland?“: Schweinfurter Wärmemarkt für Klimaschutzpaket gut aufgestellt


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SCHWEINFURT – Die Bundesregierung möchte mit dem Klimaschutzpaket den Einbau klimafreundlicherer Heizungen fördern und gleichzeitig den Einbau neuer Ölheizungen ab 2026 nicht mehr gestatten. Für viele Bürger stellt sich die Frage, wie eine klimafreundliche Lösung für die Heizung aussehen kann.

Mit dieser Frage setzte sich die repräsentative BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“ auseinander, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden.


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Kunden setzen auf Gas

Geht mit der Erneuerung der Heizung auch ein Wechsel des Energieträgers einher, entscheiden sich die meisten Kunden für Erdgas: Seit 2009 haben über 80 Prozent zu einem gasbetriebenen Heizungssystem gewechselt. In rund 275.000 Gebäuden wurden Ölheizungen auf Erdgas umgestellt, in rund 17.000 Gebäuden von Öl auf Fernwärme. „Der Energieträgerwechsel ist ein wichtiger Schritt zur schnellen Senkung der CO2-Emissionen im Wärmemarkt. Allerdings werden weiterhin immense CO2-Einsparpotenziale verschenkt: Rund 2,7 Millionen Gebäude mit einer Ölheizung liegen in einem Gebiet, das ohnehin mit einer Gasleitung oder einem Fernwärmenetz verbunden ist – hier ließen sich recht schnell und unkompliziert 14 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Die Studie zeigt zudem eine hohe Zufriedenheit mit sogenannten leitungsgebundenen Energieträgern: Am besten bewertet wird die Fernwärme (Durchschnittsnote 2,0), gefolgt von der Gasheizung (2,1) und der Elektro-Wärmepumpe (2,2). Dahinter folgen mit deutlichem Abstand Ölheizungen (2,6) und mit Strom betriebene Nachtspeicheröfen (3,1).


Schweinfurt im Wärmemarkt gut aufgestellt

„Wir sind im Schweinfurter Wärmemarkt gut aufgestellt, um unseren Kunden klimafreundliche Alternativen für die Energiewende anzubieten.“, kommentiert Andreas Göb, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Schweinfurt die Ergebnisse der Studie. „Wir versorgen weite Teile der Stadt Schweinfurt mit klimafreundlicher Fernwärme die durch einen sehr niedrigen Primärenergiefaktors von 0,08 überzeugt. Für viele Kunden ist die Fernwärme bei einem Energieträgerwechsel daher die erste Wahl“, so Göb weiter. Fernwärme gilt dabei gerade im Vergleich zu anderen Energieträgern als besonders umweltfreundlich. Der niedrige Primärenergiefaktor hat dabei für viele Nutzer auch wirtschaftliche Vorteile, z.B. bei der Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung bei Renovierung oder Neubau. Und auch die Stadt Schweinfurt unterstützt im Rahmen des Schweinfurter Klimaschutzkonzepts den Anschluss an die Fernwärme mit einem Sanierungszuschuss von bis zu 1.000,- € pro Heizungssanierung, wenn der Austausch einer Heizungsanlage (älter 15 Jahre) durch einen Energieberater analysiert wurde.

Gas integraler Bestandteil der Energiewende

Doch nicht überall ist ein Anschluss an die Fernwärme möglich. „Dann stellt ein Anschluss an das sehr gut ausgebaute Schweinfurter Gasnetz eine hervorragende Lösung dar, um schnell eine Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Mit einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage oder einer Brennstoffzelle können Kunden neben der Wärmeerzeugung dabei auch von selbsterzeugtem Strom profitieren“, sagt Göb. Zu diesem Schluss kommt auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In der Bilanz des Dialogprozess Gas 2030 stellt das Ministerium fest, dass gasförmige Energieträger auch langfristig ein integraler Bestandteil der Energiewende sind. Dabei gilt, dass Deutschland gerade mit Blick auf die ambitionierten Klimaziele vor einem grundlegenden Transformationsprozess hin zu einer im Wesentlichen CO2-freien bzw. -neutralen Gasversorgung steht. Allen Beteiligten ist klar, dass der Anteil regenerativ erzeugter Gase mit Blick auf die Klimaziele 2030 und 2050 stetig und deutlich steigen muss. Hieran arbeitet die Branche bereits intensiv.

Informationen zu einem Fernwärme- oder Gasanschluss erhalten Interessenten beim Netzanschlusswesen der Stadtwerke Schweinfurt unter www.stadtwerke-sw.de/netze, telefonisch unter 09721 931-443 sowie per E-Mail unter netzanschluss@stadtwerke-sw.de. Informationen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Schweinfurt und dem Förderprogramm Heizungssanierung erhalten Interessenten unter www.schweinfurt.de/klimaschutz, telefonisch unter 09721 51-3453 sowie per E-Mail unter umweltschutz@schweinfurt.de.

Auf dem Bild zu sehen: Die Karte zeigt eine Übersicht über den Schweinfurter Wärmemarkt.

Bildquelle: Stadtwerke Schweinfurt GmbH



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