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Wohngruppenkonzept setzt neue Maßstäbe: Eröffnung des neuen Senioren- und Pflegezentrums


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SCHONUNGEN – Eröffnungen und Einweihungen sind Disziplinen, die man in der Großgemeinde Schonungen mittlerweile gut beherrscht. Nur eine Woche nach der feierlichen Übergabe des neuen Wohn- und Geschäftshaus mit barrierefreien Wohnungen, Tagespflege und Sozialstation am Quartiersplatz Hegholz konnte jetzt auch das Senioren- und Pflegezentrum seiner Bestimmung übergeben werden.

Mehrere hundert Gäste waren zu diesem besonderen Ereignis eingeladen. Neben dem Bayerischen AWO-Landesvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Beyer mischten sich auch Landrat Florian Töpper und Bürgermeister Stefan Rottmann unter die Gäste.


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Als größtes Bauprojekt der Schonunger Nachkriegsgeschichte wertet Rottmann die „Neue Schonunger Mitte“. Ab August 2012 rollten die Bagger – bis heute wurde permanent gebaut. Erst die Altlastsanierung, dann später die städtebauliche Weiterentwicklung hin zu einem völlig neuem Wohnquartier und jetzt schließlich die Fertigstellung der verschiedenen Einrichtungen markieren eine neue Zeitrechnung in Schonungen. Schonungens städtebauliche Metamorphose und Imagewandel brachte der Großgemeinde aus der ganzen Region viel Respekt und Anerkennung ein. Zusammengerechnet könnten dort in so kurzer Zeit schätzungsweise fast 65 Mio. Euro vergraben oder verbaut worden sein.

Gerade die Städtebauliche Entwicklung sorgte für eine spürbare Aufwertung des etwa 10 Hektar großen Areals – der AWO-Landesvorsitzende ermutigte die Schonunger angesichts der gelungenen Gestaltung mit einem Augenzwinkern sogar zur Bewerbung für die Landesgartenschau. Neue Fuß- und Radwege, Quartiersplätze, Brücken, Parkplatz- und Grünflächen, optimierte Straßenführungen, E-Ladestationen und nicht zuletzt die Umverlegung des Baches mit Ufer- und Mauergestaltung sorgen jetzt für einen positiven Gesamteindruck. Darüber hinaus wurden auch weitestgehend Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund erneuert.


Jetzt im August sind nun die ersten Heimbewohner in ihre neuen vier Wände eingezogen. Das Senioren- und Pflegezentrum setzt neue Maßstäbe und überzeugt vor allem mit dem Wohngruppenkonzept. Gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Bürgern habe man verschiedenste Einrichtungen, sogar in Oberfranken besucht, erinnert sich der Bürgermeister. „Wir wollten uns inspirieren lassen und haben uns intensiv mit Pflegekonzepten auseinandergesetzt!“, erinnert sich Rottmann. Es folgte schließlich die Ausarbeitung eines umfassenden Kriterienkatalogs, der wiederum die Basis für einen Investoren- und Betreiberwettbewerb bildete. Es ging darum, das mit Abstand beste, ganzheitliche Konzept für die Gemeinde zu realisieren und obendrein alle Brachflächen (ehemaliges Richtergelände, Sattlerwiese und Bachstraßenareal) einer neuen Nutzung zuzuführen. Am Ende hatte das Unternehmen Glöckle als Bauträger und die Arbeiterwohlfahrt Unterfranken als Betreiber klar die Nase vorn.

10.000 Quadratmeter im Herzen von Schonungen wurden überplant: Neben dem neuen Senioren- und Pflegezentrum sind dort eine Cafeteria, Gerontogarten, ein Erlebnisgarten sowie weitere Parkplatzflächen entstanden. Fünf Wohngruppen mit jeweils etwa 16 Bewohnern beherbergt das Seniorenheim – insgesamt 84 Pflegeplätze mit jeweils Einzel- und Doppelzimmer. An alles ist gedacht: Kochinseln, großzügige Terrassen und Balkone – selbst auf Telefon, Fernseher und WLAN müssen Bewohner nicht verzichten. Besonderer Clou ist, dass alle Veranstaltungen im Erdgeschoss auch in die einzelnen Zimmer übertragen werden können, sodass auch bettlägerige Personen am Gemeinschaftsleben teilhaben können, berichtet Einrichtungsleiter Sebastian Neubauer.

Perspektivisch wird sich das Wohnquartier aber noch weiter wandeln: Auch das Bachstraßenareal nahe dem Rathaus wird schon bald neu bebaut. Hier entstehen ebenfalls durch die Bauträgerschaft von Glöckle attraktive barrierefreie Wohnungen mit Tiefgarage und einer Passage hin zum Alten Friedhof, der künftig als Grünanlage umgenutzt werden soll, informiert Bürgermeister Stefan Rottmann. Interessenten könnten sich beim Bauunternehmen Glöckle melden. Mittel- bis langfristig soll der Bauhof in Schonungen nach Marktsteinach ins Gewerbegebiet Hainach verlegt werden – entsprechende Flächen hat die Gemeinde schon erworben und damit eine wichtige Grundlage geschaffen. Damit gäbe es weitere Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich des Pflegezentrums, vor allem hinsichtlich der Errichtung weiterer Parkstellflächen. Die Feuerwehr soll dann zu einer Art Einsatzzentrum ausgebaut und saniert werden: Dann könnten künftig DLRG, Feuerwehr und Rotes Kreuz unter einem Dach zusammenarbeiten.

Das Foto zeigt von links den Bezirksgeschäftsführer der AWO Martin Ulses, Landrat Florian Töpper, der Landesvorsitzende Prof. Dr. Thomas Beyer und die stellvertretende Bezirksvorsitzende Irene Görgner (beide AWO), Geschäftsführerin Carolin Glöckle, Bürgermeister Stefan Rottmann und Einrichtungsleiter Sebastian Neubauer.

Fotos St. Rottmann/Ulrike Hahn



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