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Der Höhenflug der TG 48 Schweinfurt: „Mal schauen, was die nächsten zwei Partien so bringen!“


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SCHWEINFURT – In der Fußball-A-Klasse 4, in der vor allem der FC Kleinsteinach marschiert und die SG Dürrfeld/ Obereuerheim ebenso meistens überragt, wurde Fortuna 96 Schweinfurt jüngst aus der Liga genommen und überraschen vor allem die die Aufsteiger. Während aber die SG TSV/FT Schonungen jüngst zwei Mal unter die Räder kam, ging es bei der TG 48 Schweinfurt weiter aufwärts.

Die Turngemeinde hatte durch den Rückzug der Fortuna vorletztes Wochenende frei, gewann zuvor gegen Gochsheim 3/ Weyer und bei der SG Pfaffendorf/ Gemeinfeld und nun das Stadtderby gegen die TG 48 mit 2:1. Vergessen war damit endgültig der – aufgrund der Gegner – unschöne Start in die neue Runde. SW1.News und FuSWball.de sprachen nun mit Spielertrainer Daniel Köhler vor der Auswärtsreise zur SG Maroldsweisach/ Altenstein, dem Tabellennachbarn, der zuletzt auch oft überzeugte.


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Daniel Köhler

Daniel, Du warst im Urlaub, hättest die Partie bei der Fortuna verpasst, wenn sie noch ausgetragen worden wäre. Ein Stadtderby, bei dem Du auch in eigener Abwesendheit ein gutes Gefühl gehabt hättest?
Daniel Köhler: Ja, ich hätte dieses Stadtderby verpasst. Da ich schon am Tag nach dem Sieg in Pfaffendorf in die Türkei geflogen bin. Dort erfuhr ich auch, dass die Fortuna aus dem Spielbetrieb genommen wurde. Ich bin mir sicher, wenn das Spiel stattgefunden hätte, wären meine Jungs voll motiviert gewesen und hätten 120 Prozent gegeben. Da ist es egal, ob mit oder ohne mich. Man darf nicht vergessen ich habe seit Anfang der Saison mit Peter Fischer, der aus Untereuerheim kam, einen Top-Spielertrainer an meiner Seite.


Nun ging´s gegen Türkgücü, ihr habt Euren Vorsprung auf den Gegner auf elf Punkte ausgebaut, was fast schon die Schweinfurter „Stadtmeisterschaft“ bedeutet. Warst Du wieder im Lande?
Daniel Köhler: Ja, bei diesem Derby war ich wieder da!

Peter Fischer

Beim 2:1-Sieg lagt Ihr lange zurück, ehe Nour Basoun und Mohammad Rezai mit seinem Elfmeter in letzter Minute die Partie wendeten. Ein glücklicher Erfolg?
Daniel Köhler: Nein, ein glücklicher Erfolg was dies nicht. Wir hatten Torchancen ohne Ende und es war nur eine Frage der Zeit, wann die Tore fallen. Desweiteren hatte der Keeper von Türkgücü einen fantastischen Tag erwischt und machte uns das Leben schwer.

1:6 gegen Kleinsteinach und 1:8 bei der SG Dürrfeld/ Obereuerheim – merkte man da in den beiden Partien zum Start bereits, dass diese beiden Gegner wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen werden?
Daniel Köhler: Klar waren die Ergebnisse deutlich, doch wir standen gerade am Anfang der Saison und mussten durch viele Ab- und Neuzugänge eine neue Mannschaft formieren. Wie schon oben genannt, bekam ich noch einen Spielertrainer an meine Seite, der sich auch erstmal zurecht finden musste. Kleinsteinach und Dürrfeld sind schon klasse Mannschaften, überhaupt Dürrfeld mit ihrem Stürmer Burhan. Der Wahnsinn, was der junge Kerl für einen Trefferquote hat! Ich denke, für uns und für die anderen Teams wird es um Platz 3 gehen, wenn man aufsteigen möchte.

Eigentlich fällt nur das 4:5 bei Schonungen 2 etwas aus dem Rahmen. Der Mitaufsteiger verlor danach zwei Mal deutlich. Warum habt Ihr an dem Tag einen 4:2-Vorprung in den letzten zehn Minuten noch verspielt?
Daniel Köhler: Zu diesem Spiel möchte ich eigentlich nicht viel sagen, da man meiner Mannschaft die drei Punkte durch falsche Entscheidungen genommen hat.

Ansonsten war´s aber eine bislang höchst ordentliche Saison?
Daniel Köhler: Mit der Leistung meiner Mannschaft sind wir Trainer sehr zufrieden!

Die TG 48 wechselte die letzten Jahre immer mal wieder von der A- in die B-Klasse und zurück. Besteht nun die Chance, sich dauerhaft in der A-Klasse zu etablieren?
Daniel Köhler: Das ist unser großes Ziel. Meiner Meinung nach haben wir es vollstens verdient, in der A-Klasse zu spielen. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann und durch immer weitere Neuzugänge werden wir immer stärker.

Ist es fast schon langeweilig, nachdem nun ja kein Abstieg mehr droht?
Daniel Köhler: Nein, langweilig ist es auf keinen Fall, da wir jedes Spiel gewinnen wollen – und vielleicht geht ja noch etwas nach oben. Und wir lernen aus jedem Spiel dazu und wollen uns verbessern.

Ohne die Niederlage in Schonungen könntet Ihr nun sogar Dritter sein. Dieser Rang bedeutet diesmal Relegationsspiele. Geht da vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, werden Eure Partie gegen die SG´s aus Maroldsweisach und Abersfeld nun Anfang Oktober diesbezüglich mehr verraten?
Daniel Köhler: Wir wollen immer einen Sieg und dafür geben wir alles. Mal schauen, was die nächsten zwei Partien so bringen. Beide Mannschaften sind stark, aber verstecken brauchen wir uns nicht. Das werden Spiele auf gleicher Ebene.

Euer Spieler Mohammad Rezai traf bereits 14 Mal. Kannst Du ein bisschen was über ihn erzählen? Und würde er auch höherklassig eine gute Rolle spielen können?
Daniel Köhler: Bei uns wird er nur Mo genannt. Mo ist ein Spieler mit Migrationshintergrund, der schon letzte Saison für mich spielte. Er ist ein klasse Typ, und jeder mag ihn aus der Mannschaft. Er bringt sich super in die Mannschaft ein und gibt jedes Spiel alles, was er kann. Klar traf er bereits schon 14 Mal, aber um fair zu sein, er hat auch klasse Mitspieler, die man nicht vergessen darf. Denn nur als Team ist man stark. Wenn er weiter an sich arbeitet, kann er bestimmt noch höher spielen, er ist noch jung und hat noch alles vor sich.

Wie ist Euer Verhaltnis zu den TG 48-Damen, die ja am Sonntag das Vorspiel bestritten und 1:1 gegen Limbach kickten?
Daniel Köhler: Das Verhältnis zu unseren Damen ist perfekt. Zur Zeit versuchen wir, also beide Mannschaften, wieder unsere Bratwursthütte zu reaktivieren, wo wir Hand in Hand arbeiten. Dies klappt hervorragend. Für manche von meiner Jungs sind die Damen sogar Vorbilder und sie schauen zu ihnen auf.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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