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Zweiter Bildungsweg: Die Attraktivität eines Studiums an der FHWS steigt für beruflich Qualifizierte stetig an


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SCHWEINFURT – Das deutsche Bildungssystem ist durchlässig: Für alle besteht die Möglichkeit, sich individuell weiterzubilden und berufliche Ziele mit Engagement und Durchhaltevermögen zu erreichen. Immer mehr Meisterinnen und Meister sowie beruflich Qualifizierte nutzen diese Möglichkeiten und wählen für ihre Bildungsbiografie berufliche wie akademische Angebote. Auch an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ist Studieren für sie sehr attraktiv.

Seit 2007 haben sich nach Angaben des „Centrums für Hochschulentwicklung“ (CHE) die Zahlen der beruflich qualifizierten Studienanfängerinnen und Studienanfänger vervierfacht, sie liegen bundesweit bei über 62.000. „Das entspricht im Vergleich zum Jahr 2013 einem Plus von 35 Prozent und einem aktuellen Gesamtanteil an allen Studierenden in Deutschland von 2,2 Prozent“, so das CHE. Rund 8.000 verschiedene Studiengänge stehen Interessierten bundesweit zur Auswahl.


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An der FHWS können seit der Hochschulreform 2006 qualifizierte Berufstätige ein Studium aufnehmen. Aktuell haben sich 260 Meisterinnen und Meister sowie beruflich Qualifizierte immatrikuliert:


am Standort in Würzburg in 15 Studiengängen

99 beruflich Qualifizierte und
95 Meisterinnen und Meister

am Standort in Schweinfurt in sieben Studiengängen

11 beruflich Qualifizierte sowie
55 Meisterinnen und Meister.

Wer zählt zu den qualifizierten Berufstätigen? Für die FHWS gilt die Bayerische Qualifikationsverordnung mit den Artikeln § 29 Allgemeiner Hochschulzugang für Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Fort- oder Weiterbildungsprüfung und § 30

Fachgebundener Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige

Der allgemeine Hochschulzugang wird ihnen an der FHWS ermöglicht, wenn sie an einem Beratungsgespräch teilgenommen haben. Den fachgebundenen Hochschulzugang können diejenigen aufnehmen, die nach der Berufsausbildung mindestens drei Jahre berufstätig waren. Es folgt für sie ein mindestens einjähriges Probestudium oder eine Hochschulzugangsprüfung im angestrebten Studiengang. Alle Bewerberinnen und Bewerber, ob mit fachverwandter Berufsausbildung und dreijähriger fachverwandter Berufstätigkeit oder mit Fortbildungsprüfung (mindestens 400 Stunden Vorbereitungskurs auf die Prüfung) oder Absolventinnen und Absolventen einer Fachakademie oder Fachschule etc. benötigen die Pflichtberatung. An der FHWS gibt es keine Hochschulzugangsprüfung.

Die Motivation, im Anschluss an die Ausbildung und Berufstätigkeit ohne Abitur ein Studium aufzunehmen, fällt unterschiedlich aus: Manche möchten ihre beruflichen Möglichkeiten erweitern oder verbessern, das Einkommen erhöhen, eine leitende Position innerhalb eines Unternehmens einnehmen oder komplexe Zusammenhänge mit mehr Fachwissen herstellen. Auch die gesellschaftliche Anerkennung, sich von der Meisterin bzw. vom Meister zum Master weiterzuentwickeln, stellt einen Anreiz dar, ebenso wie die persönliche Weiterentwicklung.



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