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Die FT Schweinfurt 3 auf Augenhöhe mit Röthlein/Schwebheim – oder nach dem 3:7 doch nicht? – MIT VIELEN FOTOS!


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RÖTHLEIN / SCHWEBHEIM / SCHWEINFURT – 2016 verabschiedete sich der TSV Röthlein als Bezirksligist aus der Eigenständigkeit. Und ging mit dem TSV Schwebheim zusammen, damals Kreisligist. Nun gut: Beide Mannschaften stiegen gerade jeweils ab. Aber die Ehe eines Kreisligisten mit einem Kreisklassisten versprach doch einiges.

Mit Einwohnerzahlen ausgedrückt: Röthleins rund 2500 Bewohner und die knapp 4000 aus dem Nachbarort Schwebheim sollten eine Allianz bilden, mit der zumindest die Kreisliga dauerhaft möglich schien. Doch gleich in der ersten Saison nach dem Zusammenschluss stieg man als 14. mit gerade mal 23 Punkten nach 28 Partien ab.


Schauer

Es folgten die Plätze neun, elf und zuletzt 13 in der Kreisklasse – und daher jetzt der Abstieg in die A-Klasse Schweinfurt 1. Der FC Röthlein/ Schwebheim hat es dort künftig mit beispielsweise den zweiten TSV-Mannschaften aus den umliegenden Orten Grettstadt, Ettleben oder Grafenrheinfeld zu tun.


Das ist insofern bitter, als dass der TSV Röthlein 2003 als Dritter der Bezirksoberliga dicht vor dem Aufstieg in die Landesliga stand und die weiteren, kleineren Gemeindedörfer wie Heidenfeld (rund 1500 Einwohner) in der Kreisliga und Hirschfeld (knapp 700 Bewohner) sogar in der Bezirksliga spielen.

Erste Testpartien der Röthleiner/Schwebheimer lassen eine ordentliche Verfassung erahnen. Beim 4:0 gegen Kreisklassen-Absteiger SG Stadtlauringen/ Ballingshausen 2 trafen Lukas Pohli (3) und Alexander Jahn. Beim Kreisligisten und Bezirksliga-Absteiger FC Sand 2 um Neu-Spielertrainer Daniel Rinbergas setzte es zwar eine 0:3-Niederlage, doch das 1:1 beim Kreisligisten DJK Schweinfurt machte wieder Mut. Alexander Jahn sorgte für das Ausgleichstor.

Und nun das Duell mit den Freien Turnern Schweinfurt 3. Auf Augenhöhe? Angesichts der jeweiligen Zugehörigkeit zur A-Klasse sicherlich. Doch das Testspiel am Mittwochabend zeigt, dass beide Teams sicherlich einiges trennt. 7:3 hieß es am Ende, 4:1 schon zur Pause. Dazwischen wurde es nochmal eng und mussten die Hausherren nach Rot für Max Hümmer wegen eines leichten Nachtretens mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen.

„Das war eine Trainingseinheit und defensiv ganz schlecht von uns mit unnötigen Gegentoren. Da werden in der Runde ganz andere Mannschaften kommen. Das war heute eine Warnung an´s Team, wenn wir denken, dass es in der Liga ein Selbstläufer wird“, sagt Trainer Michél Keller. Und erwartet in der Runde eine „ganz heiße Nummer. Wir sagen nicht, wir steigen gleich wieder auf. Dann kann das schnell in die Hose gehen!“ Zumal außer unberechenbaren zweiten Mannschaften auch gute erste auf Röthlein/Schwebheim warten. Garstadt, Wasserlosen/Greßthal oder Mitabsteiger Büchold.

Externe Zugänge bekam der FC nicht, allerdings vier, fünf junge Spieler aus dem Nachwuchs wie Lenny Calhoun, Fabian Pfister oder Keeper Nicklas Hebenstreit. Gut, dass wieder zwei Keeper zur Verfügung stehen, nachdem die beiden von beginn der letzten Saison nicht mehr da sind. Richard Groß beispielsweise entschied sich sportlich für das Reiten und gegen den Fußball. ein Lob hat der Coach für Alexander Jahn, der gegen die FTS 3 ein Kopfballtor erzielte, „obwohl er eine Größe hat wie ich“. Und das bedeutet: 1,72 Meter. Air Alex!

