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Myrrhe - Foto: Pixabay / Leo_65

Helfen Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle bei chronischen Darmentzündungen (CED)?


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Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung (kurz CED) ist eine Erkrankung, die den unteren Abschnitt des Dünndarms oder den Dickdarm betrifft. Sie kann sowohl rezidivierend (in Abständen wiederkehren) als auch kontinuierlich auftreten. Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa gelten als die am häufig verbreitetsten Formen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung.

Als Ursache haben Wissenschaftler neben Veranlagung und Umwelteinflüssen auch den psychosozialen Stress als Auslöser im Fokus, der die Entstehung der Krankheit mitunter begünstigt.


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Zur Behandlung der Erkrankung stellt der Gastroenterologe einen entsprechenden Therapieplan auf. Oft ist eine Heilung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen nicht möglich, weshalb häufig eine lebenslange Therapie erforderlich ist. In der Naturheilkunde finden Heilmittel wie Kamille, Kaffeekohle und Myrrhe Anwendung. Aber machen die wirklich Sinn?


Myrrhe
Bereits die Menschen in der Antike wussten um die entzündungshemmenden Effekte von Myrrhe. Dass das älteste Heilmittel der Menschheit bis heute Anwendung findet, liegt an der enthaltenen Triterpensäure, die sich positiv auf die Schleimhaut im Darm und die Darmmuskulatur auswirkt. Zusätzlich versprich sie Linderung bei akuten Darmkrämpfen. Die Anwendung kann in Form von Tabletten oder Tinkturen erfolgen.

Kamille
Die Kamille besitzt seit jeher einen guten Ruf als Hausmittel bei vielerlei Beschwerden. Sie besitzt entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Bei Krämpfen und Entzündungen der Darmschleimhaut wirkt sie entkrampfend und wohltuend.

Kaffeekohle
Die Kaffeekohle bindet Flüssigkeit im Darm und kann zu einem festeren Stuhlgang führen. Zusätzlich nimmt die Oberfläche der Kohle Schadstoffe auf wie ein Schwamm und fördert die Ausscheidung dieser aus dem Körper.Die Naturheilkunde verfügt über effektive Methoden, die bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Anwendung finden können. Häufig werden die aufgeführten Mittel als Kombinationstherapie oder begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung eingesetzt. Auch in Studien wird von einem sogenannten synergistischen Effekt gesprochen, bei der sich die Wirkstoffe gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Bei einer chronischen Erkrankung oder anhaltenden Beschwerden sollte eine Behandlung jedoch nicht selbst vorgenommen werden, es sollte immer ein Gastroenterologe zurate gezogen werden.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der CED-Beratung des Ambulanzzentrum-Schweinfurt.


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