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Auf dem Foto von links: Katrin Jung (Gerontopsychiatrische Vernetzung Main-Rhön), Martina Rauh (Bäderland Bayerische Rhön), Alexander Starz (Stellvertretender Direktor AOK Schweinfurt), Wilhelm Schneider (Landrat Kreis Haßberge), Anja Lehmeyer (Stadt und Landkreis Schweinfurt) und Vera Ksinski (Landkreis Haßberge). Bild: Aliemre Toprak (AOK Schweinfurt)

Landkreisübergreifendes Projekt zur Prävention von Depression im Alter gestartet


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SCHWEINFURT / MAIN-RHÖN – Gemeinsam mit der Gerontopsychiatrischen Vernetzung Main-Rhön haben sich die Gesundheitsregionenplus Bäderland Bayerische Rhön, Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie Landkreis Haßberge das Ziel gesetzt, sinnvolle Maßnahmen zur Prävention von Depressionen im Alter zu entwickeln. Gefördert wird das Projektvorhaben seit dem 1. Juni 2022 durch die AOK Bayern im Rahmen des Förderprogramms „Gesunde Kommune“.

„Wir freuen uns erneut ein Projektvorhaben in Unterfranken finanziell im Rahmen der „Gesunden Kommune“ zu unterstützen. Als Marktführer in Bayern liegt es uns am Herzen, Präventionsmaßnahmen vor Ort zu stärken.“ ergänzt Alexander Starz, stellvertretender Direktor der AOK Schweinfurt.



Depression gehört zu einem häufigen Krankheitsbild, das auch im Alter sehr relevant ist. Dies kann in besonderem Maße zutreffen, wenn ältere Menschen alleine zu Hause leben, aufgrund von mangelnder Mobilität soziale Netzwerke weniger werden und eine soziale Integration aufgrund fehlender Angebote schwerer wird. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist zudem eine Verstärkung dieser Faktoren in den kommenden Jahren zu erwarten. Dementsprechend wird es wesentlich, die Risikofaktoren für das Auftreten von Depressionen und die Bedarfslagen in der Region bei Älteren zu erkennen und dann geeignete Präventionsstrategien als Interventionslösungen zu entwickeln und zu erproben.


Das Gesamtvorhaben umfasst deshalb zwei Projektphasen. In der ersten Phase soll im Zeitraum von Juni 2022 bis Dezember 2023 eine umfassende Bestands- und Bedarfserhebung in den teilnehmenden Regionen, den Landkreisen Rhön Grabfeld, Bad Kissingen, Haßberge, Schweinfurt sowie der Stadt Schweinfurt, erfolgen. Konkrete Meilensteine sind die Identifikation relevanter Akteure, eine Bestandsaufnahme bisheriger geeigneter Angebote im Präventionsbereich sowie eine anschließende Identifikation geeigneter evidenzbasierter Interventionsmaßnahmen und die Prüfung deren Eignung für die Zielgruppe. Ein weiteres Ziel ist es, die Zielgruppe möglichst genau kennen zu lernen. Es sollen passgenaue Angebote geschaffen werden, welche auch die schwer erreichbaren Personen adressiert. Die Erprobung der so abgeleiteten Präventionsangebote soll in einer zweiten Förderphase, welche voraussichtlich ab Januar 2024 beginnt, erfolgen.

Die AOK Bayern fördert das Projektvorhaben „PräDepA – Prävention von Depression im Alter“, konkret die erste Projektphase, im Rahmen ihres Förderprogramms „Gesunde Kommune“. Die für diese Phase geplanten Kosten belaufen sich auf ca. 70.000 Euro. Als wissenschaftliche Unterstützung für die geplante Bestands- und Bedarfsermittlung wurde die Hochschule Coburg gewonnen.

Auf dem Foto von links: Katrin Jung (Gerontopsychiatrische Vernetzung Main-Rhön), Martina Rauh (Bäderland Bayerische Rhön), Alexander Starz (Stellvertretender Direktor AOK Schweinfurt), Wilhelm Schneider (Landrat Kreis Haßberge), Anja Lehmeyer (Stadt und Landkreis Schweinfurt) und Vera Ksinski (Landkreis Haßberge).
Bild: Aliemre Toprak (AOK Schweinfurt)

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