Am Sonntag bei Kreisklassist SG Zeuzleben/Stettbach steht der letzte Test an, ehe es eine Woche später um Punkte geht in Schwebheim gegen den SV Sömmersdorf/ Obbach/ Geldersheim 2, bevor es zur DJK Schweinfurt 2 geht und dann zum TV Oberndorf-Schweinfurt 2. Für den Pokal hat man nicht gemeldet. „Wir sind mit 18 bis 20 Mann eh eng besetzt, haben mit uns zu kämpfen. Und die Punkterunde ist wichtig“, begründet das Michél Keller. Das in Zeuzleben werde „ein ganz anderes Kaliber, da werden wir in der Verteidigung gefordert sein und wird man uns die Grenzen aufzeigen. Noch erlauben wir uns zu viele Ballverluste und Konzentrationsschwächen.“

Die Freien Turner Schweinfurt 3, nun wieder in der 13er A-Klasse SW 3 beheimatet mit überwiegend Gegnern aus den Haßbergen und aus dem Landkreis Schweinfurt Sennfeld 2, Üchtelhausen 2, Hesselbach 2 und Stadtlauringen 2, sind die letzten Jahre stets im Mittelfeld zuhause gewesen.

Die Partie in Röthlein war der erste Test für die „Dritte“ der Turner. Sonntag beim FV Sulzheim 2 steht die finale Testpartie an, dann geht es wieder um Punkte in der Liga zunächst zuhause gegen den SV Sylbach 2, ehe bei Stadtlauringen 2 und gegen Üchtelhausen 2 „SW-Duelle“ stattfinden.

„Die Mannschaft hat zum ersten Mal zusammen gespielt und bei einigen Positionen wussten noch nicht mal die Verantwortlichen, was die die Jungs dort können“, meinte Trainer Ernst Gehling damit sich selbst und sprach von acht Mann, die er erstmals sah, die er in den nächsten Wochen besser wird einschätzen können.

„Dass Röthlein mehr Qualität hat, das wussten wir. Aber zur Pause hätte auch auch 6:5 für uns stehen können. Wir wollen in zwei, drei Wochen mithalten, wenn Wettspiele anstehen“, sagt Gehling, der ganz viele neue Spieler im Team hat, teils aus der Jugend gekommen oder gewechselt wie Carsten Glücker aus Schonungen oder Herrmann Zerf vom TV Jahn. Aktuell habe man auf dem Papier um die 40 Mann zur Verfügung.

Bei der FTS 3 zählt nach wie vor der „Miteinander“-Gedanke mehr als die unbedingte Leistungspflicht. „Unser Verein ist breit aufgestellt, und wer mitmachen will, bekommt bei uns seine Spielzeiten. Es geht uns um die Freunde, wir wollen keinen Knatsch. Nicht darum, dass immer nur die Besten auflaufen. Aber wir sind natürlich trotzdem ehrgeizig, wollen kein Kanonenfutter sein und schon ein paar Spiele gewinnen“, sagt Ernst Gehling, der hofft, dass die vielen zweiten Mannschaften seinem Team respektvoll begegnen werden.

Am Mittwoch kam seine Mannschaften nach einem schnellen 0:3-Rückstand zurück, machte nach der Pause durch Carsten Glücker und Marcel Hartmanns tolem Freistoß die Tore zum 4:2 und 4:3. Aber es sah nur wenige Minuten nach einer möglichen Wende aus, ehe Röthlein/Schwebheim per Doppelschlag alles klar machte. Leider gab es auf dem Gelände keine Bratwürste und hatte die Vereinsgaststätte Ruhetag. Übrigens feiert der TSV Röthlein heuer seinen 100. Geburtstag. Das aber leider ohne eine Feier. Was nicht am Abstieg der Fußballer liegt…

Fußball-Testspiel: FC Röthlein/ Schwebheim – FT Schweinfurt 3: 7:3 (4:1)

Röthlein: Bastian Pfisterer – Christopher Hofmann, Fabian Bollstetter, Julian Bähr, Max Hümmer, Patrick Brembs, Fabian Götz, Fabian Pfister, Julian Weiß, Alexander Jahn, Lenny Calhoun; eingewechselt: Nicklas Hebenstreit – Lukas Pohli, Tim Jakob, Fabio Paunack; Trainer: Michél Keller.

FTS 3: Lars Lang – Marcel Hartmann, Raman Ahmad, Konstantin Süß, Erding Akyol, Dino Redzic, Michael Pfunt, Dominik May, Igor Kotkowskij, Waldemar Danilschin, Sedin Redzic; eingewechselt: Stefan Danilschin, Liibaan Ibrahim Abdi, Carsten Glücker, Hermann Zerf, Nic Röder; Trainer: Ernst Gehling.

Schiedsrichter: Michael Böhm
Tore: Fabian Pfister, Lukas Pohli (je 2), Tim Jakob, Alexander Jahn, Max Hümmer – Marcel Hartmann (2), Carsten Glücker.
Zuschauer: 35 in Röthlein

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