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Die Einbauküche in einer Mietwohnung: Was Mieter und Vermieter wissen sollten


Beständig

In vielen Wohnungsannoncen findet man den Hinweis „mit Einbauküche“ zu vermieten. Bei vielen Vermietern gehört eine Einbauküche sogar zur Standardausstattung. Dies macht die Wohnung für viele potentielle Mieter um einiges interessanter. Der Mieter spart sich hierdurch sehr viel Geld beim Umzug, wenn (noch) keine eigene Küche vorhanden ist oder diese nicht von der vorherigen Bleibe mitgenommen werden kann. Auch der Zeitaufwand für den Einbau einer neuen Küche entfällt. Einer der Vorteile für den Vermieter liegt darin, dass er je nach Ausstattung der Küche auch mehr Miete verlangen darf und die Wohnung sich in der Regel auch leichter vermieten lässt.

Doch welche Rechte und Pflichten ergeben sich für Mieter und Vermieter beim Mieten bzw. Vermieten einer Wohnung mit Einbauküche? Im Folgenden möchten wir etwas näher auf das Thema eingehen und die wichtigsten Fragen dazu für Mieter und Vermieter erläutern.


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Die Vorteile für den Vermieter

Gehören Sie zu den Immobilienbesitzern, sollten Sie sich überlegen, Ihre Wohnung mit einer Einbauküche anzubieten. Eine Einbauküche ist ein sogenanntes wohnwerterhöhendes Merkmal und erlaubt somit, eine etwas höhere Kaltmiete zu veranschlagen. Die Anschaffung einer Küche kann zudem vom Vermieter steuerrechtlich über 10 Jahre abgeschrieben werden.

Idealerweise lässt man sich als Vermieter vor dem Einbau einer passenden Einbauküche von Experten eines Küchenstudios in der Nähe ausführlich beraten, da sich hier eine qualitativ hochwertige und langlebige Küche definitiv bewährt. Ist eine Wohnung mit einer Einbauküche ausgestattet, sind weitaus mehr Mietinteressenten zu erwarten und die Wohnung ist einfacher zu vermieten.


Die Nachteile einer Einbauküche für den Vermieter

Defekte Teile oder Elektrogeräte, wie zum Beispiel ein defekter Geschirrspüler, müssen vom Vermieter repariert oder sogar ersetzt werden – hier tritt die sogenannte Instandhaltungspflicht in Kraft, wenn nichts anderes im Mietvertrag vereinbart wird. Das kann, zumindest bei schon älteren Küchen, oft einen hohen Reparatur- und Kostenaufwand bedeuten.

Küche mitvermieten oder zur Nutzung überlassen

Es gibt zwei Optionen beim Einzug in eine Wohnung mit einer Einbauküche: Die Küche kann entweder mitvermietet werden als Mietsache oder es kann im Mietvertrag vereinbart werden, dass die Einbauküche dem Mieter nur zur Nutzung überlassen wird. Wird dem Mieter die Einbauküche nur zur Nutzung überlassen, ist der Vermieter von der Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungspflicht befreit und die Kosten müssen vom Mieter übernommen werden. Wird die Einbauküche sozusagen „mitvermietet“, bleibt der Vermieter Eigentümer der Mietsache und ist gesetzlich dazu verpflichtet, Schäden zu reparieren und zu beheben.

Wie berechnet sich die Miete einer Küche?

Die Miete einer Einbauküche berechnet sich aus dem sogenannten Zeitwert: Vom Neuwert bzw. Wiederbeschaffungspreis wird eine bestimmte Summe für Alter, Gebrauch und Abnutzung abgezogen. Auch die Qualität der Einbauküche spielt bei der Berechnung eine Rolle, da sich hieraus die durchschnittliche Lebensdauer berechnen lässt. Eine günstige Küche hat eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren, eine mittelpreisige Küche ca. 15 Jahre und bei einer hochwertigen Küche kann man von einer Lebensdauer von ca. 20 Jahren ausgehen. Zusätzliche Extras oder Einbauten erhöhen den Wert einer Küche, während Schäden wiederum den Wert mindern. Nach spätestens 25 Jahren gilt eine Küche als „verbraucht“ bzw. abgewohnt und erlaubt somit keine erhöhte Kaltmiete mehr.

Tipps für Mieter einer Wohnung mit Einbauküche

In jedem Fall ist der Mieter verpflichtet, die Einbauküche pfleglich zu behandeln. Möchte ein Mieter beispielsweise eine eigene Küche einbauen, so ist er verpflichtet, die Einbauküche des Vermieters ordentlich aufzubewahren, zu schützen und beim Auszug wieder einzubauen. Der Einbau einer eigenen Küche sollte immer mit dem Vermieter abgesprochen werden, idealerweise erhält der Mieter hierfür auch eine schriftliche Genehmigung.

Wohnen in Schweinfurt

Knapp 9.000 Wohnungen in Schweinfurt sind Eigentumswohnungen. Aktuell verzeichnen die Kauf- und Mietpreise in Schweinfurt einen eher moderaten Anstieg, dennoch ist es eine Überlegung wert, über einen Immobilienkauf nachzudenken. Eine Modellrechnung des Pestel-Instituts zeigte, dass die Wohneigentumsquote im Jahr 2017 in der Stadt Schweinfurt lediglich 33 Prozent betrug, im Landkreis Schweinfurt 67 Prozent. Die Stadt wächst und bietet Kaufinteressenten weiterhin interessante Angebote: Auch trotz der aktuellen Corona-Krise werden derzeit in Schweinfurt weiterhin neue Wohnungen gebaut.



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