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Ruiniert die Dominanz einer Mannschaft den europäischen Spitzenfußball?


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Zu Beginn der europäischen Fußballsaison würden viele Fans glauben, dass es sinnlos ist, bis zum Ende der Saison auf einen Titel zu hoffen. Die Dominanz einzelner Vereine, oft mit weit überlegenen Ressourcen, scheint heutzutage immer häufiger zu sein, und die Statistiken scheinen dies zu bestätigen.

Das Beispiel des FC Bayern München ist wohlbekannt, denn die Mannschaft gewinnt die Bundesliga scheinbar jede Saison. Sicher, es gibt Ausreißer, Saisons, in denen die großen Teams nicht mühelos zum Titel marschieren – aber sie scheinen immer seltener zu werden.


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Werfen wir einen Blick über Deutschland hinaus, zum Beispiel in die österreichische Bundesliga. Dort gibt es eine Mannschaft, die in ihrer heimischen Liga wohl noch dominanter ist als die Bayern – RB Salzburg. Die Saison hat in Österreich gerade erst begonnen, aber Salzburg hat bereits fünf Punkte Vorsprung. Für andere Mannschaften scheint die Saison vorbei zu sein, bevor sie begonnen hat. Die Wetten Quoten (von William Hill) bestätigen das: 1:9, dass RB Salzburg zum neunten Mal in Folge Meister wird. Nur ein Wunder kann sie noch aufhalten.


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Salzburg dominiert seine Liga nicht allein
Wir wollen RB Salzburg nicht zu sehr kritisieren, aber sie sind ein Beispiel für die Dominanz einer einzigen Mannschaft, die nach Meinung vieler Fans den Fußball ruiniert. Ähnliche Gefühle gibt es in Ländern wie Frankreich (PSG), Bulgarien (Ludogorets), der Ukraine (Shakhtar Donetsk), Aserbaidschan (Qarabag) und Moldawien (Sheriff Tiraspol).

Natürlich gibt es in einigen Ligen wie in Schottland (Celtic, Rangers), den Niederlanden (PSV und Ajax) und Spanien (Real Madrid, Barcelona und Atlético Madrid) einige Mannschaften, die ernsthafte Siegchancen haben. Aber es kann furchtbar langweilig sein, Fan der anderen Vereine in der Liga zu sein, wenn man nur darum kämpft, der „Beste der anderen“ zu sein.

Einer der Gründe dafür, dass dieses Thema jetzt im Mittelpunkt steht, sind die Reaktionen auf die Pläne zur Schaffung einer europäischen Superliga im vergangenen April. Die Fans waren wütend, als sie die Nachricht lasen, dass 12 Vereine, darunter Real Madrid, Juventus, Barcelona, Manchester United und Liverpool, eine neue paneuropäische Liga gründen wollten. Die Wut war groß – sie führte sogar zu Ausschreitungen bei einem Spiel von Manchester United – und die Pläne wurden bald wieder verworfen.

Kritiker der Super League widersprechen sich selbst
Aber die Argumentation der Gegner der europäischen Superliga hatte auch etwas Widersprüchliches. Sie behaupteten, dass der Fußball eine Leistungsgesellschaft sei und dass eine abgeschottete europäische Superliga das Konzept, dass jede Mannschaft eine Chance hat, beenden würde. Aber stimmt das in der heutigen Zeit wirklich noch? Die Spitzenmannschaften bleiben an der Spitze. RB Salzburg, Bayern München, Paris Saint-Germain und andere mögen hin und wieder eine schlechte Saison haben, aber irgendwann gewinnen sie wieder.

Das ist kein Zufall, und man kann fast sicher sein, dass die großen Klubs ihren Erfolg in den kommenden Jahren festigen werden. Vielleicht kauft eines Tages ein Milliardär den FC Schweinfurt 1905, und die Mannschaft steigt auf, um den Bayern den Rang abzulaufen. Vielleicht will Coca-Cola es Red Bull gleichtun, indem es Rapid Wien in Österreich kauft und eine Kette von Vereinen in der ganzen Welt gründet. Aber das sind alles Wunschträume der Fans. In Österreich ist die Saison bereits vorbei, wenn man kein Salzburg-Fan ist. Das Gleiche könnte man wahrscheinlich auch in Deutschland sagen.


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