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Gesundheit: Medizinisches Cannabis – wann wird es verschrieben?


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Man spricht immer wieder darüber, dass Cannabis bei verschiedenen Krankheiten helfen kann. Vor allen Dingen in den USA wird Cannabis häufig als Medizin eingesetzt. Aber auch in Deutschland wird immer mehr legales Cannabis produziert und durch Ärzte verschrieben. Allerdings gibt es Voraussetzungen für eine Verschreibung.

Medizinisches Cannabis im Allgemeinen
Medizinisches Cannabis hilft Ihnen bei Muskelkrämpfen, Kopfschmerzen und allgemein bei Stress und einem unwohlen Gefühl. Natürlich darf es nur in geringen Mengen verschrieben werden, damit Sie keine Überdosis nehmen. Dies kann sehr gefährlich enden und hat daraufhin auch keine beruhigende und schmerzbefreiende Wirkung mehr. Natürlich werden Sie auch nochmal in Ihrer Apotheke oder von Ihrem Arzt beraten.


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Voraussetzungen und Möglichkeiten
Cannabis wird nur bei schweren Krankheiten verordnet. Andere Behandlungen dürfen nicht zur Verfügung stehen oder gar nicht erst möglich sein. Wenn Sie bei Ihrem Arzt sind, muss dieser sicher sein, dass Cannabis Ihre Krankheit oder Beschwerden deutlich erleichtert. Wenn dies nicht der Fall ist oder es eine andere Möglichkeit gibt, wird es unwahrscheinlich sein, an medizinisches Cannabis zu kommen. Wenn Sie vorher schon Medikamente benutzt haben und diese vielleicht auch weiterhin benutzen wollen, ist dies meist kein Problem. Die Verträglichkeit wird natürlich geprüft, aber in den meisten Fällen dürfen sie medizinisches Cannabis mit Ihren vorherigen Medikamenten einnehmen. Erkundigen Sie sich aber bitte nochmals über die richtige Anwendung und Einnahme bei Ihrem Arzt.


Wo kann es helfen?
Medizinisches Cannabis hilft und wird nur bei schweren Erkrankungen und Folgen verordnet. Zum Beispiel wenn Sie eine Chemotherapie hatten und als Nachwirkung Übelkeit haben, wird Cannabis wegen Übelkeit verschrieben. Oder Sie haben Aids und nehmen dadurch rapide ab, kann medizinisches Cannabis helfen. Bei dauerhaft chronischen Krankheiten hilft es in den meisten Fällen und wird daher auch verschrieben.

Nebenwirkungen:
Cannabis hat aber auch leider viele Nebenwirkungen. Viele leiden an Übel- und Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Motivationslosigkeit und heftigen Stimmungsschwankungen. Deshalb brechen auch manche Patienten die Therapie mit medizinischen Cannabis ab, weil es zu viele Nebenwirkungen gibt. Manchmal kann es auch zu schlimmeren Beschwerden kommen wie Herzschmerzen, Herzrasen und plötzlicher Blutdruckabfall. Deshalb ist es ganz wichtig dass Sie zu einem Arzt gehen und sich gut beraten lassen. Entscheiden Sie für sich und denken Sie darüber nach, ob und wann Sie eine Therapie mit medizinischen Cannabis eingehen. Sie brauchen sich aber keine Gedanken über eine Abhängigkeit machen. Die verschriebene Dosis ist so gering, dass keine Abhängigkeit entstehen kann.


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