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Rabatte 2020: Welche Aktionen stehen an?


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Wer gerne und regelmäßig einkauft, der nimmt Sparmöglichkeiten gerne mit. Im Internet lässt sich dieses Hobby umso besser ausleben und dank einer wahren Flut an Rabattaktionen wird sich auch 2020 nichts daran ändern.

Das ist die Lage: durchgehend Rabatte, Spezialaktionen als Sahnehäubchen
Niedrige Preise haben den Online-Handel von Anfang an geprägt. Als wäre das nicht genug, sind zahlreiche Rabattaktionen auch im Internet die Regel – aus günstig wird dadurch noch günstiger und die Resonanz des Publikums ist entsprechend hoch. Tatsächlich prägt das Verlangen nach Prozenten den gesamten Markt so stark, dass es manchmal fast so aussieht, als verginge kein Tag ohne Rabatte.


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Das zeigt sich allen voran bei den Online-Sportwettenanbietern, wo Plattformen wie Bet365 ganzjährig mit Sonderaktionen locken. Diese sprechen in erster Linie Neukunden an: Abhängig von der Höhe der ersten Einzahlung wird das verfügbare Budget stark erhöht, sodass mehr Spiele oder höhere Gewinne möglich sind. Zur Auszahlung dieser müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, doch selbst, falls dies nicht gelingt, entsteht kein Verlust.

Und wenn schon vom Online-Gaming die Rede ist: Auch im trendigen Markt der Videospiele gibt es einige wichtige Zeitpunkte im Jahr. Das bekannteste Beispiel ist die führende PC-Plattform Steam, die gleich mehrere große Aktionen ins Feld führt. Beim Steam Summer Sale, der stets im Sommer stattfindet, sind Rabatte von bis zu 75 Prozent möglich. Beim Winter-Äquivalent, dem Steam Winter Sale, sieht es ähnlich aus. Dazu kommen spezielle Events wie der Halloween Sale, selbst dem chinesischen Neujahrsfest wird mit einer eigenen Aktion Tribut gezollt.


In der Summe finden Rabattaktionen auf Steam so regelmäßig statt, dass erfahrene Spieler nur noch zu diesen Zeiten größere Einkäufe tätigen – die Wartezeiten dazwischen sind schließlich kurz genug.

Für Shopper nicht-digitaler Produkte sind die Gelegenheiten ebenso zahlreich. Das wohl wichtigste Event des Jahres, und zwar weltweit, wird mittlerweile von allen Händlern aufgegriffen. Die Rede ist vom Black Friday am Ende des Jahres. Umgeben wird der magische Freitag, der 2020 auf den 27. November fällt, von weiteren Aktionen wie dem Cyber Monday (30. November) und der sogenannten Black Week, die gleich eine ganze Woche umfasst. Die Angebote sind während dieser Phase durchaus sehenswert, angefangen bei Haushaltsprodukten wie Waschmaschinen-Tabs, Tischdecken, Batterien oder Rasierern über Trend-Technik wie 4K-Fernseher, Spielekonsolen, Grafikkarten, Tablets und Smartphones bis hin zum Fashion-Warenkorb mit Schuhen und Kleidung.

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Rabattkultur nah an der kritischen Grenze
Das Sparschwein darf sich während dieser Zeit auf eine Schlankheitskur einstellen. Dass dabei oft Käufe getätigt werden, die weniger auf Notwendigkeit als vielmehr auf der Jagd nach blinkenden Rabatten basieren, versteht sich von selbst. Bei digitalen Produkten ist die psychologische Hürde dafür noch niedriger, da die „Gegenstände“ keinen realen Platz wegnehmen und mehr oder weniger unsichtbar bleiben. Denn während das hundertste Paar Schuhe in den meisten Wohnungen zumindest ein logistisches Problem verursacht, passen in den Gaming-Account unbegrenzt viele Spiele. Bei digitalen Filmen und Serien oder auch Musik gilt dasselbe. Letztere wird inzwischen ohnehin anders vertrieben, da die großen Streaminganbieter den Kauf einzelner Produkte obsolet gemacht haben. Dafür wiederum werden die Abos gelegentlich mit Rabatt verkauft, auch wenn das aufgrund der ohnehin niedrigen Preise kein wichtiges Werkzeug zu sein scheint.

Was die Höhe der Rabatte betrifft, dürfen Shopper allerdings keine großen Sprünge mehr erwarten. Der Handel hat längst eine Größe erreicht, bei der die Absatzmenge schon zur kleinstmöglichen Marge geführt hat – weitere Senkungen sind deswegen nicht realistisch, von einzelnen Ausnahmen vielleicht abgesehen. Immerhin hat die Prozent-Kultur ein Level erreicht, auf dem das normale Budget bereits ziemlich handlungsfähig ist. Wer sich bislang nicht zurückgehalten hat, der muss dies also auch künftig nicht tun, da die Schlagzahl der Sonderaktionen vermutlich noch steigen wird.

Als Folge des boomenden Online-Geschäfts reagieren dabei auch die klassischen Händler mit frischen Ideen. Sichtbar wird das auch in Schweinfurt, wo beispielsweise Galeria Kaufhof schon 2017 mit einem neuen Konzept für Erlebnis-Shopping ein Ausrufezeichen setzte. Dabei sollte die große Schwäche des Online-Shoppings, nämlich die Paketzustellung, geschickt ausgenutzt werden, um die Stärke des lokal-stationären Handels in den Mittelpunkt zu rücken.

Für begeisterte Einkäufer bedeutet das im Gesamtbild, dass der Handel online wie offline umso attraktiver wird. Angesichts der immer größeren Sortimente bedeutet das jedoch auch, dass ein wenig Bedacht bei der Entscheidung nicht schaden kann. Selbst die attraktivsten Rabatte können darüber nicht hinwegtäuschen.



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