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1. FC Schweinfurt 05 verpasst die 3. Liga

Aufstieg blieb verwehrt


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Dem 1. FC Schweinfurt 05 ist der Aufstieg in die 3. Liga nicht geglückt. Er verlor gegen den TSV Havelse aus der Region Hannover sowohl Hin- als auch Rückspiel jeweils mit 1:0. Besonders die erste Partie im Willy-Sachs-Stadion dürfte dabei einen bitteren Beigeschmack haben, da der Siegtreffer durch die Gäste in der fünften Minute der Nachspielzeit fiel. Im zweiten Spiel ließen die Schweinfurter ihre zahlreichen Chancen ungenutzt und mussten in der 34. Minute den Rückstand hinnehmen. Auch im weiteren Verlauf wollte der Ball nicht ins Tor und so war blieb es beim 1:0 für Havelse als Endergebnis.

In der kuriosen Saison dieser Ausnahmezeiten zeigte der FCS zunächst sein ganzes Können und qualifizierte sich nach dem Saisonabbruch für die erstmals stattfindenden Play-Offs um den Aufstieg. Im Dreier-Turnier nahmen ebenfalls Viktoria Aschaffenburg und die Spvgg. Bayreuth teil. Von den vier Spielen konnte Schweinfurt souverän drei Siege einfahren. Im Rückspiel gegen Aschaffenburg war es ein 1:1 Unentschieden. Verdientermaßen und mit klarem Vorsprung zogen sie damit in das Aufstiegsspiel zur 3. Liga ein. Die Quoten der örtlichen Anlaufstellen und auch im Netz bei PayPal Buchmachern sahen dabei keinen klaren Favoriten, eine Prognose, welche von den beiden Aufstiegsspielen bestätigt werden sollte.


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Schwere Aufgabe nächste Saison

Nun heißt es wieder den Neustart in der Regionalliga Bayern anzufangen und das Ziel in die dritte Liga aufzusteigen ist wieder weiter entfernt. Die beiden Absteiger aus der nächsthöheren Liga heißen nämlich Spvgg. Unterhaching und Bayern München II und sind damit beides Hochkaräter, die eindeutig die Mission des direkten Wiederaufstiegs angehen wollen. Auch Bayreuth und Viktoria Aschaffenburg werden nach dem Scheitern in den Play-Offs erneut angreifen wollen und der Konkurrenzkampf wird enorm groß sein. Schließlich ist die 3. Liga die Schwelle zum Profifußball, wodurch sie umso reizvoller wird. Trotz der hohen Qualität der Ligarivalen bleibt das Ziel beim FC Schweinfurt dasselbe wie seit der Saison 2017/2018 ausgerufen: Aufstieg.


Schon die letzten Jahre haben die „Schnüdel“ stets oben mitgespielt, konnten es aber bis dato nicht schaffen. Die starken Gegner machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. So waren es Bayern München II, TSV 1860 München und zuletzt Türkgücü München, denen der Sprung nach oben gelang. Nun ist die zweite Mannschaft des Rekordmeisters nach der Meisterschaft 2019/2020 überraschend abgestiegen und stellt jetzt die womöglich größte Konkurrenz dar. Während die Münchner weiterhin auf eine talentierte Mannschaft mit vielen Ressourcen zurückgreifen können, ist der Umbruch bei Unterhaching größer. Nach etlichen Abgängen ihrer Leistungsträger werden nun jüngere und entsprechend unerfahrene Spieler das Zepter übernehmen müssen.

Routiniers bleiben – Talente kommen

Somit könnte Erfahrung ein ausschlaggebender Punkt in der kommenden Saison werden, die am 15. Juli starten wird. Trainer Tobias Strobl wird auch weiterhin auf seine Spieler mit reichlich Routine zählen können. So der 31-jährige Kristian Böhnlein mit Mittelfeld, der bei 1860 München bereits Drittligaerfahrung sammeln konnte und seit 2020 für die Schweinfurter kickt. Auch Daniel Adlung spielte in der Vergangenheit bei den Löwen, zu diesem Zeitpunkt noch in der 2. Bundesliga und gehört mit seinen 33 Jahren zu den ältesten im Team. Torjäger Adam Jabiri ist seit 2016 beim FCS 05 und schoss bereits 65 Tore für den Club. Mit 37 Jahren ist er Dienstältester und wird einer der Dreh- und Angelpunkte im Team sein.

Doch es gibt auch Neuzugänge für die kommende Saison. Dabei wird vor allem auf junges Talent gesetzt, was sich am Alter der neuen Spieler zeigt. So ist Jannik Schuster vom FC Augsburg II mit erst 22 Jahren eine noch junge Neuverpflichtung. Im Tor wird Nico Stephan (20) den Kader verstärken, der aus der Landesliga vom 1. FC Geesdorf wechselt. Ein weiterer Keeper wird in Form von Bennet Schmidt nach Schweinfurt wechseln. Er kommt aus der 3. Liga vom SC Freiburg II und ist 21 Jahre jung. Im defensiven Mittelfeld, genau wie Schuster, wird Marco Zietsch ins Team von Strobl rücken. Der 20-Jährige wechselt ligaintern von der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg ins Willy-Sachs-Stadion. Zusätzliche Verstärkung im zentralen Mittelfeld soll Tim Kraus (21) bringen, der vom FC Ingolstadt II transferiert.

So sind also die Weichen auch in der kommenden Saison wieder auf Aufstieg gestellt. Es wird eine äußerst schwere Aufgabe, die es zu bewältigen gilt, mit einer der stärksten Regionalligen in den letzten Jahren. Die gute Mischung zwischen jungen, hungrigen Talenten und erfahrenen Routiniers könnte ein wichtiger Schritt sein, um den Traum von Liga 3 endlichen in Erfüllung gehen zu lassen. Für den 1. FC Schweinfurt 05 geht es am Samstag, den 17. Juli beim TSV Buchbach los.


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