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„Alles Jammern hilft jetzt nicht!“: Sulzheim/ Alitzheim will wieder voll angreifen


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SULZHEIM / ALITZHEIM – Dass Norbert Geiger (auf dem Bild) zur kommenden Saison Nachfolger von Lothar Heilmann als Trainer der SG Sulzheim/Alitzheim wird, stand schon einige Zeit lang fest. Allerdings hätte sich die Spielgemeinschaft natürlich gewünscht, dann als Kreisklassist anzutreten. Die Chance des Aufstiegs – notfalls über die Relegation – stand ja gut. Doch der Abbruch der Saison sorgt für Verdruss.

In der Schweinfurter Fußball-A-Klasse 2 kam die SG genauso wie die SG Frankenwinheim/Schallfeld auf 14 Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Macht 43 Punkte, den Quotienten von 2,53 nach 17 der eigentlich 24 Partien. Während das nicht entscheidende Torverhältnis (65:16 im Vergleich zu 49:17) schon für Frankenwinheim sprach, so tat das auch der direkte Vergleich: Beide Teams gewannen das Duell jeweils auswärts: Sulzheim mit 1:0, der Rivale aber mit 4:2. So erklären sich Rang eins und zwei.


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anpfiff.info sprach mit Tobias Ament, Abteilungsleiter Fußball bei der SG Sulzheim/Alitzheim.


Herr Ament, auch wenn Sie sich auf das Szenario ja haben vorbereiten können: Tut es dennoch sehr weh, nun als eigentlich Tabellenführer 1b nicht aufsteigen zu dürfen?
Tobias Ament: Es ist natürlich wahnsinnig bitter, so denkbar knapp gescheitert zu sein. Wir hätten Lothar Heilmann liebend gerne mit der Meisterschaft und/oder Aufstieg verabschiedet. Aber alles Jammern hilft jetzt nicht. Es wurde so festgelegt und wir haben es akzeptiert. Mir war aber von vornherein klar, dass die Abstimmung so ausgehen wird, weil die Mehrheit der Vereine, die nicht betroffen sind – quasi die im Niemandsland der Tabelle – nächste Saison keine aufgeblähten Ligen oder Spielpläne haben wollen, wenn es nur Auf- und keine Absteiger geben würde.

Nun kann man einerseits sicher sagen, dafür gibt es eben den direkten Vergleich – und auch das Torverhältnis spricht eindeutig für Frankenwinheim/Schallfeld. Haben Sie dem Rivalen zur Meisterschaft gratuliert?
Tobias Ament: Nein, wie auch angesichts der aktuellen Lage? Ich möchte aber gerne die Gelegenheit hier dazu nutzen. Glückwunsch zur Meisterschaft an die SG Frankenwinheim/Schallfeld!

Was war in den direkten Duellen ausschlaggebend, so dass Sie „nur“ 1:0 gewannen, aber 2:4 verloren?
Tobias Ament: Wir hatten im Hinspiel die erste Halbzeit verpennt. Das Rückspiel konnten wir knapp gewinnen. Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Wir waren summa summarum auf Augenhöhe, was der knappe „Zwischenstand“ bei Saisonabbruch letztendlich auch zeigt.

Nun könnte man beim abgebrochenen Restprogramm argumentieren, Sie hätten vielleicht die hauchdünn etwas leichteren Aufgaben vor sich gehabt, wenn man die Tabellenplätze der Gegner zusammen zählt: 55 im Vergleich zu 54 der Frankenwinheimer. Wobei das fast identisch ist. Trotzdem: Hätten Sie beim Rivalen noch Stolperpotenzial gesehen und es Ihrem Team zugetraut, volle 21 Zähler zu holen?
Tobias Ament: Puh, ich denke ein solches Gedankenkonstrukt geht dann doch etwas zu weit. Hätte bis zum letzten Saisonspiel spannend sein können…. Hätte auch nach zwei weiteren Spielen „vorentschieden“ sein können. Hätte hätte …

Neuer Angriff nächste Runde mit Vollgas?
Tobias Ament: Selbstverständlich. Natürlich wird es wieder spannend sein zu sehen, was sich der Verband hinsichtlich Gruppeneinteilung einfallen lässt. Ich bin aber definitiv davon überzeugt, dass wir, egal wie es kommt, wieder oben mitspielen werden.

Kann man schon ein paar personelle Dinge für die kommende Saison verraten? Gibt es Änderungen im Kader?
Tobias Ament: Hierzu muss ich mich leider bedeckt halten. Die Planungen, zusammen mit dem neuen Trainer Norbert Geiger, sind in vollem Gange.

Wann fand denn das letzte richtige Training statt und wann haben Sie die Jungs zuletzt alle gesehen?
Tobias Ament: Das müsste im Oktober letzten Jahres gewesen sein. Natürlich ist man sich seitdem ab und an mal über den Weg gelaufen, aber ich freue mich darauf, wenn das regelmäßige Training endlich wieder beginnt und der Sportheim wieder öffnet.

Vermissen Sie den Fußball so richtig – oder kann man sich auch an Wochenenden ohne gewöhnen? Konkret: Haben Sie ein bisschen Angst davor, dass der ein oder andere Kicker nicht mehr zurück kommt?
Tobias Ament: Da ich selbst nicht mehr aktiv spiele, hat es mich jetzt nicht allzu sehr gestört. Als Aktiver hätte ich das regelmäßige Training und die Spiele schon sehr vermisst, wie sicher die meisten auch. Unsere Spieler sind motiviert endlich wieder kicken zu dürfen.

Zuletzt die obligatorische Corona-Frage: Alles gesund bei Ihnen privat im Umfeld und im Verein?
Tobias Ament: Kurz und knapp, Ja, Danke der Nachfrage.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Ähnlich ärgerlich ist die Situation für eine nicht weit entfernte SG, die in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 an den Start ging. Die SG Dürrfeld/ Obereuerheim aus der Gemeinde Grettstadt hatte 2018 den Aufstieg nur hauchdünn verpasst durch eine dramatische Relegations-Niederlage nach Elfmeterschießen in Augsfeld gegen den TSV Goßmannsdorf und das anschließende 3:4 gegen die SG Traustadt/ Donnersdorf in Steinsfeld. Ein Jahr später wurde das Team – nun in der A SW 2 – Dritter vor der SG Sulzheim/Alitzheim – aber landete halt auch hinter dem TV Oberndorf Schweinfurt und der Spvgg Hambach. Trotz nur einer Saison-Niederlage, obwohl man vier Punkte gegen den Meister aus Oberndorf holte. Aber halt wegen fünf Remis, zwei davon gegen Sulzheim/ Alitzheim, das eine zu viel gegen Türkiyemspor SV-12 Schweinfurt 2.

Und nun: Ein Kopf an Kopf-Rennen mit dem einstigen Landesligisten FC Augsfeld. Zum Abbruch der Runde führte die SG Dürrfeld/ Obereuerheim, nun unter Trainer Olcay Epcelli als Nachfolger von Sebastian Wehner, die Tabelle mit 42 Zählern vor Augsfeld (41) an. Doch die Truppe aus dem Haßfurter Vorort hatte eine Partie weniger bestritten. Der Punktequotient sprach für Augsfeld, das zudem das einzige direkte Aufeinandertreffen für sich entschied. Bitter für die SG: Zwei der drei Unentschieden leistete man sich gegen den Tabellenneunten aus Neuschleichach und sogar gegen den Zwölften SC Lußberg-Rudendorf. So erklärt sich dann Platz zwei, der heuer eben keine Relegationspartien nach sich zieht…


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