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Sonograph - Foto: Ambulanzzentrum-Schweinfurt

Sonographie – was untersucht der Internist mit der Sonographie


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Im Volksmund wird eine Sonographie Ultraschallaufnahme genannt. Sie ist eine der am häufigsten angewendeten Untersuchungsmethoden von Internisten. Dabei ist es egal, ob sich der Patient im Krankenhaus oder in einer internistischen Facharztpraxis einfindet. Welche Organe der Internist über eine Sonographie untersucht, und welches Ziel er damit verfolgt, ist hier zu erfahren.

Was genau ist eine Sonographie?
Bei einer Sonographie handelt es sich um ein bildgebendes Untersuchungsverfahren. Man könnte also auch sagen, dass der Internist an Hand dieser Methodik von außen in den Körper des Patienten hineinschaut. Ziel ist es sich die inneren Organe des Patienten in ihrer inneren Struktur anzusehen, sie also ebenfalls komplett zu durchleuchten. So zu untersuchende Organe sind zum Beispiel die Leber, die Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse, Milz und die Nieren. Eine Sonographie, oder Ultraschallaufnahme, bietet dem Arzt ein sehr viel deutlicheres Bild der inneren Organe, als es zum Beispiel eine Röntgenaufnahme könnte. Dabei ist die Behandlung für den Patienten absolut schmerzfrei und hat keinerlei Nebenwirkungen. Außerdem beinhaltet dieses Untersuchungsverfahren die Möglichkeit umgehend eine Diagnose zu stellen.


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Die möglichen Gründe für eine Sonographie
Eine Sonographie wird vom Internisten aus zwei Gründen durchgeführt. Einmal möchte er einen erstmaligen Aufschluss hinsichtlich der von seinem Patienten beschriebenen Beschwerden erhalten. In diesem Fall wird die Sonographie zur Erstdiagnose angewandt. Weiterhin dient sie der Verlaufskontrolle von Beschwerden und Krankheiten. Der Internist prüft in diesem Fall, ob sich ein Krankheitsbild verändert hat. Werden die im Bauch befindlichen Organe vom Internisten untersucht, spricht man von einer Abdomensonographie.


Die genauen Anwendungsgebiete einer vom Internisten durchgeführten Abdomensonographie
Besonders oft wird von Internisten eine Lebersonographie durchgeführt. Dabei untersucht er nicht nur die Leber selbst, sondern auch die Gallenblase und den Gallengang. Dabei erkennt er, ob sich zum Beispiel Gallensteine in der Gallenblase befinden. Hat der Patient einen Lebertumor, wird die Lebersonographie zur dauernden Kontrolle des Leidens durchgeführt. Fast ebenso häufig erfolgt eine Sonographie der Nieren. Diese wird bei allen Arten von Nierenleiden, und zu deren Diagnose, eingesetzt. Nierenleiden können ebenfalls Tumore, aber auch Nierensteine umfassen. Außerdem gibt es Krankheiten, bei denen die Nieren wandern. Über eine Sonographie kann der Internist feststellen, ob die Nieren sich an der vorgesehenen Stelle befinden. Auch kann er eine mögliche Wanderung im Blick behalten, indem er Bilder während zeitlich versetzter Untersuchungen anfertigt. Besonders eignet sich dieses Untersuchungsverfahren für alle Körperteile, die einen hohen Wasseranteil haben. Dies ist bei den genannten inneren Organen jeweils der Fall.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der internistischen Schwerpunktpraxis Ambulanzzentrum-Schweinfurt.


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