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Geburtshilfe für Schwangere mit Covid 19 Infektion-Verdacht wird im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt zentriert


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SCHWEINFURT – Vor dem Hintergrund weitersteigender Patientenzahlen mit einer SARS-COVID 19 Infektion zentrieren die Krankenhäuser aus Stadt und Landkreis Schweinfurt und dem Landkreis Haßberge die Geburtshilfe für werdende Mütter mit bestehender COVID 19 Infektion oder einem entsprechenden Verdacht im LeopoldinaKrankenhaus Schweinfurt.

Diese Entscheidung dient vor allem dazu, die kleineren Krankenhäuser in der aktuellen Sondersituation zu entlasten UND Ressourcen in der Behandlung COVID-Infizierter zu schaffen. Die beiden Geburtshilfen im Krankenhaus St. Josef und in Haßfurt stehen selbstverständlich für alle werdenden Mütter ohne einschlägige Symptome zur Entbindung zur Verfügung.


AOK - Keine Kompromisse

Im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, das als Schwerpunktkrankenhaus für die Region Main-Rhön über die größten Kapazitäten in der Geburtshilfe verfügt, ist derzeit bereits ein gesonderter Kreißsaal für die Entbindung infizierter Schwangerer vorbereitet. „Wir werden nach der gemeinsamen Entscheidung die entsprechenden Kapazitäten für infizierte Schwangere im Leopoldina weiter erweitern und einen eigenen Trakt für deren Entbindungen schaffen. Diese sinnvolle Bündelung von Ressourcen ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut sinnvoll und zeigt, dass die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den Kliniken hervorragend funktioniert“, so Prof. Dr. Weigel, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Leopoldina-Krankenhaus.


Wichtig ist dem Chefarzt, den werdenden Müttern die Unsicherheit zu nehmen. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass für Schwangere durch COVID 19 besondere Risiken bestehen. Auch erhöhte Komplikationen bei der Geburt oder eine Infektion des Kindes sind nicht zu erwarten.

„Wir sind im Leopoldina mit ausreichend Personal in der Geburtshilfe ausgestattet. Es wurden keine Mitarbeiter in andere Bereiche versetzt. Geburten können ganz normal stattfinden“, sagt Weigel. Für gesunde Schwangere ändert sich an der Behandlung und Entbindung nichts.

Sofern Schwangere infiziert sind bzw. der Verdacht besteht, bittet Weigel darum, das Team der Geburtshilfe im Leopoldina-Krankenhaus vorab telefonisch zu informieren. Diese Schwangeren werden von der Hebamme am Eingang mit einem Mund-Nase-Schutz versorgt, in den speziellen Kreissaal begleitet und dort betreut. Hierbei gelten die grundsätzlich festgelegten Hygieneregeln und Regeln zur persönlichen Schutzausrüstung für die betreuenden Mitarbeiter. Auch für eine potentielle „Kaiserschnittgeburt“ ist im Leopoldina-Krankenhaus vorgesorgt. Ein eigener OP, der für diesen Zweck reserviert ist, steht direkt im Kreißsaal zur Verfügung.

Auch für werdende Mütter, die Stillen wollen, hat Prof. Weigel eine gute Nachricht: Es bestehen keine Hinweise darauf, dass das Virus mit der Muttermilch übertragbar ist. Auch Mütter, die COVID 19 infiziert sind, können Stillen. Weigel empfiehlt jedoch die allgemeine Händehygiene einzuhalten und einen Mund-Nasenschutz bei Kontakt zum Säugling zu tragen.

Dann noch dieser Hinweis:
„Abschließend wollen wir noch einmal deutlich auf die Verpflichtung jedes Einzelnen hinweisen. Meiden Sie Menschenansammlungen und Sozialkontakte und unterstützen sie damit ihre Krankenhäuser!
Wir bleiben für euch da! Bleibt ihr bitte für uns zu Haus!“



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