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Gastronomen müssen noch sensibler agieren


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SCHWEINFURT – Die Gastronomiebetriebe hatten besonders unter der Krise zu leiden und sie tun es immer noch. Aber warum ist man hier nicht besonders sensibel? Schließlich ist man doch an erster Stelle betroffen gewesen und müsste eigentlich selbstverständlicher als jede andere Branche daran arbeiten die Lage zu verbessern.

Besonders hier fällt aber auf: Man wird schon wieder lax. Bei viele Gastronomen wird man weder nach seinen Kontaktdaten, noch nach 3G-Nachweisen gefragt. Mit ein bisschen Glück findet man noch einen Luca-Barcode auf dem Tisch stehen. Ob man sich aber wirklich registriert hat, danach fragt einen niemand. Sicher keine gute Verhaltensweise, denn gerade den Gastronomen fallen härtere Maßnahmen sofort auf die Füße. Je schärfer diese ausfallen, desto weniger Gäste kommen schlussendlich noch zu Besuch.



Natürlich – das sei vorausgeschickt – gibt es sehr viele Betriebe, die pflichtbewusst agieren, Adressen aufzeichnen, sich Impf- oder Testnachweise zeigen lassen und den Vorgaben entsprechend handeln. Ein enormer Aufwand, aber natürlich im Interesse der geliebten Gäste von denen ja alles abhängt. Im Prinzip das pure Überleben. Wenn aber andere Gastronomen nicht danach handeln, dann müssen sich erstere oft die Frage gefallen lassen: „Warum muss ich bei euch meine Adresse hinterlassen und bei anderen nicht? Warum brauche ich dort keinen Impfnachweis, bei Euch aber schon?“. Der Gast kann das natürlich nicht verstehen. Aus der Sicht pflichtbewusster Gastronomen ist diese Frage aber tatsächlich ein direkter Schlag ins Gesicht. Natürlich nicht vom Gast, aber vom Gastro-Kollegen. Als kollegial ist das natürlich nicht zu empfinden. Obwohl doch gerade jetzt die Branche die Chance hat zu zeigen: Wir können das! Bei uns ist der Gast gut aufgehoben!


Noch immer nicht wie in alten Zeiten
Wenn man mit Gastronomen spricht, dann gibt es eine klare Aussagen: Noch sind nicht alle Gäste zurück. Viele bleiben noch immer fern, einfach aus Angst sich anzustecken. Das hat sicherlich auch mit den hohen Werten in der Stadt zu tun. Die anhaltend hohen Zahlen in Schweinfurt beruhen tatsächlich aber auch darauf, dass eine vernünftige Kontaktverfolgung erschwert wird, weil die Indexpersonen oft nicht mehr um ihre Kontakte wissen. Da könnte dann vielleicht jede Aufzeichnung helfen, auch in Gastbetrieben. Es gilt also einfach vorbereitet zu sein.

„Bei insgesamt 132 Kontrollen im Zeitraum von 06. September bis 10. Oktober gab es drei Beanstandungen bezüglich fehlender Beschilderung und fehlendem Infektionsschutzkonzept. Die Betriebe wurden zeitnah nachkontrolliert, hierbei wurden dann keine Mängel mehr festgestellt.„, sagt die Stadt. Die persönliche Wahrnehmung weicht aber weit davon ab. Und auch die Stadt hat dies bereits bemerkt: „Privat die Gastronomie besuchenden Mitarbeitern der Stadtverwaltung ist bekannt, dass nicht immer und überall die Regeln eingehalten bzw. die Vorgaben konsequent umgesetzt werden. Es wird deshalb noch einmal diskutiert, wie Kontrollen verbessert werden können. Zum anderen werden wir in Kürze auch noch einmal eine Information herausgeben, um die gesamte Öffentlichkeit erneut zu sensibilisieren.“

Wir nehmen es einmal vorweg. Was müssen die Gastro-Betriebe momentan noch tun?
1. Kontaktverfolgung gewährleisten: Gäste müssen Ihre Kontaktdaten hinterlassen (drinnen UND draußen!)
2. 3G-Regeln (Innengastronomie) müssen eingehalten werden: Nur wer geimpft, getestet oder genesen ist darf drinnen einen Sitzplatz erhalten
3. Ein Infektionsschutzkonzept muss vorhanden sein.

 


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