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Bildquelle: Zollverwaltung

Weltzolltag 2023: Förderung der nächsten Generation, Wettbewerb der Weltzollorganisation zum Thema „Kultur des Wissensaustauschs“


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SCHWEINFURT – „Wir sind die Generation Zoll“ mit diesem selbstbewussten Titel startete der Zoll im vergangenen Jahr seine aktuelle Kampagne in Bereich der Nachwuchswerbung. Und tatsächlich -wie in vielen anderen Branchen auch – stehen die Themen demographischer Wandel und Generationenwechsel ganz weit oben auf der Agenda beim Zoll mit seinem weitgefächerten Aufgabenportfolio.

In den vergangenen Jahren ist der Zoll dieser Herausforderung sowohl mit erhöhten Einstellungszahlen für die Ausbildung bzw. das duale Studium als auch mit der zusätzlichen Einstellung externer Kräfte begegnet. Doch alleine durch die Zuführung zusätzlichen Personals ist das erfolgreiche Gelingen des Transformationsprozesses bei weitem nicht abgeschlossen.


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Natürlich setzt der Zoll auf seine langjährigen Erfahrungen in der Ausbildung und Schulung von Nachwuchskräften. Hier wurden in den zurückliegenden Jahren beispielsweise in Erfurt oder in Rostock neue Bildungseinrichtungen des Zolls geschaffen, um die hohen Qualitätsansprüche der Ausbildung auch flächendeckend weiter anbieten zu können. Rund 2000 junge Menschen werden den Zoll auch dieses Jahr wieder verstärken. Und sie bringen natürlich auch neue Sichtweisen, persönliche Erfahrungen und eigene Ansprüche an den Arbeitgeber mit in den Beruf.


Die „Sicherheit des Berufsbeamtentums“ ist heute wohl nicht mehr das einzig ausschlaggebende Argument für eine Bewerbung beim Zoll. Die heranwachsende Generation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zollverwaltung möchte projektbezogen arbeiten, mitgestalten und auch mitbestimmen. Dieser aktuelle Generationenwechsel ist dabei umfassender und vielschichtiger als die Übergabeprozesse der Vergangenheit. Die Generation Zoll ist auf dem Weg, den Wechsel mehr und mehr voranzutreiben, Verantwortung zu übernehmen, Digitalisierung einzufordern und die Voraussetzungen für eine moderne Behörde auf der Höhe der Zeit zu schaffen.

Die fundierte Wissensvermittlung und Wissensweitergabe in Theorie und Praxis stellt dabei einen wichtigen Bestandteil der Berufsvorbereitung dar. Gerade im Bereich des Lernens zeitgemäße, digitale Formate anbieten zu können, ist ein elementarer Bestandteil des Erneuerungsprozesses. Mit der Ausschreibung der Weltzollorganisation (WCO) zum Weltzolltag 2023 werden in diesem Jahr Beschäftigte und Projekte ausgezeichnet, die sich um das Thema „Kultur des Wissensaustauschs“ besonders verdient gemacht haben.

Am Hauptzollamt Schweinfurt durchlaufen momentan 103 Anwärter*innen die Ausbildung für den mittleren und das duale Studium für den gehobenen Zolldienst. Während der berufspraktischen Ausbildung werden durch die Bediensteten des Zolls regelmäßig neue Ausbildungsformate zur Wissensvermittlung eingeführt. Nachdem in den vergangenen Jahren das Wissen pandemiebedingt fast ausschließlich digital weitergegeben wurde, findet in diesem Jahr auch wieder vermehrt ein persönlicher Austausch in Kleingruppen statt. Unter anderem in Gruppenarbeiten werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft. Im Praxiseinsatz an den Dienststellen vor Ort sammeln die Auszubildenden Erfahrungen in der digitalisierten Abfertigung und im persönlichen Kontakt mit Privatpersonen, Unternehmen und Zusammenarbeitsbehörden und werden so an die tägliche Arbeit beim Zoll herangeführt. Diese Art der Ausbildung erfordert von den Stammbediensteten und Anwärter*innen ein Höchstmaß an Flexibilität und Eigeninitiative. „Die Nachwuchskräfte von heute sind die Bediensteten von morgen“ unterstreicht Franziska Schubert, Leiterin des Hauptzollamts Schweinfurt, die Bedeutsamkeit einer funktionierenden Ausbildung.

Für eine Einstellung 2024 beim Hauptzollamt Schweinfurt können sich Interessenten noch bis zum 15. April 2023 für ein duales Studium und bis zum 15. Oktober 2023 für eine Ausbildung bewerben. In diesem Jahr werden beim Hauptzollamt Schweinfurt auch wieder Praktika angeboten. Außerdem findet ein Tag der offenen Tür am 20.07.2023 in Bamberg (Dienststelle Gutenbergstraße) statt. Hier besteht die Möglichkeit mit Zöllner*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zur „Next Generation Zoll“ finden sich auf www.zoll-karriere.de. Hier sind auch die Bewerbungsfristen für ein duales Studium der Verwaltungsinformatik aufgelistet.

Zusatzinfos:

Rund 48.000 Menschen arbeiten in Deutschland für den Zoll. In der Fläche ist er mit der Generalzolldirektion sowie seinen 41 Hauptzollämtern und acht Zollfahndungsämtern präsent. Neben der Sicherung und Verwaltung des Steueraufkommens von rund 140 Milliarden Euro jährlich bekämpft der Zoll Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, steht für die Einhaltung des Mindestlohns und geht mit seinen Kontrollen an Flughäfen und auf den Transitrouten im Hinterland effektiv gegen Schmuggel vor.


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