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Schlafstörungen – warum der Internist möglicherweise helfen kann


Anja Weisgerber

Schlafstörungen sind nicht nur dauerhaft psychisch und körperlich sehr belastend, sondern können über einen längeren Zeitraum auch Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen hervorrufen. Deswegen sollten Schlafstörungen zeitnah ärztlich abgeklärt werden, wenn sie sich nicht von alleine wieder legen.

Mit Schlafstörungen zum Internisten?
Ein Internist ist ein guter Anlaufpunkt, um Schlafstörungen abzuklären, da ihnen eventuell eine organische Ursache zu Grunde liegt. Internisten sind dabei auf das gesamte Innere des menschlichen Organismus fokussiert und können so lebensnotwendige Organe auf ihre Funktion überprüfen.


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Schlafstörungen können ihren Ursprung nicht nur psychisch bedingt haben, sondern auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden. Besonders der Magen-Darm Trakt ist sehr anfällig für Erkrankungen, die Probleme beim Schlaf bereiten können. Internisten sind darüber hinaus spezialisierte Gastroenterologen, die schnell mögliche Ursachen der Schlafstörungen auffinden können.


Hierunter fällt beispielsweise die Reflux-Krankheit-, besser bekannt als eine Form des Sodbrennens. Hier läuft der Mageninhalt vor allem nachts zurück in die Speiseröhre, was sich mit einem schmerzhaften Brennen bemerkbar macht. Die Magensäure wirkt nämlich sehr ätzend auf die Schleimhäute, sodass diese dauerhaft überreizt sind. Dieses Brennen lässt die Betroffenen oft nicht durchschlafen.

Wer unter einer Gastritis, also einer Entzündung der Magenschleimhaut leidet, hat nachts oft mit Magenschmerzen zu kämpfen. Diese äußern sich bei jeder Bewegung und können so unbequeme Schlafpositionen nötig machen, sodass der Körper kaum zur Ruhe kommt und ein Einschlafen schier unmöglich ist.

Neben dem Magen-Darm Trakt können aber auch andere organische Ursachen für Schlafstörungen vorliegen. Die Lunge kann nachts unter einem schlafgebundenen Asthma leiden oder auch Schlafapnoe hervorrufen. Hierbei kommt es nachts zu Atemaussetzern, die dafür sorgen, dass der Schlaf nur oberflächlich stattfindet und der Körper somit wenig Zeit hat um sich über Nacht zu regenerieren. Ebenfalls können Schlafapnoen zu Schnarchen führen, welches ebenfalls den Schlaf negativ beeinträchtigen kann.

Auch Erkrankungen der Schilddrüse, wie eine Über- oder Unterfunktion, können Probleme beim Schlaf hervorrufen. Dadurch, dass die Schilddrüse beteiligt ist an der Hormonproduktion, kann diese im Falle einer negativen Beeinträchtigung eine starke Müdigkeit auslösen.

Fazit: Dauerhafte Schlafstörungen sind extrem schädlich für den Körper und seine Organe. Ein Internist ist dabei ein guter Anlaufpunkt, um organische Ursachen der Schlafstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Gerade, da sich langfristig schlechter Schlaf nicht nur auf das Herz negativ auswirken, sondern auch weitere Erkrankungen wie Diabetes auslösen kann, ist der frühzeitige Besuch beim Internisten für die eigene Gesundheit sehr wichtig.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der internistischen Schwerpunktpraxis Ambulanzzentrum-Schweinfurt.


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