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AOK-Auswertung zeigt: Zahl der Schlaganfälle in Stadt und Landkreis Schweinfurt konstant und deutlich unter dem Bayernschnitt


Steuerbüro SWN

SCHWEINFURT – Rund 270.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Im vergangenen Jahr mussten im Bereich der AOK-Direktion Schweinfurt (deckungsgleich mit der Region Main-Rhön) 774 Schlaganfälle von AOK-Patienten in einer Klinik behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK. Im Jahr 2017 waren es sogar 786 Behandlungsfälle.

Im Regierungsbezirk Unterfranken führten 2082 Schlaganfälle zu Krankenhausaufenthalten, was einer Häufigkeit von 5,07 je 1000 Versicherten entspricht. Unterfranken liegt damit über dem bayernweiten Durchschnitt von 4,84 Fällen je 1000 Versicherten. In der Stadt Schweinfurt stieg die Zahl der Schlaganfälle von 2017 (85) auf 2018 (88) leicht an, ebenso die Quote pro 1000 Versicherten von 3,63 (2017) auf 3,71 (2018). Im Landkreis Schweinfurt ging die Zahl der Schlaganfälle von 143 in 2017 auf 140 in 2018 zurück. Die Quote pro 1000 Versicherte sank damit von 4,17 auf 4,06. In beiden Gebietskörperschaften ist demnach die Anzahl der Schlaganfälle deutlich unter dem Landesdurchschnitt und auch mit am niedrigsten in Unterfranken.


DB Juni

Rund Dreiviertel aller Schlaganfälle treffen Menschen über 60 Jahre, aber auch jüngere sind betroffen. „Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter so Lothar Zachmann von der AOK in Schweinfurt.

Im Ernstfall: jede Minute zählt!


Bekommen Betroffene schnell Hilfe, ist es oft möglich, bleibende Schäden oder sogar den Tod zu verhindern. Deshalb ist es besonders wichtig, die häufigsten Schlaganfallsymptome zu kennen und zu erkennen. „Typische Warnzeichen, die durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht werden, sind Bewusstseinsstörungen, halbseitige Lähmungen, Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens, Drehschwindel oder Gangunsicherheit“, so Lothar Zachmann. Diese Symptome deuten auf einen Notfall hin. bei dem schnelles Handeln gefordert ist. Für lebensbedrohliche Situationen wie einem Schlaganfall gibt es europaweit die einheitliche Notfallnummer 112. Jede Minute zählt, denn durch einen möglichst frühen Therapiebeginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und spätere Beeinträchtigungen gemindert werden. So besteht die Chance, die geistigen und körperlichen Folgen des Schlaganfalls zu begrenzen oder zu vermeiden.

Dem Schlaganfall vorbeugen

„Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Bluthochdruck oder Herzkrankheiten, vor allem Vorhofflimmern, sollten konsequent behandelt werden“, so Lothar Zachmann. Auch eine gesunde Lebensführung kann einen Schlaganfall vermeiden helfen. Dazu gehören eine gesunde fettarme Ernährung, Normalgewicht, wenig Stress und viel Bewegung. Auf das Rauchen sollte unbedingt verzichtet werden.

Unterstützung bietet die AOK in Schweinfurt hier mit ihren Gesundheitskursen, Informationen und Anmeldung gibt es unter www.aok.de/bayern/kurse , aber auch bei jeder AOK Geschäftsstelle oder per Email unter tanya.pfeuffer@by.aok.de.

Weitere Internet-Tipps:
www.schlaganfall-hilfe.de
www.gesundheitsinformation.de > Themen von A bis Z > Schlaganfall



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