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Unternehmen suchen Azubis: Noch viele Ausbildungsplätze sind in Mainfranken frei


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MAINFRANKEN – Die mainfränkische Wirtschaft hat auch dieses Jahr mit einem großen Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Ausbildungsplätze zu kämpfen, teilt die IHK Würzburg-Schweinfurt mit. Aktuell finden sich in der IHK-Lehrstellenbörse rund 650 offene Ausbildungsstellen, deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

„Wer mit einer dualen Ausbildung ins Arbeitsleben startet, der hat eine hervorragende Grundlage für die eigene berufliche Karriere“, erklärt IHK-Bereichsleiter Dr. Lukas Kagerbauer. Die Vielfalt der Berufe sei enorm groß und reiche vom E-Commerce über Metall- und Elektroberufe sowie den IT-Bereich bis hin zu Berufen im Hotel- und Gaststättenbereich. Für jedes Talent und jedes Interessensgebiet gebe es den passenden Beruf. „Vor allem die Kombination aus Praxis, Theorie und Gehalt ab dem ersten Tag ist besonders lukrativ und bietet beste Zukunftschancen. Die Wahlmöglichkeiten der Jugendlichen sind größer denn je, denn in nahezu allen Bereichen sind noch freie Ausbildungsplätze verfügbar“, so Kagerbauer weiter. Denn wie aus einer aktuellen IHK-Umfrage hervorgehe, sei die Ausbildungsbereitschaft der mainfränkischen Betriebe ungebrochen hoch.


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Noch immer beste Chancen auf einen freien Platz


Die Coronapandemie hat viele Jugendliche und ihre Eltern verunsichert. Ist der Start in eine Ausbildung angesichts vielfältiger Krisen die richtige Entscheidung? Die Antwort sei ein klares Ja, meint Kagerbauer. „Die Betriebe suchen händeringend nach jungen, motivierten Menschen, die Lust haben, einen Beruf zu lernen, ihre Stärken einzubringen und sich dabei weiterzuentwickeln. Zurückhaltung ist nicht angebracht. Wer jetzt noch keinen Platz hat, der hat immer noch beste Chancen.“

Angesichts der aktuellen Lage auf dem Ausbildungsmarkt haben viele Betriebe ihre Werbebemühungen intensiviert. „Ausbildung nach dem Motto, das haben wir schon immer so gemacht, funktioniert heute und in Zukunft nicht mehr“, berichtet Kagerbauer. „Die Betriebe wissen das und bieten den potenziellen Auszubildenden zum Beispiel viele materielle Anreize.“ Aus der IHK-Umfrage gehe zudem hervor, dass die Firmen selbst organisatorische Veränderungen angestoßen hätten, etwa die Schaffung von flachen Hierarchien, um den Auszubildenden auf Augenhöhe zu begegnen. „Die Betriebe gehen in vielerlei Hinsicht neue Wege, um Auszubildende zu begeistern und an sich zu binden.“

Wer sucht, der findet

Rund 650 offene Lehrstellen für das neue Ausbildungsjahr findet man aktuell in der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de). Interessierte Jugendliche können sich an die IHK-Ausbildungsberater wenden. Diese sind während der regulären Geschäftszeiten unter 0931 4194-500 zu erreichen.


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