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Jonas Barth vom SV Mönchstockheim: „Lukas Sahlmüller hat bessere Reflexe als ich!“


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MÖNCHSTOCKHEIM – Der 2018 aus der Jugend der SG Grettstadt gekommene Jonas Barth hat sich seitdem schnell als Stammspieler des SV Mönchstockheim entwickelt. In der Schweinfurter Fußball-A-Klasse 2 absolvierte er in dieyer Saison bislang alle 16 Partien für den Tabellenachten. Als Torwart, auch wenn ihn frühere Bilder als Feldspieler zeigen. SW1.News und FuSWball.de sprachen zur Winterpause mit dem jungen Mann.

Bei welcher Partie hat´s Dir in der bisherigen Runde am meisten Spaß gemacht auf dem Platz und warum?
Jonas Barth: Da kommen als Torwart, eigentlich nur zwei Spiele in Frage. Das 0:0 im Hin- und das 6:0 im Rückspiel gegen Gerolzhofen/Michelau. Das waren leider die einzigen Partien, die wir zu Null gespielt haben, also ohne Gegentor. Aufgrund der Wichtigkeit der drei Punkte im Rückspiel und der Höhe des Ergebnisses, fällt die Entscheidung für das 6:0 leicht.


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Welcher Mitspieler ist aus Deiner Sicht derjenige gewesen, den man in der ersten Serie besonders heraus heben muss – und warum?
Jonas Barth: Wir haben bei uns viele wichtige Spieler, unser Torgarant Johannes Keilholz, Ballverteiler Johannes Kober oder Abräumer Holger Sahlmüller, um mal ein paar zu nennen. Aber für mich war die positive Überraschung in dieser Hinserie unser Manndecker in seiner 2. Saison bei den Herren, Lukas Sahlmüller. Trotz seiner unscheinbaren Art bekommt er immer wieder, sobald sich nur die kleinste Möglichkeit bietet, den Ball vom Fuß des Angreifers gespitzelt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er bessere Reflexe hat als ich.

Und welcher Teamkollege sorgt in der Kabine für die beste Stimmung und wie?
Jonas Barth: Bei uns herrscht vor allem neben dem Platz immer eine sehr gute Atmosphäre. Aber wenn ich einen herausheben muss, dann unseren nominellen Libero Martin Warmuth. Zum einen hat er immer einen lockeren Spruch parat. Außerdem kümmert er sich meist um die Musik in der Kabine und hält so indirekt die Stimmung hoch.

Welcher Gegner und gegebenenfalls Spieler dort hat Dich bislang am meisten beeindruckt?
Jonas Barth: Zwar haben wir noch nicht gegen den zweitplatzierten Lindach/ Kolitzheim gespielt, aber aus all den anderen Topmannschaften hat mich Dingolshausen/ Rügshofen am meisten überzeugt. Bei unserer Begegnung in der Hinserie haben sie uns ganz schön hergespielt. Da ist mir auch kein Einzelspieler wirklich aufgefallen, das haben sie als Team einfach gut gemacht. Dennoch werden wir im Rückspiel wieder alles probieren – und im Derby ist ja eh immer alles möglich.

Jonas Barth als Feldspieler im roten Trikot in einer Partie in Dürrfeld

Wo wird das Team im späten Frühjahr 2022 in der Tabelle landen? Was sind also Eure Ziele?
Jonas Barth: Die Liga scheint qualitativ etwas zweigeteilt zu sein, in die Mannschaften auf den ersten 7 Plätzen und dann alle dahinter. Nach oben wird es deshalb sehr schwer sein sich zu verbessern, denn es sind 10 Punkte auf den nächsthöheren 7. Rang. Deshalb können wir, denke ich, zufrieden sein, wenn wir unseren momentanen 8.Platz halten können. Sozusagen 1. der zweiten Tabellenhälfte.

Bei welchen Sponsoren und Unterstützern des Teams wollt Ihr Euch unbedingt bedanken?
Jonas Barth: Bei unserem Trainer Thomas Rödel, der mit der epGroup einen super Sponsor organisiert hat. So erhalten wir immer wieder neue Trikotsätze und Aufwärmshirts, in den unterschiedlichsten Farbpalletten. Das hat wirklich mehr als A-Klassen-Niveau und wir sind dafür sehr dankbar.

 

Wenn demnächst vielleicht doch noch eine europäische Super-Liga kommt, für die man sich sportlich nicht qualifizieren muss – würdet Ihr Euch bewerben wollen?
Jonas Barth: Wir sind sehr besorgt über die Entwicklungen im Profigeschäft und wollen deshalb an einer Super League in der Form nicht teilnehmen. Außerdem werden wir keine Nationalspieler für die WM in Qatar abstellen. #BoycottQatar2022

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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